Die besten Gaming Mäuse 2026 - Vergleich, Kaufberatung und Test
Du bist auf der Suche nach der besten Gaming-Maus in einer bestimmten Preisklasse? Hier findest du das perfekte Modell mit der besten Preis-Leistung für 10 €, 25 €, 50 € bis hin zu 100 € und so weiter.
Alle Artikel aus dieser Kaufberatung
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1. Vorwort
Hier findest du die beste Gaming-Maus, die genau zu deinen Bedürfnissen passt, ob Wireless, mit Kabel oder RGB-Beleuchtung. Wir haben uns den Markt und die Modelle angeschaut und uns mit der Community beraten, um dir einen Überblick zu verschaffen. Es sind Mäuse vom Budget- bis in den E-Sport-Bereich dabei, um das Beste aus jeder Preisklasse vorzustellen.
Wir haben viele verschiedene Faktoren berücksichtigt, über die du dich am Ende des Artikels gerne genauer informieren kannst. Hier bekommst du Gaming-Mäuse, die aus der Masse hervorstechen und natürlich die beste Preis-Leistung.
Bei den Mäusen, die wir empfehlen, haben wir Wert daraufgelegt, dass keine Interpolation der Sensordaten vorgenommen wird. Wir wollen Beschleunigung, Kantenglättung oder Achsenasymmetrie vermeiden, damit die Bewegung auf dem Bildschirm eins zu eins die der Maus wiedergibt. Nur so kannst du Automatismen und dein Muskelgedächtnis trainieren und kontinuierlich besser werden.
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Und falls du auch noch auf der Suche nach anderem Zubehör wie Tastaturen und Headsets bist:
- Zur Gaming Tastatur Kaufberatung: Die besten Gaming Tastaturen!
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2. Beste 10 € Maus: Lenovo M210 RGB
Die Lenovo M210 RGB Gaming Maus ist unser Tipp für User mit kleinerem Budget, die aber weder auf eine taugliche Gaming-Maus noch auf RGB verzichten wollen. Sie überzeugt nicht nur mit einem guten optischen Sensor, dem PixArt PAW 3333, sondern auch mit einem Gewicht von 75 Gramm, was in dieser Preisklasse überragend ist, und auch bei der Verarbeitungsqualität kann sie punkten.
Der Sensor hat eine Polling Rate von standardmäßigen 1000 Hz, unserer Meinung nach ausreichend, gerade wenn die Bildwiederholungsrate bei einem Budget-PC-Build nicht unermesslich hoch ist. Die Auflösung des Sensors liegt bei 8000 DPI und ist reduzierbar. Der IPS-Wert liegt bei 300, also kann die Maus mit 7,62 m/s bewegt werden, ohne dass Daten verloren gehen.
Mit sieben Tasten ist die Gaming-Maus gut ausgestattet für alle Spiele, auch MMOs. Den Switches der Maus wird von Lenovo eine Lebensdauer von 20 Mio. Klicks gegeben, der Hersteller wird aber nicht genannt.
Für die Steifigkeit des Textilkabels und bei der Ergonomie gibt es etwas Abzug, aber in Anbetracht des Preises muss man eben auch Abstriche hinnehmen. Allgemein kann die M210 mit allen Griffen genutzt werden und ist dank ihres Gewichts gerade für User mit kleineren Händen interessant, da Mäuse im Budgetbereich oft deutlich schwerer sind.
Die Lenovo M210 glänzt mit guten PTFE-Skates, die vorne und hinten auf der Unterseite angebracht sind, dafür ist das Coating der Maus glatt, was bei schwitzigen Händen problematisch werden kann.
Insgesamt ist die Lenovo M210 eine absolute Empfehlung für jeden Gamer und fühlt sich hochwertig verarbeitet an. Der Sensor interpoliert nicht, das Gewicht ist ausgezeichnet und auch die Gleitfähigkeit hat uns gefreut. Obendrauf wird eine 3-Zonen RGB-Beleuchtung spendiert, die die Maus optisch abrundet.
3. Beste 20 € Maus: Hator Pulsar 3
Mit der Hator Pulsar 3 bekommst du im Budgetbereich um die 20 € eine Gaming-Maus, die für wenig Geld einiges zu bieten hat. Der verbaute PixArt PAW 3311-Sensor liefert mit 12.000 DPI eine Leistung, die für den Alltag und auch für kompetitives Gaming mehr als ausreichend ist.
Das symmetrische Design und die Länge von 123 mm machen die Maus für eine breite Nutzergruppe interessant. Auch wenn man größere Hände hat oder die Maus mit der ganzen Hand greift, kommt jeder auf seine Kosten. Mit insgesamt 6 Tasten ist man für die meisten Spiele gut ausgestattet, egal ob Strategie, Simulation oder FPS-Shooter.
Das Highlight sind die Haupttasten: Die optischen Taster klicken direkt und präzise, und ungewollte Fehlklicks hatten wir im Test keine. Auch die Seitentasten fühlen sich angenehm direkt an. Dazu gleitet die Maus mit ihren hochwertigen PTFE-Gleitern butterweich über das Mauspad. Das Ganze wird begünstigt durch das sehr geringe Gewicht von nur 56 Gramm.
Kleinere Schwächen gibt es trotzdem: Das Kabel ist etwas steif, und die Software des Herstellers läuft nur unter Windows. Wer also ein anderes Betriebssystem nutzt, kann seine Einstellungen aber direkt auf der Maus speichern. Das macht den Nachteil weitgehend wett.
Unterm Strich bekommst du mit der Hator Pulsar 3 für wenig Geld eine starke Allrounder-Maus. Wer eine zuverlässige Budget-Maus ohne größere Abstriche sucht, macht hier einen guten Griff.
4. Beste 30 € Maus: Sharkoon Fireglider One
Die Sharkoon Fireglider One ist eine kabellose Gaming-Maus für unter 30 €, was in dieser Preiskategorie nicht oft vorkommt. Wer also den Sprung ins Wireless-Segment wagen möchte, ohne direkt viel Geld auszugeben, findet hier einen überzeugenden Einstieg.
Verbaut ist derselbe PixArt PAW 3311-Sensor wie in der Pulsar 3. Dazu kommt ein symmetrisches Design mit 5 Tasten und einer Länge von 127,5 mm. Damit ist sie gut für größere Hände geeignet. Am besten fährt man mit dem Palm Grip, aber auch der Claw Grip funktioniert dank des geringen Gewichts von nur 50 Gramm problemlos.
Die Gleiteigenschaften haben uns positiv überrascht, und die Klicks der Haupttaster sind für den Preis angenehm direkt. Jedoch braucht man etwas mehr Kraft als gewohnt, um die Tasten auszulösen, und auch das Scrollrad könnte etwas (naja, sagen wir mal) knackiger sein. Das Coating gefällt uns besser als bei der Pulsar 3, und zudem ist die kleine Ladestandsanzeige ein praktisches Extra.
Der Akku soll laut Hersteller bis zu 100 Stunden halten und das mitgelieferte Kabel sollte dabei wirklich „nur“ zum Laden genutzt werden, da es relativ starr ist.
Für rund 25 € bekommt man eine sehr leichte, ordentlich verarbeitete Gaming-Maus, die dazu noch kabellos ist. Wer zwischen der Fireglider One und der Pulsar 3 abwägt, muss sich entscheiden, ob er lieber eine kabellose Maus möchte oder stattdessen eine gebundene Maus mit optischen Tastern. Je nach Priorität fällt die Wahl anders aus.
5. Beste 50 € Maus: Mchose L7 Pro
Die MCHOSE L7 Pro gibt es schon ab 45 € und sie liefert für diesen Preis eine beeindruckende Ausstattung: Der PAW 3395-Sensor mit bis zu 26.000 DPI und 650 IPS gehört zur Oberklasse. Dazu kommen optische Kailh-Switches mit einer Lebensdauer von etwa 70 Millionen Klicks, und das Ganze bei einem Gewicht von gerade einmal 39 Gramm. Trotz des niedrigen Gewichts gibt es keinerlei Verdrehung, die Verarbeitung ist tadellos. Gute Glides, angenehmes Coating und ein ordentliches Scrollrad sind ebenfalls mit dabei.
Praktisch ist auch die Flexibilität bei der Verbindung: Die Maus lässt sich per 2,4-GHz-Dongle, Bluetooth oder Kabel nutzen, wobei der mitgelieferte 8K-Receiver eine Polling-Rate von bis zu 8000 Hz ermöglicht, ein Wert, den man sonst nur in deutlich teureren Geräten findet. Der 250-mAh-Akku soll laut Hersteller bis zu 200 Stunden halten. Zusätzlich bekommt man im Lieferumfang ein Grip-Tape-Set, für diejenigen unter euch, die etwas mehr Halt bevorzugen.
Was MCHOSE zusätzlich auszeichnet, ist die clevere Modellstruktur: Wer lieber den noch stärkeren PAW 3950-Sensor möchte, greift für knapp 5 € mehr zur L7 Ultra. Wer dann noch obendrauf einen doppelt so großen Akku braucht, wählt lieber die L7 Ultra+ und das Ganze ohne einen weiteren Aufpreis.
Für rund 45 € bekommt man hier also eine Maus, die in Sachen Sensor, Verbindungsoptionen und Gewicht problemlos mit deutlich teureren Konkurrenten mithalten kann.
6. Beste 70 € Maus: Mchose K7 Ultra
Die MCHOSE K7 Ultra ist an der Spitze unserer 70 € Kategorie. Für knapp 63 € bekommt man eine Maus, die sich vor deutlich teurerer Konkurrenz nicht verstecken muss. Verbaut ist der PAW 3950-Sensor mit bis zu 42.000 DPI und 750 IPS, also das Beste, was der Markt derzeit zu bieten hat. Dazu kommt eine Polling-Rate von 8000 Hz, diese ist wahlweise per 2,4-GHz-Funk, Bluetooth oder Kabel nutzbar. Zudem lässt sich der Empfänger praktischerweise direkt in der Maus verstauen.
Mit 59 Gramm ist die K7 Ultra trotz des großzügigen 500-mAh-Akkus angenehm leicht. Der Akku lässt sich außerdem induktiv über die mitgelieferte magnetische Ladestation laden, was ein Feature ist, welches sich andere Hersteller gerne teuer bezahlen lassen. Dazu gibt es noch ein Grip-Tape-Set und einen verstaubaren Receiver.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch: Statt optischer Taster kommt die K7 Ultra mit mechanischen Omron-Switches. Diese sind zwar mit 100 Millionen Klicks Lebensdauer zuverlässig, aber wer auf das direkte Ansprechverhalten optischer Taster steht, muss da leider Abstriche machen.
Optisch hebt sich die K7 Ultra ebenfalls ab. Die Farbkombinationen mit goldenen Akzenten geben der Maus einen eigenen Look, der im Setup schnell positiv auffällt.
Wer bereit ist, etwas mehr auszugeben und dafür den besten Sensor, kabelloses Laden und ein durchdachtes Gesamtpaket möchte, findet in der K7 Ultra eine der stärksten Optionen im 70-€-Bereich.
Alternative: Endgame Gear OP1 8k V2
Der Markteinstieg von Endgame Gear war mit der XM1 durchaus beeindruckend, und auch die Endgame Gear OP1 8K enttäuschte nicht. Inzwischen hat sie als V2 ein nicht unbeachtliches Update erhalten. Sie ist für uns die beste kabelgebundene Maus, mit den extra angefertigten Kailh GX Tastern und einer einfachen Plattform, um die Taster zu tauschen.
Die V2 ist mit jetzt mit dem Flaggschiff PixArt PAW 3950 Sensor ausgestattet, mit 30.000 DPI Auflösung, 750 IPS Tracking Speed und 50G Beschleunigung. Die Lift-off-Distancelässt sich in 0,1mm Schritten zwischen 0,7 und 1,7mm einstellen. Die Polling Rate liegt bei 8000 Hz und ist damit im Oberklasse-Segment. Die Endgame Gear OP1 8K, wie auch die XM2, haben eine der niedrigsten Latenzen auf dem Markt.
Mehr Aufmerksamkeit von uns bekommt die Umbaufreundlichkeit, welche nicht bei der Anpassung der Skates und Grip-Skins aufhört, sondern sogar zulässt, dass die Switches ohne Löten getauscht werden können. Auch die standardmäßig verbauten Taster sind etwas Besonderes. Die Kailh GX Switches haben zwei Modi und einen speziellen Aufbau, der Latenz und Entprellzeit auf ein neues Level bringt durch den einfachen Kniff, zwei Kontaktpunkte zu verwenden.
Beim „Speed-Modus“ signalisiert bereits das Lösen am ersten Kontakt einen Klick und nicht erst beim Herstellen des Kontaktes mit einem darunter liegenden Kontaktpunkt. Dies verringert die Latenz signifikant, und zwar durch ein besseres mechanisches Konzept. Der „Safe-Mode“ nutzt besondere Schalterentprellung, um Doppelklicks, die durch Schwingungen bei der Klickmechanik entstehen, zu reduzieren. Die Haupttaster haben eine Lebensdauer von 80 Millionen Klicks, die Seiten- und Mausrad-Taster sind Kailh GM 2.0 Switches, welche vorsortiert sind für verlässliche 20 Millionen Klicks.
Der Schwerpunkt des Designs wurde laut Hersteller auf den Claw-Grip gelegt, ist aber auch gut für Fingertip-User zu empfehlen dank des sehr gleichmäßigen Klickgefühls auf den gesamten Haupttastern und dem schlanken Design. Die OP1 ist für kleine bis mittelgroße Hände konzipiert worden und lässt sich mit ihren 50 Gramm Gewicht mühelos führen. Für den Palm-Grip und größere Hände ist die XM2 zu empfehlen, da sie durch ein breiteres Heck besser in der Handfläche liegt.
Die Software Motion Sync, welche die Abfragerate des Computers mit dem Signal der Maus synchronisiert, verspricht eine präzisere Handhabung und lässt sich mit der V2 sogar bis 8000 Hz einfach zuschalten. Die Software zur Konfiguration der Tasten und RGB-Beleuchtung gibt es ebenfalls auf der Website von Endgame Gear und ist sehr übersichtlich.
Bei der Endgame Gear OP1 8K v2 wurde viel Wert auf Präzision und Qualität gesetzt. Uns freut die Benutzerfreundlichkeit bei der Konzipierung und der modulare Aufbau der Gaming-Maus. Wir fühlen uns hier als User durch und durch wertgeschätzt und bekommen dadurch eine hochklassige Gaming Maus.
Wer größere Hände hat, sollte zur etwas breiteren Endgame Gear XM2 8K greifen, welche die gleiche verbaute Hardware besitzt und für den gleichen Preis erhältlich ist. Hier ist Motion Sync aber bisher noch nicht verfügbar und auch der Aufbau ist leider nicht modular.
7. Beste 100 € Maus: Lamzu Inca
In der 100- bis 120 € Klasse stellt sich eigentlich immer die Frage, ob der Aufpreis gegenüber günstigeren Alternativen wirklich gerechtfertigt ist. Bei der Lamzu Inca lautet die Antwort: Ja, aber nur, wenn man wirklich keine Kompromisse mehr eingehen möchte.
Was die Inca auszeichnet, ist die Summe vieler kleiner Details, die alles stimmig abrunden für eine perfekte Maus. Die optischen Omron-Taster liefern ein herausragendes Klickgefühl, reagieren ohne Verzögerung und haben uns im Test natürlich keinen einzigen Doppelklick beschert. Die Latenz ist auf einem Spitzenniveau, und die Umsetzung des PAW 3950-Sensors ist fehlerlos. Mit einer Geschwindigkeit von 750 IPS und 30.000 DPI bietet die Lamzu Inca Spitzenleistungen.
Mit rund 40 Gramm ist die Inca eine der leichtesten Mäuse in unserer Kaufberatung, das Ganze aber ohne Abstriche bei Stabilität oder der Größe. Das Shape ist angenehm und auch für den Palm-Grip lang genug. Besonders hervorzuheben ist das Coating: Es gehört zu den besten, die uns bisher begegnet sind. Die Software rundet die Maus perfekt ab und ist sogar als Webversion verfügbar, was den Einstieg erleichtert.
Der einzig echte Kritikpunkt ist das steife Kabel, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass es in dieser Preisklasse ohnehin kaum jemand dauerhaft nutzen wird. Wireless-Adapter oder einfach kabellos nutzen ist hier die sinnvollere Wahl.
Wer bereit ist, über 100 € auszugeben, bekommt mit der Lamzu Inca derzeit eine der besten bzw. komplettesten Gaming-Mäuse auf dem Markt, ohne markante Schwachstellen.
8. Beste Esports Maus: Logitech G Pro X2 Superstrike
Die Logitech G Pro X2 Superstrike ist mit rund 180 € die teuerste Empfehlung in diesem Vergleich und gleichzeitig die Einzige mit einer echten Innovation, die den Aufpreis zumindest teilweise rechtfertigt.
Im Grunde ist die Maus eine Weiterentwicklung der bekannten Logitech Superlight, mit all ihren Stärken und leider auch ihren Schwächen. Die Seitentasten sind zu weich mit zu viel Vorlaufweg, und das Gewicht mit 88 Gramm ist spürbar kopflastig verteilt. Wer die Superlight kennt, weiß, was ihn erwartet. Beim Sensor gab es keine Erneuerungen, der ist wie bei der Superlight, der Logitech Hero-2-Sensor mit 888 IPS Geschwindigkeit. Lediglich die Auflösung wurde nach oben geschraubt. Mit 44.000 DPI liegt die Maus auf Spitzenniveau.
Die wirkliche Neuheit steckt in den Haupttastern: Logitech nennt das System HITS (Haptic-Inductive-Trigger-System). Vereinfacht gesagt erfassen die Taster Klicks induktiv statt mechanisch, und ein haptisches Feedback signalisiert, dass der Klick registriert wurde. Was das in der Praxis bedeutet: Ihr könnt die Empfindlichkeit der Tasten frei einstellen und ähnlich wie bei modernen Tastaturen den Rapid Trigger aktivieren. Das heißt, eine Taste kann erneut auslösen, bevor sie vollständig zurück gefedert ist. Gerade beim schnellen Tappen in Shootern macht sich das deutlich bemerkbar.
In der G-Hub-Software lassen sich zehn verschiedene Auslösepunkte einstellen. Unsere Empfehlung: langsam herantasten, bis man einen Punkt gefunden hat, mit dem man sich am wohlsten fühlt. Die empfindlichste Einstellung beispielsweise ist kaum nutzbar, weil schon das Auflegen des Fingers einen Klick registrieren kann, aber mit etwas Eingewöhnung findet man schnell die passende Einstellung.
Ein wichtiger Hinweis zur beworbenen 30-ms-Latenzverbesserung: Die messbare Mauslatenz selbst verändert sich nicht. Was sich ändert, ist das Wegfallen der klassischen Auslöseschwelle, kein Kraftaufbau und kein Widerstand, der überwunden werden muss. Das Ergebnis ist ein besonders gleichmäßiger und konsistenter Aim, gerade in entscheidenden Momenten.
Für die meisten Spieler ist die Lamzu Inca für fast die Hälfte des Preises die vernünftigere Wahl. Wer aber neugierig auf die Zukunft des Mausklickens ist und bereit, sich auf eine Umgewöhnung einzulassen, bekommt hier etwas wirklich Neues, was auch in Sachen Leistung überzeugt.
Beste ergonomische Esports Maus: Razer Deathadder V4 Pro
Benutzt du lieber eine ergonomische Maus, ist die Razer DeathAdder V4 Pro genau die richtige E-Sport-Maus für dich. Genau wie die Viper V3 Pro sind die Stärken ein High-End-Sensor, erstklassige optische Taster, ein starker Akku und eine ausgezeichnete Verarbeitung. All diese Spezifikationen sind noch ein bisschen besser geworden als beim Vorgängermodell, wirkliche Innovationen gab es jetzt aber nicht.
Der Sensor heißt jetzt Razer Focus Pro 45K Optical, hat 45.000 DPI und 900 IPS. Die 8.000-Hertz-Polling-Rate wird über einen verbesserten Dongle erreicht, wobei 1.000 Hertz dir auch reichen sollten. Die mechanisch-optischen Taster, die Razer Optical 100M Mouse Switches, sind ebenfalls leicht verbessert. So weit, so gut. Es lässt sich auch bei der Latenz festhalten, dass die DeathAdder V4 Pro weiterhin ganz vorne mitspielt. Ob das der Normalverbraucher benötigt oder die Weiterentwicklung zum Vorgänger überhaupt feststellen kann, bleibt dahingestellt. Auf jeden Fall kann man sich als Liebhaber dieses Shapes getrost Ersatz besorgen, sollte die aktuelle Maus das Zeitliche gesegnet haben.
Bei der Haptik und dem Klick-Gefühl der Haupttaster gab es eine minimale Verbesserung, wobei der neue Klang uns weniger gefallen hat. Das ist aber absolut subjektiv. Auch die Seitentasten haben weiterhin kaum Vorlaufweg und lösen direkt aus, ohne Fehlauslösungen zu provozieren. Das Gewicht der Maus liegt bei 56 Gramm, was bei der Größe ausgezeichnet ist. Die Maus ist für den Claw-Grip konzipiert, passt aber auch gut zum Palm-Grip, nur für den Fingertip-Grip scheint sie etwas ungeeignet zu sein. Die V4 Pro ist gerade für größere Hände geeignet.
RGB-Beleuchtung gibt es weiterhin nicht, aber das muss kein Manko sein. Wichtiger sind die Ladestandanzeigen, die sowohl an der Maus als auch am Dongle zu sehen sind. Hier kommen wir auch zum größten Manko: dem Ladekabel. Das Kabel ist ausschließlich als solches zu verwenden, da es viel zu steif ist, um dabei die Maus führen zu können.
Die Razer DeathAdder V4 Pro ist in allen Belangen eine High-End-Gaming-Maus, gerade die Verarbeitung und die verbesserte Akkulaufzeit hat uns gefallen. Du bekommst hier eine E-Sport-Maus aus dem obersten Regal, zahlst dafür aber auch einen entsprechenden Preis.
Klassische Alternative: Razer Viper V4 Pro
Die Razer Viper V4 Pro ist für den E-Sport-Bereich konzipiert worden. Die Viper V4 Pro besticht mit einem herausragenden Sensor, erstklassigen optischen Tastern und einer ausdauernden Akkulaufzeit von fast 180 Stunden.
Der Razer Focus Pro 50K Optical ist in Zusammenarbeit mit PixArt entstanden und geht bei Razer jetzt in die dritte Generation. Wie der Name bereits vermuten lässt, treibt Razer die Auflösung auf native 50.000 DPI, gerade bei Shootern wirst du das aber niemals brauchen. Der maximale Tracking Speed liegt bei 930 IPS. Die maximale Polling Rate von 8.000 Hz kann nur mit dem mitgelieferten Adapter erreicht werden, ohne oder am Kabel sind 1000 Hz die Grenze.
Die mechanisch-optischen Taster, die Razer Optical 100M Mouse Switches, gehen sogar schon in die vierte Generation. Ihnen wird eine Lebensdauer von 100 Mio. Klicks vorhergesagt. Die optischen Taster in der Maus funktionieren so gut wie latenzfrei, hier liegt die Viper V4 Pro in der Spitzengruppe aller Mäuse. Die Haptik und das Klick-Gefühl hat uns bei der Maus von Razer am besten gefallen. Die Mischung eines geringen Auslösedrucks mit einem befriedigenden Feedback lädt zum Spamen ein, wobei die einzelnen Aktionen trotzdem präzise bleiben. Man muss dazu sagen, dass dieser Einschätzung individuelle Vorliebe zugrunde liegt.
In der sehr umfangreichen Software von Razer kann wirklich alles eingestellt werden. Hast du dich erstmal zurechtgefunden, kannst du deine Maus bis ins letzte Detail auf dich anpassen. RGB-Beleuchtung zum Anpassen hat die Maus aber nicht.
Das Gewicht der Maus liegt bei 49 Gramm, was bei der Größe ausgezeichnet ist. Die Maus ist für alle Griffe geeignet, wurde aber eher für den Claw-Grip konzipiert. Es scheint, als würde der Palm-Grip von den Herstellern als genügsam betrachtet werden, der keine große Spezifikation benötigt. Die V4 Pro ist auch für größere Hände geeignet, da die Haupttaster etwas langgezogener sind, dafür lösen die Taster schwerfälliger aus in Richtung zur Mitte der Maus, was für den Fingertip-Grip etwas ungeeignet ist, besonders wenn man kleine Hände hat.
Die Skates sind wirklich erstklassig, sie bedecken einen großen Teil des Bodens und haben uns von allen getesteten Mäusen am besten gefallen. Durch das Soft-Touch-Coating liegt die Maus angenehm in der Hand, kann aber durch Grip Tape auch individuell angepasst werden. Bei den Tasten ist Razer mit fünf sparsamer unterwegs. Da das selbst im E-Sport-Bereich reicht, kann man sich wohl nicht beschweren, trotzdem wären bei MMO-Spielen mehr Tasten hilfreich.
Die Razer Viper V4 Pro ist in allen Belangen eine High-End Gaming Maus, gerade die Akkulaufzeit hat uns beeindruckt, die Ladestandsanzeige ist dabei ein nettes Feature. Wenn du keinen Budgetrahmen hast und das Beste für dein E-Sport-Setup suchst, passt die Viper V4 Pro perfekt zu dir.
9. Beste Wireless Maus
Unter den Wireless-Mäusen hat uns eine relativ neue Maus überzeugt, die Pulsar X2 Crazylight. Für eine Wireless-Maus hat sie ein unglaublich geringes Gewicht und fühlt sich dabei trotzdem stabil an. Bei einer Wireless-Maus wird für den Akku zusätzliches Gewicht einkalkuliert, trotzdem wiegt die Maus von Pulsar nur etwa 37 Gramm. Selbst bei einem festeren Griff biegt die Hülle kaum.
Der verbaute XS-1 Sensor basiert auf dem PixArt PAW3950, dem aktuell besten und gleichzeitig sparsamsten Maus-Sensor auf dem Markt. Mit einem Tracking Speed von 750 IPS und 32.000 DPI, sowie bis zu 8.000 Hz Polling-Rate, ist die Maus High-End, ob man es braucht oder nicht. In den Haupttasten findest du optische Pulsar Switches mit einer Lebensdauer von 100 Mio. Klicks, die auch ein Grund für die geringe Mauslatenz sind.
Die Haupttasten haben einen niedrigen Auslösedruck und geben ein knackiges haptisches Feedback. Bei den Seitentasten leistet Pulsar ebenfalls gute Arbeit, mit einem geringen Vorlaufweg bis zum Auslösen lassen sie sich intuitiv und sauber bedienen. Auch das Scrollrad besitzt ein gutes haptisches Feedback, das es dir ermöglicht, die einzelnen Stufen präzise zu wählen.
Die symmetrische Maus ist mit rund 116 mm eher kurz. Für größere Hände und den Palm-Grip ist sie etwas ungeeignet, hier würden wir eher die Razer V3 Pro empfehlen. Mit dem Claw- und Fingertip-Grip kann die X2 Crazylight problemlos geführt werden. Das Coating ist matt, aber auch anfällig für Fingerabdrücke. Bei dieser Version sind die PTFE-Skates größer gewählt worden, was die Gleitfähigkeit verbessert und uns sehr gefällt. Ebenfalls können die Dot-Skates angebracht werden, die das Gewicht nochmal auf 35 g reduzieren und trotzdem eine ausgezeichnete Gleitfähigkeit besitzen.
Die Akkukapazität wird vom Hersteller mit 200 mAh und 65 Stunden angegeben, das gilt jedoch nur für die 1.000 Hz Polling-Rate. Bei 8.000 Hz kannst du damit rechnen, dass es deutlich weniger sein wird. Im Lieferumfang ist der 8K-Dongle enthalten. Da wir 8.000 Hz Polling-Rate, gerade bei einer Wireless-Maus, für unnötig halten, soll das nur erwähnt sein.
Die Software, die auf der Website zum Download bereitsteht, ist simpel gehalten und ermöglicht die Belegung von Makros sowie die Justierung von DPI und LOD.
Gerade für Shooter eignet sich die Pulsar X2 Crazylight ausgezeichnet. Mit ihrer niedrigen Latenz, dem starken Sensor und der sehr guten Handhabung. Alleinstellungsmerkmal ist das Gewicht, das nicht zulasten der Haptik geht. Für uns ist sie die beste ultraleichte Maus im High-End-Bereich, die es mit dem Gewicht wirklich auf die Spitze treibt.
10. Beste MMO/MOBA-Maus
Mit der Naga V2 Pro hat Razer die beste MMO/MOBA-Maus im Sortiment. Ob mit drei, sechs oder 12 Daumentasten, du kannst es dir aussuchen. Durch den Wechsel des magnetischen Seitenteils kannst du die Maus dem Spiel und deinem individuellen Stil anpassen. Auch die restliche Hardware kann sich bei der Maus von Razer sehen lassen, denn mit dem Razer Focus Pro 30k Sensor mit 750 IPS Tracking Speed und den Razer Optical 90M Switches der dritten Generation, die quasi latenzfrei sind, hast du die beste Hardware in den Händen, um garantiert langen Spaß zu haben. Anpassbar ist auch das Mausrad, bei dem die Feinjustierung von Taktilität, Widerstand und Schritten dir helfen soll, möglichst präzise zu scrollen.
Die Gaming-Maus ist ergonomisch geformt, mit einer großzügigen Ablagefläche für den kleinen Finger und eignet sich hervorragend für den Palm-Grip. Die Ablagefläche unterstützt aber auch das Handling im Claw-Grip. Für den Fingertip-Grip erscheint uns die Maus mit ihren 134 Gramm etwas zu schwer, und auch die Bedienung des Mausrads und vor allem die der Daumentasten gestaltet sich hier schwierig.
Die Verarbeitungsqualität des High-End-Geräts ist ausgezeichnet und steht in fast nichts der Viper V3 Pro nach, nur die Skates haben uns dort besser gefallen. Die Maus kann per Bluetooth, 2,4 GHz Dongle oder Kabel betrieben werden, die Laufzeit bewegt sich im kabellosen Betrieb zwischen 150 Stunden im „HyperSpeed“-Modus und bis zu 300 Stunden bei Bluetooth-Verbindung.
Die Naga V2 Pro hat uns mit ihrem vielseitigen Aufbau gefallen. Das Umstecken funktioniert problemlos und ohne den befürchteten Verlust an Stabilität. Die verbauten Komponenten sind absolut klasse und die ergonomische Form ermöglicht starke Performance über lange Zeit. Für uns ist die Naga V2 Pro das Top-Modell im MMO- und MOBA-Bereich.
Preis/Leistungs-Alternative: Razer Naga V2 Hyperspeed
Als günstigere Alternative zur Razer Naga V2 Pro spart man mit der Naga V2 Hyperspeed etwa die Hälfte und muss dabei nur an wenigen Stellen Abstriche machen. Die wechselbaren Seitenteile des teureren Modells gibt es hier nicht, die Maus kommt fest mit den 12 Daumentasten. Und statt eines Akkus läuft die Hyperspeed mit einer AA-Batterie, was aber in der heutigen Zeit schon etwas ungewohnt erscheint. Laden während der Nutzung ist damit naturgemäß nicht möglich. Dafür kostet sie nur rund 70 bis 80 €.
Was man dafür bekommt, kann sich trotzdem sehen lassen: Die 12 Daumentasten lösen einwandfrei aus, der Vorlaufweg ist einheitlich und direkt, und auch die zwei kleinen Zusatztasten neben der linken Haupttaste lassen sich präzise betätigen und fehlerfrei drücken. Insgesamt verfügt die Maus so über 19 programmierbare Tasten, die alle gut erreichbar sind.
Die ungewöhnliche Form sitzt gerade bei breiteren Händen sehr angenehm, Palm Grip und Claw Grip funktionieren gleichermaßen gut. Das matte Coating mit seiner leichten Körnung fühlt sich wertig an und liegt sicher in der Hand. Trotz des stattlichen Gewichts von 118 Gramm (mit Batterie) gleitet die Hyperspeed-Version der Naga dank PTFE-Glides ebenfalls mühelos über das Pad. Über Razer Synapse lässt sich die Maus vollständig konfigurieren und mit der Shift- oder Steuerungstaste als Modifier lässt sich die Tastenbelegung praktisch verdoppeln.
Wer nicht zwingend wechselbare Seitenteile braucht und mit Batterien leben kann, bekommt hier das Wesentliche einer guten MMO-Maus für einen deutlich faireren Preis.
11. Bestes Glas-Mauspad: Wallhack VA-05
Eine Alternative zu den klassischen Soff-Mauspads kann auch ein Mauspad aus Glas sein. Mit entsprechenden Skates und einem Armsleeve kannst du hier den Reibungswiderstand auf nahe 0 bringen. Damit bist du extrem schnell mit deinen Mausbewegungen und auch Mikro-Korrekturen fallen dir damit leichter. Dafür musst du allerdings auch mehr Kraft zum Stoppen der Maus aufbringen. Du kannst dir Manu's Ersteindruck zu Glas-Mauspads in diesem Video ansehen. Das aktuelle VA-05 von Wallhack hat dabei eine gute Figur gemacht und sollte den Enthusiasten unter euch gefallen. Die passenden Acessories gibt es ebenfalls im verlinkten Shop.
12. Bestes Stoff-Mauspad: Artisan Ninja FX ZERO
Um die Beratung für deine perfekte Gaming-Maus abzurunden, kommen wir zum Schluss noch zu der Unterlage, auf der du spielst. Wenn nicht gerade ein Pappkarton der Untergrund deiner Wahl ist, kann das Mauspad dich dabei unterstützen, das meiste aus deiner Gaming-Maus herauszuholen.
Es kommt sehr darauf an, welche Spiele du spielst. Bewegungen für einen Hit-Scan werden von Pads mit guter Gleitfähigkeit unterstützt, während präzises Point-and-Click von mehr Widerstand profitieren kann. Härtere Mauspads haben überwiegend eine bessere Gleitfähigkeit, was ebenfalls Mikro-Korrekturen vereinfacht. Ein höherer Widerstand ist hilfreich für Spieler, die übersteuern oder um ausholende Bewegungen präzise zu stoppen. Auf jeden Fall ist eine ausreichende Größe empfehlenswert, denn das Zentrieren der Maus dauert länger als jede Latenz. Wir haben euch zwei Allround-Mauspads herausgesucht, auf die selbst Pro-Gamer zurückgreifen.
Budget Alternative: Logitech G640
Das Logitech G640 ist eine erschwingliche Alternative und ein guter Ausgangspunkt, um herauszufinden, welche Präferenzen man hat. Auch bei großen E-Sport-Turnieren sieht man Spieler mit diesem Mauspad.
13. Fazit
Wir haben in der Vergangenheit schon wirklich viele Mäuse testen können und unsere Empfehlungen überschneiden sich nicht ohne Grund mit denen der großen Hardware-Magazine. Jede der Mäuse ist unserer Meinung nach die beste Empfehlung in der jeweiligen Preisklasse! Welche Maus du am Ende wählst, ist natürlich dir selbst überlassen und hängt vor allem vom Budget ab. Trotzdem bekommst du hier für quasi jeden Geldbeutel etwas Ordentliches geboten – ganz egal ob für 10 oder für 100 €!
Und allgemein gilt bei den Mäusen natürlich wie überall: Die beste Preis-Leistung findet man in der Mittelklasse! Trotzdem gilt gerade bei Mäusen: Es kommt stark auf den jeweiligen Griff, die Größe der Hand und die eigenen Präferenzen an. Eine Maus muss man ausprobiert haben und wenn man sich an eine bestimmte Form gewöhnt hat, dann sollte man vielleicht auch bei einem ähnlichen Modell bleiben.
Vor der Entscheidung für die richtige Maus solltest du dich fragen, wie du deine Maus führst. Liegt die Handfläche gänzlich auf, handelt es sich um den „Palm-Grip“, ist die Handfläche gewölbt und kommt die Bewegung mehr aus dem Arm, ist das der „Claw-Grip“; bei ausschließlichem Kontakt mit den Fingerspitzen führst du die Maus mit dem „Fingertip-Grip“. Die Übergänge können fließend sein, sollten aber bei der Ergonomie berücksichtigt werden, da sonst deine Hand leichter verkrampft und deine Bewegungen fahrig werden können. Die meisten Hersteller konzipieren ihre Mäuse für die Palm- und Claw-Haltung, da nur ein kleiner Anteil der Nutzer die Maus mit den Fingerspitzen führt. Wir berücksichtigen allgemein die Ergonomie und die Größe der Maus.
Die Polling Rate wird in Hertz angegeben und beschreibt die Rate, in der deine Maus ihre Position an den PC meldet. Inzwischen sind Polling Rates von vier- bis achttausend gebräuchlich, aber ehrlicherweise lässt sich bei einer Steigerung über 2000 Hertz mit dem Auge selbst bei einem 540 Hertz Monitor nicht erkennen, da hier bereits fast vier Positionsmeldungen pro Bildwiederholung an den Computer gemeldet werden. Außerdem beeinträchtigt es stark die Akkulaufzeit einer kabellosen Maus.
Die Lift-off-Distance (LOD) des Sensors gibt an, ab welcher Höhe der Sensor keine Bewegungen mehr überträgt, wenn die Maus angehoben und wieder auf dem Mauspad zentriert wird. Hier ist ein niedrigerer Wert besser.
DPI steht für „dots per inch“, also wie viele Pixel die Maus über den Bildschirm fährt, wenn man die Maus einen Inch (2,54 cm) in eine Richtung bewegt. In der Umgangssprache kann man von der Empfindlichkeit sprechen, da der Mauszeiger entweder pro Inch zum Beispiel 1000 Pixel oder 25000 Pixel bewegt wird. Für eine präzisere Handhabung empfehlen wir zu Beginn, niedrigere DPI-Einstellungen auszuprobieren, auch wenn man etwas mehr mit dem Arm kurbeln muss. Es gilt zu beachten, dass mit höherer Bildschirmauflösung sich die Strecke bei gleichem Weg der Maus auf dem Pad verringert.
Mit der Angabe IPS wird die „Tracking Speed“ angegeben. Das bedeutet, wie schnell die Maus bewegt werden kann, ohne dass es zu Informationsverlust kommt. Hier ist ein höherer Wert besser, gerade wenn du in einem Shooter mit einer niedrigeren Sensitivität spielst.
Das Gewicht von Mäusen spielt mittlerweile eine größere Rolle. Viele Gamer sagen, dass niedriger besser ist, zumindest ist es dann leichter, die Maus auf Dauer zu bewegen. In der E-Sport-Szene haben sich ultraleichte Mäuse durchgesetzt und auch wir tendieren eher zu leichteren Mäusen. Wir geben das Gewicht immer ohne Kabel an.
Bei der Anzahl der Tasten ist es immer etwas Geschmackssache, wie viele Tasten man benötigt. Es kann aber auch von den Spielen beeinflusst werden, die du spielst. Oft sind fünf Tasten ausreichend, besonders mit einer passenden Software kann individuell eingestellt werden, welche Aktionen oder Tastenkombinationen damit gesteuert werden. Mehr Tasten können trotzdem hilfreich sein bei Spielen, die viele verschiedene Aktionen gleichzeitig erfordern können.
Zur Feinjustierung deiner Gaming-Maus ist eine verständliche und einfache Software sehr wichtig, und zwar nicht nur, um die vorhandene RGB-Beleuchtung einzustellen. Wenn du dich zu Beginn damit auseinandersetzt, kannst du deine Maus damit individuell anpassen und die richtigen Einstellungen für deinen Spielstil finden. Und ja, auch deine RGB-Beleuchtung einstellen.
Bei der Mauslatenz wird angegeben, welche Verzögerung es zwischen der Eingabe und Ausführung gibt. Manche Latenzen sind hardwaretechnisch, andere softwaretechnisch bedingt. Eine geringe Latenz zeichnet besonders gute Mäuse aus. Es gibt hierzu Datenbanken von unabhängigen Testern. Alle von uns empfohlenen Mäuse außer im Budget-Bereich haben ausgezeichnete Werte, teilweise führen sie sogar das Feld an.
Die Entprellverzögerung soll bei mechanischen Switches einen Doppelklick verhindern. Du kannst sie meist in der unterstützenden Software einstellen. Durch Schwingung der Taster kann ein Klick mehrfach ausgelöst werden. Die Verzögerung ist ein Intervall, in dem keine weiteren Signale als Klick registriert werden. Optische und ganz bestimmte mechanische Taster haben dieses Problem nicht.
An dieser Stelle möchten wir uns bei unserer Community und ganz besonders den Hardware-Experten Niklas | Hardware Netzwerk, Skio - no DM, tark und TheSupercomputer auf Discord bedanken, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen, um dir immer die aktuell beste Gaming-Maus empfehlen zu können.
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