Die besten LGA1700 Mainboards 2026 - Vergleich, Kaufberatung und Test

Autor: hardwaredealz
5/5 aus 1 Bewertungen

Auf der Suche nach dem besten Intel Mainboard mit dem LGA1700 Sockel und Formaten wie ATX, Micro-ATX bis hin zu Mini-ITX, ausreichende Spannungsversorgung und Kühlung, M.2-Slots und USB-Anschlüssen, gute PCIe-Anbindung für deine Grafikkarte oder deinen Prozessor in einer bestimmten Preisklasse?

Hier findest du das perfekte Modell mit der besten Preis-Leistung für 100 Euro bis hin zu 200 Euro und so weiter.

Stand:

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1. Vorwort

Diese Kaufberatung widmet sich Mainboards mit dem Sockel LGA1700, Intels Plattform für die Core-i-Prozessoren der 12., 13. und 14. Generation. Ohne das passende Mainboard bringt auch die beste CPU wenig: Der Sockel entscheidet, welcher Prozessor überhaupt infrage kommt, ob DDR4 oder DDR5 zum Einsatz kommt und wie viele M.2-SSDs mit welcher PCIe-Anbindung verbaut werden können.


Eine Besonderheit von LGA1700-Mainboards ist die Wahl zwischen zwei Speicherstandards. DDR4-Boards sind in der Regel günstiger und praktisch, wenn bereits passender Arbeitsspeicher vorhanden ist. DDR5-Boards kosten mehr, bieten dafür höhere Bandbreiten und sind langfristig die zukunftssicherere Option. Welche Variante sich lohnt, hängt von Budget und vorhandener Hardware ab, nicht von der reinen Leistungsfähigkeit des Boards.


Bei der Auswahl der Mainboards standen drei Kriterien im Vordergrund: eine für die jeweilige Preisklasse ausreichend dimensionierte Spannungsversorgung, damit stärkere CPUs nicht ausgebremst werden, außerdem die Anzahl und Anbindung der PCIe- und M.2-Steckplätze sowie die Netzwerkausstattung über LAN und Wi-Fi. Der Formfaktor reicht dabei von kompakten Mini-ITX-Boards bis zu vollwertigen ATX-Platinen mit mehr Anschlüssen.


Ob kompaktes Board mit DDR4 für den preisbewussten Aufbau oder ATX-Mainboard mit DDR5 für mehr Leistungsreserven: In dieser Kaufberatung findest du für jedes Budget und jede Speicherwahl eine passende Empfehlung.


Und falls du auch noch auf der Suche nach anderen empfehlenswerten Komponenten für deinen PC bist, geht es hier zu unseren anderen Kaufberatungen:

ATX Einsteiger: GIGABYTE B760 Gaming X DDR4 GEN5

2. ATX Einsteiger: GIGABYTE B760 Gaming X DDR4 GEN5

Das GIGABYTE B760 Gaming X DDR4 GEN5 ist im ATX-Format ein guter und günstiger Einstieg in die Intel-Plattform mit LGA1700-Sockel und unterstützt Prozessoren der 12., 13. und 14. Core-i-Generation. Es lässt sich bei zu 128 GB DDR4-Arbeitsspeicher über vier Steckplätze verbauen, wobei per XMP bis zu 5.333 MT/s möglich sind. Für die Grafikkarte steht ein vollwertiger PCIe-5.0-x16-Steckplatz bereit, dazu kommen zwei weitere PCIe-3.0-x16-Steckplätze, die allerdings nur mit einer Lane angebunden sind. Für SSDs stehen drei M.2-Steckplätze mit PCIe-4.0-Anbindung bereit, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Ein WLAN-Modul fehlt, dafür ist eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Realtek fest verbaut. Die Spannungsversorgung sitzt unter einem großflächigen Kühlkörper und reicht für Prozessoren bis etwa 200 Watt Leistungaufnahme gut aus. An Anschlüssen gibt es einen USB-C-Header sowie einen schnellen USB-3.2-Gen2-Typ-A-Port, dazu weitere USB-3.2- und USB-2.0-Anschlüsse sowie sechs 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter. Insgesamt ist das GIGABYTE B760 Gaming X DDR4 GEN5 eine solide und günstige Basis für ein ATX-System auf Intel-Basis.

ATX Einsteiger: ASRock B760 Pro RS

3. ATX Einsteiger: ASRock B760 Pro RS

Für einen unkomplizierten Einstieg in Intels LGA1700-Plattform eignet sich das ASRock B760 Pro RS, ein ATX-Mainboard mit LGA1700-Sockel, das Prozessoren der 12. bis 14. Core-i-Generation unterstützt. Beim Arbeitsspeicher setzt das LGA1700-Mainboard auf DDR5 mit vier Steckplätzen und Kapazitäten von bis zu 256 GB. Für Erweiterungs- und Grafikkarten stehen gleich vier PCIe-x16-Steckplätze bereit, der erste mit voller PCIe-5.0-Anbindung für die Grafikkarte, die übrigen mit PCIe 4.0 beziehungsweise PCIe 3.0. Bei den SSDs hast du die Wahl zwischen drei M.2-Steckplätzen mit PCIe-4.0-Anbindung, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Auf ein WLAN-Modul musst du verzichten, dafür sorgt eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Realtek für eine schnelle kabelgebundene Verbindung, und ein Wi-Fi-Modul lässt sich einfach über den freien M.2/E-Key-Slot nachrüsten. Auf der Rückseite befinden sich ein USB-C-Port mit bis zu 10 Gbit/s sowie mehrere weitere USB-3.2- und USB-2.0-Anschlüsse, dazu gleich sieben 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter. Wie auch bei den DDR4-Alternativen, würden dieses Board nur für Einsteiger- bis Mittelklasse-CPUs mit moderater Leistungsaufnahme empfehlen. Damit bekommst du mit dem ASRock B760 Pro RS ein großzügig ausgestattetes und trotzdem günstiges ATX-Mainboard für den Einstieg in Intels LGA1700-Generation.

ATX Mittelklasse: MSI MAG Z790 Tomahawk WIFI

4. ATX Mittelklasse: MSI MAG Z790 Tomahawk WIFI

Mit dem Z790-Chipsatz richtet sich das MSI MAG Z790 Tomahawk WiFi, ein LGA1700-Mainboard im ATX-Format, an alle, die gegenüber B760 mehr Ausstattung und volle Übertaktungsfreiheit für K-Prozessoren erwarten. Der DDR5-Arbeitsspeicher läuft über vier Steckplätze und lässt sich auf bis zu 256 GB ausbauen, per XMP sind Geschwindigkeiten von bis zu 7.200 MT/s möglich. Für die Grafikkarte steht ein vollwertiger PCIe-5.0-x16-Steckplatz bereit, ergänzt um einen PCIe-4.0- sowie einen PCIe-3.0-Steckplatz. Beim Speicher bietet das Board gleich vier M.2-Steckplätze mit PCIe-4.0-Anbindung sowie sieben SATA-Anschlüsse für zusätzliche Laufwerke. Bei der Netzwerkanbindung sind Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 fest verbaut, dazu kommt eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Intel. Auf der Rückseite stehen dir unter anderem ein schneller USB-3.2-Gen2x2-Typ-C-Port sowie mehrere weitere USB-3.2-Gen2-Anschlüsse zur Verfügung, dazu insgesamt acht 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter. Wenn du eine solide Basis für ein leistungsstärkeres Intel-Gaming-System suchst, ist das MSI MAG Z790 Tomahawk WiFi eine gute Wahl.

Micro-ATX Einsteiger: GIGABYTE B760M Gaming X DDR4 GEN5

5. Micro-ATX Einsteiger: GIGABYTE B760M Gaming X DDR4 GEN5

Das GIGABYTE B760M Gaming X DDR4 GEN5 ist die Micro-ATX-Variante und damit ein günstiger Einstieg für ein kompakteres Intel-System mit LGA1700-Sockel. Beim Arbeitsspeicher bleibt es bei DDR4 über vier Steckplätze mit bis zu 128 GB. Für die Grafikkarte steht ebenfalls ein PCIe-5.0-x16-Steckplatz bereit, der zweite PCIe-3.0-x16-Steckplatz ist hier mit vier Lanes etwas besser angebunden als bei der ATX-Variante. Für SSDs gibt es zwei M.2-Steckplätze mit PCIe-4.0-Anbindung, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Ein WLAN-Modul fehlt auch hier, stattdessen sorgt eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Realtek für die Netzwerkanbindung. Die Spannungsversorgung ist baugleich mit der ATX-Variante und damit ausreichend dimensioniert für Einsteiger- bis Mittelklasse-CPUs. Bei den Anschlüssen auf der Rückseite musst du aber Abstriche machen: Ein USB-C-Port fehlt hier, stattdessen gibt es lediglich USB-3.2-Gen1- und USB-2.0-Anschlüsse, dazu vier 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter. Insgesamt ist das GIGABYTE B760M Gaming X DDR4 GEN5 eine solide Einstiegs-Wahl für ein kompaktes Intel-System, bei der du bei der externen Anschlussvielfalt aber etwas Abstriche in Kauf

Micro-ATX Einsteiger: GIGABYTE B760M AORUS Elite WIFI6 GEN5

6. Micro-ATX Einsteiger: GIGABYTE B760M AORUS Elite WIFI6 GEN5

Kompakter, aber ähnlich ausgestattet als größere B760-Boards, ist das GIGABYTE B760M AORUS Elite WiFi6E GEN5, ein Micro-ATX-Mainboard mit LGA1700-Sockel, und bringt Intels Mittelklasse-Plattform auf ein kompaktes Maß, ideal als günstiger Einstieg für Prozessoren der 12. bis 14. Core-i-Generation. Der Arbeitsspeicher läuft als DDR5 über vier Steckplätze mit bis zu 256 GB. Für die Grafikkarte steht ein PCIe-5.0-x16-Steckplatz bereit, dazu kommt ein zweiter PCIe-4.0-Steckplatz mit vier Lanes vom Chipsatz. Für SSDs gibt es zwei M.2-Steckplätze mit PCIe-4.0-Anbindung, ergänzt um vier SATA-Anschlüsse. Bei der Netzwerkanbindung sind WLAN 6E und eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Realtek mit an Bord. An Anschlüssen bietet das LGA1700-Mainboard unter anderem einen schnellen USB-3.2-Gen2x2-Typ-C-Port auf der Rückseite sowie mehrere weitere USB-A-Anschlüsse. Wenn du auf der Suche nach einem günstigen, aber trotzdem ordentlich ausgestatteten Micro-ATX-Board für Intel bist, wirst du beim GIGABYTE B760M AORUS Elite WiFi6E GEN5 fündig.

Micro-ATX Mittelklasse: ASUS ROG Strix B760-G Gaming WIFI

7. Micro-ATX Mittelklasse: ASUS ROG Strix B760-G Gaming WIFI

Wenn du im Micro-ATX-Format nicht nur das Nötigste willst, findest du im ASUS ROG Strix B760-G Gaming WiFi, einem LGA1700-Mainboard mit B760-Chipsatz, eine deutlich hochwertiger ausgestattete Alternative. Der DDR5-Arbeitsspeicher läuft über vier Steckplätze und erreicht im übertakteten Betrieb bis zu 7.800 MT/s. Für Erweiterungskarten stehen dir insgesamt vier PCIe-Steckplätze zur Verfügung: ein PCIe-5.0-x16-Steckplatz für die Grafikkarte, ein PCIe-4.0-x16-Steckplatz mit vier aktiven Lanes sowie zwei kleinere PCIe-4.0-x1-Steckplätze. Zwei M.2-Steckplätze mit PCIe-4.0-Anbindung und eigenen Kühlkörpern nehmen schnelle SSDs auf, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Bei der Netzwerkanbindung sind WLAN 6E, Bluetooth 5.3 und eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Intel fest verbaut. Auf der Rückseite wartet unter anderem ein USB-3.2-Gen2x2-Typ-C-Port mit bis zu 20 Gbit/s, dazu kommen fünf 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter. Insgesamt bietet dir das ASUS ROG Strix B760-G Gaming WiFi eine deutlich gehobenere Ausstattung als vergleichbare Einsteiger-Boards im gleichen Formfaktor.

Mini-ITX: ASUS ROG Strix B760-I Gaming WIFI

8. Mini-ITX: ASUS ROG Strix B760-I Gaming WIFI

Für ein besonders kompaktes Intel-System im Mini-ITX-Format ist das ASUS ROG Strix B760-I Gaming WiFi, ein LGA1700-Mainboard mit B760-Chipsatz, eine gute Wahl. Mini-ITX-bedingt stehen beim DDR5-Arbeitsspeicher nur zwei Steckplätze zur Verfügung, dafür ist auch hier ein vollwertiger PCIe-5.0-x16-Steckplatz für die Grafikkarte mit an Bord. Zwei M.2-Steckplätze mit PCIe-4.0-Anbindung sorgen für schnellen Speicherplatz, einer davon platzsparend auf der Rückseite des Boards, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Bei der Netzwerkanbindung sind WLAN 6E, Bluetooth 5.3 und eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Intel fest verbaut. Auf der Rückseite gibt es unter anderem einen USB-3.2-Gen2x2-Typ-C-Port mit bis zu 20 Gbit/s, allerdings nur drei 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter, was für ein kleines Gehäuse aber meist ausreicht. Wenn du ein leistungsfähiges, aber besonders kleines LGA1700-Mainboard für ein Intel-System suchst, ist das ASUS ROG Strix B760-I Gaming WiFi ein starkes Board.

9. Fazit

Die Wahl des passenden Mainboards beginnt bei Intel beim Sockel LGA1700, welcher die Core-i-Prozessoren der 12., 13. und 14. Generation aufnimmt. Die Plattform ist allerdings nicht mehr die jüngste, wodurch das Angebot, gerade an DDR4- und Oberklasse-Mainboards, mittlerweile etwas nachgelassen hat.


Bei den Chipsätzen zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen den Serien: B760 deckt die große Mehrheit der Nutzer ab, erlaubt aber kein Übertakten der CPU per Multiplikator. Diese Funktion ist den teureren Z-Chipsätzen wie Z790 vorbehalten und auch dort nur in Kombination mit einem passenden „K“-Prozessor. Die Spannungswandler, kurz VRMs, wandeln die vom Netzteil gelieferte Spannung in das um, was der Prozessor tatsächlich benötigt. Unter Dauerlast entsteht dabei Wärme, und zu schwache oder unzureichend gekühlte VRMs zwingen das Mainboard irgendwann dazu, die Taktrate der CPU zu drosseln. Ein solide dimensionierter Kühlkörper sorgt dafür, dass gerade die leistungsstärkeren Prozessoren ihren Takt auch über längere Zeit halten können, während Einsteiger-Boards mit sparsameren CPUs meist auch mit einfacherer Kühlung gut auskommen.


Eine Besonderheit der LGA1700-Plattform ist die Wahl beim Arbeitsspeicher: Je nach Mainboard wird enwteder DDR4 oder DDR5 unterstützt, wobei beide Standards auch innerhalb derselben Chipsatz-Serie wie B760 vorkommen. DDR5 bietet dabei höhere Geschwindigkeiten und größere Kapazitäten, DDR4-Boards sind dafür meist günstiger und eignen sich gut, wenn du vorhandenen Arbeitsspeicher weiterverwenden möchtest. Bei der Grafikkartenanbindung sind viele aktuelle LGA1700-Boards bereits mit einem PCIe-5.0-x16-Steckplatz ausgestattet, wobei dieser Slot bei manchen Boards auch von einer schnellen M.2-SSD mitgenutzt werden kann. Bei den M.2-Steckplätzen selbst bleibt die Anbindung meist bei PCIe 4.0, echtes PCIe 5.0 für SSDs ist auf dieser Plattform bislang die Ausnahme.


Bei der externen Anschlussausstattung setzen viele Intel-Boards mittlerweile auf WLAN 6E, teils ergänzt um schnelle USB-C-Anschlüsse mit bis zu 20 Gbit/s über USB 3.2 Gen 2x2. Ein integriertes WLAN-Modul ist bei LGA1700 keine Selbstverständlichkeit, gerade Einsteiger-Boards verzichten häufig darauf und setzen stattdessen auf eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse für die kabelgebundene Verbindung.


Die in dieser Kaufberatung vorgestellten LGA1700-Mainboards decken gleich mehrere Formfaktoren ab, vom vollwertigen ATX-Board über kompaktere Micro-ATX-Varianten bis hin zu Mini-ITX für besonders kleine Gehäuse. Der Abstand zwischen Einsteiger- und Oberklasse-Boards zeigt sich dabei vor allem an der Anzahl der Erweiterungssteckplätze, der Stärke der Spannungsversorgung, dem Audio-Chipsatz und daran, ob WLAN und schnelle USB-C-Anschlüsse überhaupt verbaut sind.


Mit LGA1700 bekommst du eine ausgereifte Plattform, auf der sich auch mit kleinerem Budget noch ein rundes Gaming-System zusammenstellen lässt, und für welche gerüchtehalber sogar nochmals ein CPU-Refresh unter dem Namen Raptor Lake Next erscheinen soll. Achte beim Kauf vor allem darauf, ob das Board zu deinem gewünschten Arbeitsspeicher-Typ passt und ob Chipsatz und Spannungsversorgung zur geplanten CPU sowie deinen Übertaktungsambitionen passen, statt dich allein am Namen oder an Einzelwerten wie der Phasenanzahl zu orientieren.