1. Vorwort
Die Festplatte bzw. SSD ist der Zeitsparer beim Gaming-PC, aber auch schon beim Starten des PCs. Für viele Ladebildschirme ist die Leistungsfähigkeit des Speichermediums entscheidend. Doch welche ist die richtige für deine Konfiguration? Wichtig hier ist erstmal eine Begriffsunterscheidung: Eine SSD ist eigentlich keine Festplatte, wird aber in der Umgangssprache so genannt. Eigentlich handelt es sich bei Festplatten um HDDs, also Hard Disk Drives, die die Daten noch auf einer sich drehenden Scheibe speichern. Eine SSD hingegen ist ein Festkörperspeicher. SSDs sind um ein Vielfaches schneller als HDDs und haben diese deshalb auch inzwischen größtenteils abgelöst. Solltest du noch eine HDD in deinem System verbaut haben, so empfehlen wir dir, auf eine SSD umzusteigen, da das ein simples Upgrade für relativ kleines Geld und mit großem Effekt ist!
Es kommt also sehr darauf an, wie geduldig du bist: Bootvorgänge, Ladezeiten, aber auch die generelle Performance von PCs werden von den verbauten Speichertypen beeinflusst. In unserer Kaufberatung lassen wir unsere langjährige Erfahrung miteinfließen, da wir bereits viele PCs mit den vorgestellten SSDs gebaut haben, im regen Austausch mit Herstellern sind und so immer den Überblick über Entwicklungen am Markt behalten.
Vor allem anderen, und das klingt jetzt etwas simpel, solltest du prüfen, ob die SSD mit deinem Mainboard kompatibel ist und dieses den richtigen Anschluss anbietet.
In unserer SSD-Kaufberatung betrachten wir Performance, Effizienz und Preis-Leistung, außerdem klären wir dich auf über Funktionsweise und Aufbau von SSDs auf. Unsere Empfehlungen beziehen ebenfalls die Verfügbarkeit, die Zukunftssicherheit und die Hardware mit ein. Die Erläuterungen dazu findest du am Ende des Artikels. Hier bekommst du immer das aktuell Beste für dein Geld!
Und falls du auch noch auf der Suche nach anderen empfehlenswerten Komponenten für deinen PC bist, geht es hier zu unseren anderen Kaufberatungen:
- Zur GPU Kaufberatung: Die besten Grafikkarten!
- Zur CPU Kaufberatung: Die besten Prozessoren!
- Zur RAM Kaufberatung: Die besten Arbeitsspeicher!
- Zur CPU-Kühler Kaufberatung: Die besten CPU-Kühler!
- Zur PC-Gehäuse Kaufberatung: Die besten PC-Gehäuse!
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2. Budget Einsteiger SSD: Western Digital WD Green SN3000 NVMe PCIe 4.0 SSD 1TB
Die Western Digital WD Green SN3000 NVMe ist eine preisgünstige PCIe-4.0-SSD mit QLC-3D-NAND, die in synthetischen Benchmarks Lese- und Schreibraten je nach Größe von bis zu 5.000 MB/s beziehungsweise 4.200 MB/s erreicht. Sie ist mit 500 GB, 1 TB oder 2 TB Speicher erhältlich, wobei sich die garantierte Langlebigkeit von 100 TBW (500 GB) über 150 TBW (1 TB) bis hin zu 250 TBW (2 TB) erstreckt.
Ein eigener DRAM-Cache fehlt der WD Green SN3000. Stattdessen nutzt sie bis zu 64 MB deines Systemarbeitsspeichers per Host Memory Buffer (HMB) als Cache-Speicher.
In praxisnahen Tests kann die WD Green SN3000 erfreulich schnell sein. Je nach verbauten Komponenten übertrifft sie auch ältere QLC-SSDs wie die Crucial P1 oder Corsair MP400.
Neuere TLC-Modelle sind zwar insgesamt schneller, dennoch ist die Western Digital SSD flotter als viele ältere TLC-basierte SSDs, von HDDs ganz zu schweigen. Daher ist sie unser SSD-Budget-Tipp im Einsteigerbereich, gerade in der aktuellen Marktsituation.

2.1 Alternative: Lexar NM620 NVMe PCIe 3.0 SSD 1TB
Die Lexar NM620 ist eine solide PCIe-3.0-SSD, die sich vor allem durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnet. Mit sequentiellen Transferraten von bis zu 3.500 MB/s beim Lesen und 3.000 MB/s beim Schreiben sowie bis zu 300K beziehungsweise 256K IOPS bei zufälligen Zugriffen bietet sie eine für PCIe 3.0 typische Leistung. Für die meisten Alltagsanwendungen und auch für Gaming reicht diese Leistung aber völlig aus.
Die jeweiligen Modelle bringen gestaffelte TBW-Werte mit, die von 125 TBW (256 GB) über 250 TBW (512 GB) und 500 TBW (1 TB) bis hin zu 1.000 TBW (2 TB) reichen.
Die kleinste Kapazität fällt bei den TBW-Werten spürbar niedriger aus, was für die typische Nutzung als Systemlaufwerk aber in den allermeisten Fällen keine Rolle spielt. Wie bei vielen SSDs dieser Preisklasse fehlt ein dedizierter DRAM-Cache. Stattdessen übernimmt das Host-Memory-Buffer-Feature (HMB) diese Aufgabe.
Lexar untermauert die Qualität mit einer fünfjährigen Garantie, was dir zusätzliche Sicherheit bietet.
Im Alltag profitierst du von schnellen Startzeiten und einer insgesamt reaktionsschnellen Systemleistung, auch wenn du bei sehr großen Dateiübertragungen die Unterschiede zu schnelleren PCIe-4.0-Modellen spüren wirst.

3. Mittelklasse SSD: KIOXIA EXCERIA G3 NVMe PCIe 5.0 SSD 1TB
Die Kioxia Exceria G3 markiert den Einstieg des Herstellers in eine erschwinglichere PCIe-5.0-Klasse. Anders als die Exceria Plus G3 setzt sie nicht auf TLC-, sondern auf QLC-Speicher und kommt ebenfalls ohne dedizierten DRAM-Cache aus.
Die SSD erreicht sequentielle Leseraten von bis zu 10.000 MB/s. Beim Schreiben sind je nach Kapazität bis zu 8.900 MB/s bei der 1-TB-Variante möglich. Bei den 4K-Zufallszugriffen sind es bis zu 1,3 Millionen IOPS beim Lesen sowie bis zu 1,45 Millionen IOPS beim Schreiben.
Dass hier QLC- statt TLC-Speicher zum Einsatz kommt, wirkt sich in der Theorie auf Haltbarkeit und Schreibkonsistenz aus.
Kioxia gibt für die neue BiCS8-Generation aber TBW-Werte an, die sich auf Augenhöhe mit vielen TLC-SSDs bewegen, auch wenn sich ein möglicher Praxisunterschied erst bei sehr großen, dauerhaften Schreiblasten jenseits des SLC-Caches zeigen dürfte.
Die TBW-Werte der 1-TB-Variante betragen 600 TBW. Zudem gewährt dir Kioxia fünf Jahre Garantie.
Da PCIe-5.0-SSDs unter Volllast spürbar mehr Abwärme erzeugen als ihre Vorgänger, lohnt sich ein Blick auf eine ausreichende Kühlung am M.2-Steckplatz, sei es durch das Mainboard oder einen zusätzlichen Kühlkörper. Achte außerdem darauf, dass deine CPU und dein Mainboard mit der SSD kompatibel sind, um das volle Tempo einer PCIe-5.0-SSD nutzen zu können.
Wenn du also vergleichsweise günstig in PCIe 5.0 einsteigen möchtest, ohne gleich für ein High-End-Modell mit TLC-Speicher zu zahlen, bekommst du mit der Exceria G3 eine solide ausgestattete Alternative.

3.1 Alternative: Verbatim Vi7000G NVMe PICe 4.0 SSD 1TB
Die Verbatim Vi7000G ist eine PCIe-4.0-SSD der Mittelklasse und kommt mit 3D-TLC-NAND von YMTC sowie einem dedizierten DDR4-DRAM-Cache.
Die SSD erreicht sequentielle Leseraten von bis zu 7.400 MB/s und Schreibraten von bis zu 5.500 MB/s. Bei den zufälligen Zugriffen sind es bis zu 600K IOPS lesend sowie bis zu 800K IOPS schreibend.
Erhältlich ist die Vi7000G mit 1 TB, 2 TB und 4 TB Speicherkapazität. Für das 1-TB-Modell nennt Verbatim dabei lediglich 500 TBW, ein eher niedriger Wert im Vergleich zu ähnlich großen Konkurrenzlaufwerken. Das 2-TB-Modell bietet 700 TBW und die 4-TB-Variante eine Lebensdauer von 1.400 TBW. Die Garantie beträgt zudem lediglich zwei statt der sonst üblichen fünf Jahre.
Ab Werk liegt ein vormontierter Kühlkörper bei, sodass du dich um die Kühlung nicht zusätzlich kümmern musst.
Für große Workloads oder dauerhaft hohe Schreiblasten ist die Vi7000G aufgrund der begrenzten TBW-Werte und der kurzen Garantiezeit nicht die erste Wahl.
Für Alltag, Betriebssystem und aktuelle Spiele reicht sie jedoch problemlos aus.
Wenn du also eine günstige PCIe-4.0-SSD für den normalen Gebrauch suchst, die für Alltagsaufgaben und Gaming völlig ausreichend ist, bekommst du mit der Verbatim Vi7000G eine solide und empfehlenswerte Alternative im mittleren Preissegment.

3.2 Alternative: Western Digital WD_BLACK SN7100 NVMe PCIe 4.0 SSD 1TB
Die WD_Black SN7100 ist eine PCIe-4.0-SSD der Mittelklasse mit modernem TLC-Speicher. Einen eigenen Arbeitsspeicherpuffer besitzt sie nicht, stattdessen nutzt sie einen Teil des Systemspeichers als Zwischenspeicher.
Sie erreicht sequentielle Leseraten von bis zu 7.250 MB/s und Schreibraten von bis zu 6.900 MB/s. Bei kleinen, zufälligen Dateizugriffen sind es bis zu 1.000K IOPS lesend und 1.400K IOPS schreibend, was für die Mittelklasse gute Werte sind.
Ein schneller Zwischenspeicher deckt rund ein Drittel der freien Kapazität ab. Ist dieser jedoch einmal voll, sinkt die Schreibrate auf etwa 650 MB/s, was im Vergleich zu anderen SSDs dieser Klasse eher niedrig ausfällt.
Positiv fällt die sehr niedrige Leistungsaufnahme von maximal rund 4,3 Watt auf, was sie auch für den Einsatz in Notebooks interessant macht. Bei anhaltend hoher Schreiblast solltest du auf eine vernünftige Kühlung achten, damit die SSD nicht drosselt, da die WD_Black SN7100 ohne zusätzlichen Kühlkörper kommt.
Erhältlich ist die SN7100 mit 500 GB, 1 TB, 2 TB und 4 TB Speicherkapazität. Die maximale Schreibmenge über die Nutzungsdauer reicht von 300 TBW (500 GB) über 600 TBW (1 TB) und 1.200 TBW (2 TB) bis zu 2.400 TBW (4 TB). Dazu gewährt dir WD beziehungsweise SanDisk fünf Jahre Garantie.
Mit der Kombination aus hoher Effizienz, guter Praxisleistung und langer Garantie ist die WD_Black SN7100 eine der empfehlenswertesten Mittelklasse-SSDs mit PCIe 4.0.

4. Oberklasse SSD: Crucial T705 NVMe PCIe 5.0 SSD 1TB
Die Crucial T705 ist eine PCIe-5.0-SSD, die vor allem Gamer und Creator mit maximalem Datendurchsatz ansprechen soll.
In der 1-TB-Variante erreicht sie sequentielle Leseraten von bis zu 13.600 MB/s und Schreibraten von bis zu 10.200 MB/s. Die größeren Kapazitäten der Serie legen hier noch etwas zu, die 1-TB-Version bildet also nicht die absolute Spitze der Baureihe. Bei zufälligen Zugriffen erreicht sie bis zu 1.400K IOPS lesend und 1.750K IOPS schreibend.
Ein DRAM-Cache sowie ein großzügiger SLC-Cache sorgen dafür, dass die Geschwindigkeit auch bei länger andauernden Schreibvorgängen weitgehend konstant bleibt.
Die T705 gibt es mit 1 TB, 2 TB und 4 TB Speicherkapazität, jeweils auch mit und ohne vorinstallierten Kühlkörper.
Für die 1-TB-Version veranschlagt Crucial 600 TBW, was sich proportional zur Kapazität auf die größeren Modelle hochskaliert. Bei der 2-TB-Version sind es 1.200 TBW und bei der 4-TB-Version 2.400 TBW. Zudem gewährt Crucial fünf Jahre Garantie.
Im Vergleich zur Vorgängerin T700 hat Micron vor allem den Datentakt zwischen Controller und NAND-Flash erhöht, was die Firmware- und Hardwarebasis insgesamt schneller macht. Spürbar wird dieser Unterschied im Alltag allerdings kaum, da schon die T700 für die meisten Anwendungen mehr als ausreichend schnell war.
Alles in allem ist die Crucial T705 eine schnelle SSD im oberen Preisbereich, lohnt sich aber vor allem dann, wenn du bereits ein PCIe-5.0-fähiges System besitzt oder gezielt auf ein solches upgraden möchtest.

5. Beste PCIe 5.0 Festplatte: Samsung SSD 9100 PRO 8TB
Wenn du das absolute Maximum an Geschwindigkeit haben willst, dann solltest du dir die Samsung 9100 PRO genauer anschauen! Sie gehört zu den schnellsten SSDs, die du aktuell bekommen kannst. Dank PCIe 5.0 erreicht die 9100 Pro bis zu 14.800 MB/s beim Lesen und 13.400 MB/s beim Schreiben, was mehr als doppelt so schnell ist wie viele PCIe 4.0-SSDs. Auch bei zufälligen Zugriffen ist die 9100 PRO extrem schnell, denn sie erreicht bis zu 2.200K IOPS lesend und 2.600K IOPS schreibend.
Als Größen stehen dir 1 TB, 2 TB oder 4 TB zur Auswahl. Je nach Kapazität kannst du zwischen 600 und 2400 TBW an Daten schreiben, bevor die SSD ans Ende ihrer Lebensgarantie kommt. Das reicht für viele Jahre intensiven Einsatz, die von dir kaum erreicht werden, solltest du nicht eine ganze Filmsammlung täglich verschieben.
Wenn du das Maximum aus der 9100 PRO herausholen willst, benötigst du allerdings auch ein Mainboard mit PCIe 5.0-Unterstützung. Solltest du oft große Datenmengen verarbeiten oder einfach das Beste vom Besten wollen, kannst du dir überlegen, eine PCIe 5.0 SSD anzuschaffen. Dabei musst du bei der 9100 PRO nicht einmal die Kühlung bedenken, da diese dank ihrer niedrigen Leistungsaufnahme von gerade mal 9 Watt während dem Lesen auch bei längerer Belastung ohne massiven Kühler auskommt.
Die Samsung 9100 PRO ist eine der schnellsten SSDs, die du aktuell bekommen kannst. Sie bietet Top-Geschwindigkeiten, hohe IOPS-Werte und eine lange Lebensdauer, perfekt für Gamer, Content Creator und alle, die keine Lust auf lange Ladezeiten haben. Wenn du ein PCIe 5.0-System hast, dir eine zukunftssichere SSD zulegen willst und keine Kosten scheust, dann ist die 9100 PRO die richtige SSD für dich.

5.1 Alternative: Western Digital WD_Black SN8100 NVMe SSD 1TB
Die WD Black SN8100 ist eine PCIe-5.0-SSD, die perfekt für Gamer und Creator geeignet ist. Mit sequentiellen Leseraten von bis zu 14.900 MB/s und Schreibraten von bis zu 11.000 MB/s ist sie eine der schnellsten Gen5-SSDs auf dem Markt.
Auch bei zufälligen Zugriffen legt sie ordentlich zu und kann in verschiedenen Benchmarks mit Spitzenwerten von bis zu 1.600K IOPS bei 4K-Zugriffen aufwarten.
WD hat das Laufwerk zusätzlich mit einem DRAM-Cache und einem großzügigen SLC-Cache ausgestattet, wodurch Daten effektiv zwischengespeichert werden können. Dadurch kann die SSD auch bei intensiven und länger andauernden Schreibvorgängen ihre hohe Geschwindigkeit halten.
Du bekommst die SSD in den gängigen Größen 1 TB, 2 TB, 4 TB und 8 TB, wobei die TBW-Angaben linear ansteigen. Sie liegen bei 600 TBW (1 TB), 1.200 TBW (2 TB), 2.400 TBW (4 TB) und 4.800 TBW (8 TB). WD gewährt außerdem eine fünfjährige Garantie.
Der verbesserte „Game Mode 2.0“ soll im Vergleich zu den Vorgängermodellen vor allem beim Gaming für schnellere Ladezeiten, zügigere Levelübergänge und ein insgesamt reaktionsfreudigeres System sorgen.
Alles in allem liefert die WD Black SN8100 Top-Performance in allen Bereichen und ist damit eine erstklassige Wahl für alle, die maximale Geschwindigkeit und maximale Zuverlässigkeit für Kreativ-Anwendungen oder reines Gaming benötigen.
6. Fazit
Abschließend lässt sich festhalten, dass die moderne NVMe-Technologie (Non-Volatile Memory Express) maßgeblich dazu beiträgt, Lese- und Schreibprozesse zu beschleunigen, indem sie ein speziell für Flash-Speicher entwickeltes Protokoll nutzt. Anders als bei älteren SATA-Laufwerken sorgt die Anbindung per PCIe (Peripheral Component Interconnect Express) für höhere Datendurchsätze und geringere Latenzzeiten. Die unterschiedlichen PCIe-Generationen 3.0, 4.0 oder 5.0 geben dabei an, wie hoch die Bandbreite pro Lane ausfällt, wobei sich mit jedem bisherigen Generationssprung die mögliche Übertragungsrate verdoppelt hat. Der inzwischen weit verbreitete M.2-Formfaktor erlaubt es, diese schnellen NVMe-SSDs direkt und ohne Kabel auf das Mainboard zu stecken, was in Desktop-, Konsolen- wie auch Laptop-Systemen für eine besonders platzsparende und effiziente Montage sorgt.
Eine weitere wichtige Unterscheidung ist bei der Art des eingesetzten NAND-Flash-Speichers zu machen. Bei TLC (Triple-Level Cell) lassen sich drei Bits pro Speicherzelle ablegen, was einen guten Kompromiss zwischen Preis, Leistung und Haltbarkeit darstellt. QLC (Quad-Level Cell) speichert hingegen vier Bits pro Zelle. Dadurch gewinnt man zwar mehr Kapazität pro Fläche, allerdings leidet dabei die Schreibleistung und auch die Lebensdauer sinkt im Vergleich zu TLC. Die Performance einer SSD lässt sich zudem an den IOPS (Input/Output Operations per Second) ablesen, die Aufschluss über die Anzahl paralleler Lese- und Schreibvorgänge pro Sekunde geben, je höher dieser Wert, desto besser ist die SSD für anspruchsvolle Anwendungen mit vielen zufälligen Zugriffen geeignet. Schließlich spielt auch der TBW-Wert („Total Bytes Written“) eine wesentliche Rolle: Er gibt an, wie viele Terabyte insgesamt auf die SSD geschrieben werden können, bevor die Garantie endet. Wenn du also besonders häufig auf deine Festplatte schreibst, um etwa dein Gameplay aufzunehmen, solltest du auf einen höheren TBW-Wert achten. Letztendlich hängt die Wahl deiner SSD immer vom eigenen Nutzungsverhalten sowie von der gewünschten Balance zwischen Kapazität, Geschwindigkeit und Langlebigkeit ab.
