Die besten Gaming Headsets 2026 - Vergleich, Kaufberatung und Test

Autor: hardwaredealz
5/5 aus 275 Bewertungen

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Gaming-Headset in einer bestimmten Preisklasse? Hier findest du dein ideales Modell mit der besten Preis-Leistung für unter 20€, 50€, 100€ bis hin zu 200 Euro und so weiter.

Stand:

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1. Vorwort

Ein Gaming-Headset gehört zu den wichtigsten Komponenten deines Gaming-Setups. Es sorgt dafür, dass du deine Gegner hörst und richtig orten kannst. Wir haben in der Vergangenheit viele Headsets testen können, und jedes der empfohlenen Headsets ist unserer Meinung nach eines der besten in der jeweiligen PreisklasseZudem haben wir auch die am Anfang des Jahres veröffentlichte Schadstoffstudie über Kopfhörer, Headsets und In-Ears bei unseren Empfehlungen berücksichtigt. Welches Headset du am Ende wählst, ist dir selbst überlassen und hängt vor allem vom Budget ab. Trotzdem bekommst du hier für jeden Geldbeutel etwas Ordentliches geboten, ganz egal, ob für unter 20 € oder 300 €!

Über allem steht wie gewohnt bei uns die Preis-Leistung. In dieser Liste findest du die besten Gaming-Headsets in allen wichtigen Preisklassen.

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Und falls du auch noch auf der Suche nach anderem Zubehör wie Mäusen und Headsets bist:



Unter vielen Headsets findest du in dieser Kaufberatung außerdem eine Tonspur, damit du dir selbst einen Eindruck zu der Mikrofonqualität machen kannst.
Bestes 20€ Headset: Sharkoon Skiller SGH10

2. Bestes 20€ Headset: Sharkoon Skiller SGH10

Schon für unter 20 Euro bekommst du mit dem Sharkoon Skiller SGH10 ein erstaunlich brauchbares Headset, das dir alle Grundlagen fürs Gaming liefert, wie Sprachchats, Videocalls und natürlich guten Gamesound. Sharkoon ist für solide Einsteigerprodukte bekannt, und das SGH10 macht da keine Ausnahme.

Die 40-mm-Treiber sorgen für einen vollen, satten Klang, und das abnehmbare Mikrofon ist für diesen Preispunkt mehr als ausreichend. Die Verarbeitungsqualität überrascht positiv: Der Kopfbügel ist flexibel und das Headset bringt nur 253 Gramm auf die Waage. Zudem lassen sich die ovalen Stoffpolster auch bei langen Sessions angenehm tragen, wobei sehr große Ohren auf etwas zu wenig Platz stoßen könnten.

Das ummantelte Kabel ist mit einem TRRS-Adapter ausgestattet, wodurch das SGH10 sowohl am PC als auch an Konsolen-Controllern und mobilen Geräten mit Klinkenanschluss funktioniert. Kleiner Wermutstropfen: Das geflochtene Kabel kann Kabelgeräusche ins Headset übertragen, was gelegentlich störend ist.

Wenn du ein knappes Budget hast und trotzdem nicht auf ein ordentliches Gaming-Headset verzichten willst, bist du hier genau richtig.

Alternative: Sharkoon Skiller SGH20

2.1 Alternative: Sharkoon Skiller SGH20

Wenn du beim SGH10 etwas vermisst hast, findest du im Sharkoon Skiller SGH20 einen direkten Nachfolger mit ein paar sinnvollen Verbesserungen. Der auffälligste Unterschied ist die Verbindung: Das SGH20 setzt auf USB-A statt auf die Klinke-Lösung wie beim SGH10. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die digitale Übertragung liefert eine konstant saubere Audioqualität, völlig unabhängig von der Qualität der verbauten Onboard-Soundkarte, einfach Plug-and-Play ohne Konfigurationsaufwand.

Die 50-mm-Treiber liefern dir einen klaren, präzisen Klang mit angenehmem Bass, der sich sowohl für FPS-Titel als auch für Story-Games gut eignet. Das flexible Mikrofon lässt sich frei positionieren und überträgt die Stimme klar genug für Teamkommunikation und Videocalls. Die Kunstleder-Ohrpolster und ein gepolstertes Kopfband sorgen für komfortablen Sitz auch bei längeren Sessions.

Was das SGH20 vom SGH10 optisch unterscheidet ist, die automatisch wechselnde RGB-Beleuchtung an den Ohrmuscheln. Wenn dir das zu viel ist, dann sei dir gesagt: Sie fällt dezenter aus, als man befürchten könnte, und lässt sich gut mit einem schlichten Setup kombinieren. Der Hauptunterschied bleibt aber praktischer Natur, USB statt Klinke bedeutet, dass das SGH20 ausschließlich am PC funktioniert. Wenn du das Headset auch an der Konsole oder am Smartphone nutzen willst, dann greif besser zum SGH10. Zockst du dagegen hauptsächlich am PC und willst dir über Kabelgeräusche oder Soundkarten-Qualität keine Gedanken machen, dann bist du mit dem SGH20 gut beraten.

Bestes 50€ Headset: Mchose V9 Pro

3. Bestes 50€ Headset: Mchose V9 Pro

Wenn du zwischen 40 und 50 Euro ein Headset suchst, ist das Mchose V9 Pro derzeit eines der stärksten Empfehlungen im Budget-Bereich und das trotz des auf den ersten Blick noch relativ unbekannten Herstellers. Was das Headset auf dem Papier bietet, ist beachtlich: Triple-Mode-Konnektivität über 2,4 GHz, Bluetooth 5.3 und USB-C, virtuelle 7.1-Surround-Unterstützung und eine 2.000-mAh-Batterie, die bis zu 250 Stunden Laufzeit ermöglicht.

Die 53-mm-Neodym-Treiber liefern einen druckvollen Klang mit guter Räumlichkeit, der sich besonders in FPS-Titeln bewährt. Das abnehmbare Mikrofon mit Schaumstoff-Windschutz ist für Discord und In-Game-Kommunikation gut geeignet. Über die Mchose-Software lassen sich EQ und Mikrofon anpassen, was die Klangqualität deutlich verbessern kann, da der Werks-Sound solide ist, aber nicht makellos. Das Gewicht von rund 275 Gramm und die Memory-Foam-Polster sorgen für angenehmen Tragekomfort auch bei längeren Sessions. Und auch durch die Aluminiumbügel mit 9-facher Verstellmöglichkeit bietet das Headset einen wirklich hochwertigen Komfort.

Was fehlt, ist eine aktive Geräuschunterdrückung und eine Faltmöglichkeit für den Transport. Wenn du also viel unterwegs bist, solltest du das bedenken. Zockst du jedoch viel zu Hause und suchst ein kabelloses Headset mit überraschend großem Funktionsumfang und einem Akku den man nur 1- bis 2-mal im Monat laden muss, wirst du hier sehr zufrieden sein.

Wenn du also nicht nur nach den großen Marken suchst und trotzdem einiges für dein Geld geboten bekommen möchtest, findest du hier ein Gaming-Headset, was wirklich Spaß macht.

Alternative: Razer BlackShark V2 X

3.1 Alternative: Razer BlackShark V2 X

Suchst du lieber einen etablierten Markennamen, dann findest du im Razer BlackShark V2 X eine solide kabelgebundene Alternative. Das Headset setzt auf 50-mm-Treiber mit klar abgestimmtem Klang und einem ordentlichen Bass, besonders im PC-Betrieb, wo das Headset über den mitgelieferten Splitter direkt am Mikrofoneingang angeschlossen wird. Das HyperClear-Kardioidmikrofon überträgt die Stimme verständlich und ohne größere Verzerrungen, was für jegliche Kommunikation ohne Probleme ausreicht.

Das Design ist schlicht und dezent, kein RGB, kein Schnickschnack, dafür ein leichtes Gewicht, das dir auch bei langen Gaming-Sessions nicht zur Last wird. Der Tragekomfort ist grundsätzlich gut, wenn auch der Anpressdruck für manche etwas zu fest geraten kann, gerade wenn du Brillenträger bist. Die Verarbeitung ist für den Preis ordentlich, bei den Metallgabelhalterungen ist uns in den Tests aufgefallen, dass sie sich nicht sonderlich stabil anfühlen und könnten bei unsachgemäßem Transport nachgeben. Via 3,5-mm-Klinke ist das V2 X plattformübergreifend einsetzbar, egal ob du am PC, Konsole oder Smartphone spielst, alles kein Problem.

Wenn du dich also an das Razer-Ökosystem gebunden fühlst oder den Look der BlackShark-Serie bevorzugst, bekommst du hier ein kompetentes Einstiegsgerät. Wenn du aber die Wahl hast, greif beim Budget eher zum Mchose V9 Pro, das kommt kabellos und bietet mehr Features.

Bestes 100€ Headset: Sharkoon Skiller SGH40W

4. Bestes 100€ Headset: Sharkoon Skiller SGH40W

Für rund 70 Euro kommst du erneut ein Sharkoon Headset, aber dieses Mal in der Wireless-Variante, das Sharkoon Skiller SGH40W. Das Headset verbindet sich über einen 2,4 GHz USB-Dongle oder wahlweise per TRRS-Kabel, womit es auch an Konsolen und Smartphones einsetzbar ist.

Die 53-mm-Treiber fallen größer aus als bei vielen Konkurrenten in diesem Segment und liefern dir einen druckvollen Klang mit sattem Bass und präsenten Höhen. Letztere können aber bei sehr hohen Lautstärken gelegentlich etwas spitz klingen, und auch im Mitteltonbereich fehlt es etwas an der letzten Präzision. Im Gaming-Alltag, wo es auf Schritte, Explosionen und Gegnerortung ankommt, macht das SGH40W aber eine gute Figur.

Der Tragekomfort ist mit den hybriden Ohrpolstern aus Stoff und Kunstleder sehr gut, und das ausgewogene Anpressdruckgefühl macht das Headset auch für Brillenträger angenehm. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 35 Stunden, was unserer Meinung noch okay ist in diesem Bereich. Das abnehmbare, omnidirektionale Mikrofon mit Popschutz und Umgebungsgeräuschunterdrückung reicht für deine Discord-Calls und InGame-Kommunikation problemlos aus.

Ohne Software-Frickelei, mit robuster Verarbeitung und dem Wireless-Komfort, ist das SGH40W ein ehrliches Headset für dich, wenn du kabellos spielen willst, ohne zu viel ausgeben zu müssen.

Alternative: Turtle Beach Stealth 600 Gen 3

4.1 Alternative: Turtle Beach Stealth 600 Gen 3

Ab rund 90 Euro bekommst du mit dem Stealth 600 der dritten Generation von Turtle Beach bereits ein sehr gutes Wireless Headset mit einer Akkulaufzeit von bis zu 80 Stunden.

Die 50 mm Nanoclear-Treiber haben präzise Höhen und Mitten und ermöglichen eine optimale Wiedergabe von Schritten und Dialog. Das Mikrofon hat eine Flip-to-Mute-Funktion sowie AI Noise Reduction. Über die Swarm Software kannst du vielfältige Audio- und Mikrofoneinstellungen vornehmen. Out of the box hat das Headset aber kleine Schwächen beim Mikrofon, was auch mit der starren Ausrichtung des Mikrofonarms zu tun hat. Mit den gebotenen Anpassungsmöglichkeiten bekommst du aber ein besseres Ergebnis hin. Die zwei Räder und die Mode-Taste können dort ebenfalls mit verschiedenen Funktionen belegt werden, wie das Wechseln zwischen EQ-Presets oder der Rauschunterdrückung. Allgemein kann das Stealth 600 mit seiner praktischen Handhabe überzeugen.

Die Schallisolation der Ohrpolster ist zwar nicht ideal, und so kann man lautere Umgebungsgeräusche definitiv noch wahrnehmen, aber auch nach längerem Tragen bildet sich kaum Hitzestau. Der Tragekomfort ist ebenfalls sehr gut und ist auch für Brillenträger gegeben, wobei man aber darauf achten sollte, dass das Headset richtig sitzt. Besonders gut funktioniert die Wireless Konnektivität, die es dir ermöglicht, zwischen dem 2,4 GHz Dongle und Bluetooth 5.2 per Knopfdruck zu wechseln.

Hier bekommst du ein Wireless Headset, das sich ausgezeichnet für Gaming eignet, aber auch im alltäglichen Gebrauch zu überzeugen weiß, nachdem man es für sich richtig eingestellt hat.

(Wichtig ist aber noch zusagen, das Headset gibt es in drei Varianten, sowohl für PC, Playstation oder Xbox.)

Bestes 150€ Headset: Corsair HS80 Max

5. Bestes 150€ Headset: Corsair HS80 Max

Zwischen 120 und 150 Euro empfehlen wir dir das Corsair HS80 Max, ein Wireless-Headset, das sich in dieser Preisklasse wirklich sehen lassen kann. 

Mit seinen 50mm Neodym Treibern liefert dir das HS80 Max einen warmen, detailreichen Klang. Besonders die Mitten gefallen uns, diese klingen neutral und angenehm, gut für lange Spielsessions, gerade in Story-Games.  

Wenn du mehr aus dem Klang herausholen willst, nutz die Corsairs iCUE-Software, die ein besonders interessantes Feature mitbringt, names SoundID. Dabei handelt es sich um ein personalisiertes EQ-Profil, das auf einem kurzen Hörtest basiert und das Headset spürbar besser an dein eigenes Hörempfinden anpasst.

Technisch sind alle gängigen Wireless-Verbindungen an Bord. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 65 Stunden über 2,4 GHz und bis zu 130 Stunden im Bluetooth-Betrieb. Das Ski-Band-Design und die weichen Velours-Ohrpolster machen das Headset trotz eines Gewichts von 350 Gramm angenehm tragbar, auch über längere Zeit.

Auch das Mikrofon macht einen soliden Eindruck, ist aber nicht mit einem separaten Mikrofon zu vergleichen. Es ist völlig in Ordnung ist für deine Gaming-Calls.

Klar ist aber zusagen, dass der Klang des Headsets die Mikrofon-Qualität überwiegt, was für uns den Ausschlag für diese Empfehlung gegeben hat. 

Alternative: Fractal Design Scape

5.1 Alternative: Fractal Design Scape

Eine Alternative zum Corsair Headset ist das Fractal Design Scape. Der Hersteller ist vor allem für seine PC Gehäuse bekannt und verfolgt beim Headset dieselbe Designphilosophie. Kein überflüssiges RGB, eine schlichte und moderne Optik sowie ein starker Fokus auf Qualität statt auf Auffälligkeit.

Klanglich setzt das Scape auf Präzision mit sauberen Mitten, klaren Höhen und einem kontrollierten Bass. Wenn du einen ehrlichen und ermüdungsfreien Klang schätzt, bekommst du hier ein starkes Headset. Per Knopfdruck lassen sich direkt am Headset drei EQ Profile umschalten. Zusätzlich kannst du die Einstellungen bequem im Browser feinjustieren, ohne eine zusätzliche Software herunterladen zu müssen.

Zum Lieferumfang gehört eine praktische Dockingstation. Headset ablegen, kabellos laden und weitermachen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 40 Stunden, außerdem verfügt das Scape über eine Schnellladefunktion und das Mikrofon ist für die Teamkommunikation völlig ausreichend.

Mit der Xbox ist das Scape allerdings nicht kompatibel. Am PC, der PS5 oder der Nintendo Switch lässt es sich hingegen problemlos verwenden.

Bestes 200€ Headset: SteelSeries Arctis Nova 7 Gen2

6. Bestes 200€ Headset: SteelSeries Arctis Nova 7 Gen2

Im Bereich zwischen 150 und 200 Euro ist für uns das SteelSeries Arctis Nova 7, welches inzwischen in der zweiten Generation erhältlich ist, unser Favorit. 

Was das Nova 7 Gen 2 so stark macht, ist die Kombination aus Vielseitigkeit und Features. Gleichzeitige 2,4 GHz und Bluetooth-Verbindung, sodass du parallel Spielaudio hast und beispielsweise zusätzlich noch ein Telefonat auf dem Handy führen kannst. Auch eine Akkulaufzeit von über 50 Stunden, plus die 15 Minuten-Schnellladung Funktion, die für sechs weitere Stunden Spielzeit sorgt, bietet dir einen Zusätzlichen Vorteil. Die 40mm-Neodym Treiber liefern dir präzisen, detailreichen Klang mit klaren Höhen und Mitten, besonders in kompetitive Titel wie Counter-Strike 2 ist die Ortungsgenauigkeit stark.  

Über 200 vorgefertigte EQ-Profile für verschiedene Spiele sind für dich in der App bereits abrufbar. Kleine Abzüge gibt es aber beim Plastikgehäuse, welches im direkten Vergleich mit vergleichbaren Modellen etwas weniger hochwertig wirkt. Dafür sitzt es bequem und die Ohrpolster passen sich dank des Memory-Foam gut an deinen Kopf an.  

Das Gesamtpaket aus Optik, Sound und Features macht es zu unserer klaren Empfehlung in diesem Preisbereich.

(Wichtig zu erwähnen ist noch, dass es das Headset in drei Varianten gibt, dem Nova 7, das Nova 7P für PlayStation und das Nova 7X für Xbox.)

Alternative: Logitech G Pro X2 Lightspeed

6.1 Alternative: Logitech G Pro X2 Lightspeed

Das Logitech G Pro X2 Lightspeed ist in dieser Preisklasse eine ernstzunehmende Alternative und richtet sich an dich, wenn du Wert auf besonders präzisen, neutralen Klang legst. Statt des typischen bassbetonten Gaming-Sounds setzt Logitech hier auf 50-mm-Graphen-Treiber, die dir klare Höhen und detaillierte Mitten bieten. Das macht das Headset besonders gut für kompetitive Situationen, in denen dir wichtige Klanginformationen wie Schritte nicht im Tiefton untergehen sollen. Für mehr Bass lässt sich über die G-Hub-Software jederzeit nachsteuern, wo du auch spielspezifische EQ-Profile sowie eigene Presets angelegen und speichern kannst.

Das Headset verbindet sich per 2,4-GHz-Lightspeed-Funk, Bluetooth 5.3 oder 3,5-mm-Klinke. Wobei Funk und Bluetooth nicht gleichzeitig aktiv sein können, was den Komfort beim Gerätewechsel etwas einschränkt. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 50 Stunden und die Verarbeitung und Materialwahl sind hochwertig: Stahlbügel, Aluminium-Außenring, solide Gelenke. Das Gewicht von 345 Gramm ist für ein Premium-Headset im normalen Bereich, falls du aber sehr gewichtssensibel bist, ist es nach einer Weile spürbar. Im Lieferumfang sind zwei Paar Ohrpolster enthalten, Kunstleder und Velours, was für deine verschiedene Präferenzen eine sinnvolle Flexibilität bietet.

Der einzige echte Schwachpunkt ist das abnehmbare Mikrofon: Es ist für deine Gaming-Kommunikation ausreichend ist, aber darüber hinaus hat es uns nicht überzeugt. Wenn du vor allem auf makellosen Klang und eine erstklassige Verarbeitung Wert legst und das Mikrofon eher als Nebensache betrachtest, triffst du mit dem G Pro X2 Lightspeed aber eine sehr gute Wahl.

Alternative: beyerdynamic MMX 150

6.2 Alternative: beyerdynamic MMX 150

Unsere Alternative in dieser Preisklasse ist das beyerdynamic MMX 150. Es bietet dir dank hochwertigen 40 mm Audiotreibern schon fast Studioqualität, und es gibt wohl kein anderes Headset in dem Preisbereich mit dieser Qualität.

Der Bass ist präsent, drängt sich aber nie in den Vordergrund. Das bedeutet für dich, dass tiefe Geräusche wie Explosionen oder Motorensound nicht die Mitten überschatten. Dialoge, Schritte und Gegnergeräusche bleiben dadurch auch in hektischen Spielszenen klar trennbar und sind gut zu orten. Musik klingt ebenso überzeugend wie dein Gaming-Audio, was bei Headsets dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist.

Das Kondensatormikrofon mit flexiblem Schwanenhals und abnehmbarem Popschutz überträgt Stimmen natürlich und verständlich. Über den einzigen Drehregler am linken Ohrhörer lässt sich nicht nur deine Lautstärke regeln, sondern per Tastendruck kannst du auch das Mikrofon stummschalten, und mit längerem Tastendruck den sogenannte Augmented Mode aktivieren, der Umgebungsgeräusche in den Kopfhörer einspeist, ohne ihn abnehmen zu müssen. Diese Funktion steht dir allerdings nur im USB-Betrieb zur Verfügung. Dank der dick gepolsterten Ohrmuscheln mit Memory-Schaum und dem dicken Kopfbügel fühlt sich dieses Gaming Headset einfach unglaublich komfortabel an, und selbst nach langem Zocken kommt nie ein Druckgefühl auf.

Angeschlossen wird das MMX 150 wahlweise per USB-C, 3,5-mm-Klinke oder im Wireless-Mode mit einer Akkulaufzeit von 50 Stunden. Dazu ist es kompatibel mit PC, Mac, PS5, Xbox Series und mobilen Geräten.

Der Tragekomfort ist gut, 304 Gramm Gewicht und Memory-Schaum-Polster sorgen dafür, dass das Headset auch bei langen Sessions angenehm für dich bleibt. Auch die Ohrpolster lassen sich per Bajonett-Verschluss einfach wechseln, was die Langlebigkeit des Headsets erhöht.

Bestes Gaming Headset: beyerdynamic MMX 300 Pro

7. Bestes Gaming Headset: beyerdynamic MMX 300 Pro

Unsere Top-Empfehlung im Bereich Headsets sind das beyerdynamic MMX-300 (geschlossen) und MMX-330 (offen)! Beides Headsets der Königsklasse, die Maßstäbe setzten und auch die audiophilen Nutzer überzeugen können. Die Headsets dürfen auch den Titel "Made in Germany" tragen und basieren technisch auf den beliebten Studio-Kopfhörern von beyerdynamic.

Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt darin, dass das offene MMX 330 Pro ein ausgewogenes und räumliches Klangprofil hat, welches dir die Lokalisierung von In-Game Geräuschen vereinfacht. Während das geschlossene MMX 300 Pro seine Stärke bei der Immersion und satten Bässen hat und dich gänzlich von äußeren Störgeräuschen abschirmt.

Du bekommst hier die STELLAR.45 Studiotreiber, die in einem weitreichenden Frequenzbereich zwischen 5 - 40.000 Hz arbeiten und mit effizienten Schallwandlern auch bei Geräten mit geringerer Ausgangsleistung überzeugen. Doch wir sind nicht nur wegen des Klangs der Kopfhörer so überzeugt, sondern auch das hochwertige Kondensator-Mikrofon gehört zu den Besten. Mit dem Mikrofon des MMX-300 und -330 Pro hast du die Technik für Voice-Overs, zum Streamen, oder auch nur um deine Teammates wissen zu lassen, was du von ihrem letzten Play hältst.

Die Verarbeitungsqualität der Kopfhörer ist wirklich herausragend und auch der Tragekomfort der Velours-Ohrpolster ist ausgezeichnet. Du kannst das Headset ebenfalls mit dem mitgelieferten Adapter per Klinke an den Controllern der verschiedenen Konsolen anschließen.

Etwas Besseres als diese Kopfhörer wirst du zum Zocken, Musik hören oder Filme schauen nur schwer finden.

Alternative: beyerdynamic MMX 330 Pro (offen)

7.1 Alternative: beyerdynamic MMX 330 Pro (offen)

Das MMX 300 Pro von beyerdynamic ist die geschlossene Version des MMX 330 Pro und beinhaltet die gleichen High-End-Komponenten wie sein offenes Gegenstück. Hier kannst du ganz nach deinem Gusto entscheiden. Sind dir Immersion, Schallisolation und mehr Bass ein Anliegen, dann ist dieses Headset die richtige Wahl für dich.

Bestes Wireless Headset: Audeze Maxwell 2

8. Bestes Wireless Headset: Audeze Maxwell 2

Das beste Wireless Headset ist für uns klar das Audeze Maxwell 2, das du natürlich auch am PC, an der dafür vorgesehenen Konsole und mobilen Geräten verwendet kannst. Du bekommst hier herausragende Klangqualität, erstklassige Verarbeitung, 80 Stunden Akkulaufzeit und viele Features, unter anderem Virtual Surround.

Das Herzstück sind 90-mm-Planar-Magnettreiber, die ein breites Klangspektrum mit höchster Auflösung abdecken. Hier kommen Audiophile genauso auf ihre Kosten wie richtige Gamer. Vorgefertigte Presets ermöglichen dir eine schnelle Anpassung für verschiedene Situationen und auch das Mikrofon überzeugt mit einer sehr effektiven Filterrauschunterdrückung. Bürolärm, Staubsauger oder Hintergrundgeräusche werden zuverlässig ausgeblendet.

Technisch lässt es kaum Wünsche offen: 80 Stunden Akkulaufzeit, Schnellladefunktion, Bluetooth 5.3 mit LDAC und LE Audio sowie ein 2,4-GHz-Dongle mit exzellenter Reichweite. Ein Lautstärkeregler ermöglicht dir zudem auch Musiktitelsteuerung. Stahl und Aluminium im Rahmen machen die Verarbeitung hochwertig und die schallisolierenden Ohrpolster sind komfortabel, neigen aber bei längeren Sessions etwas zu Wärmeentwicklung, das zusammen mit dem Gewicht von rund 560 Gramm und einem fehlenden ANC, sind das die einzigen nennenswerten Kritikpunkte.

Bei diesem Headset bekommst du die beste Qualität und Features für den Einsatz rund um Gaming, Musik und alles, was du dir sonst noch so anhören möchtest.

(Wichtig zu erwähnen ist noch, dass es das Headset in zwei Varianten gibt, der Playstation- und der Xbox-Version)

Bestes E-Sport Headset: Razer BlackShark V3 Pro

9. Bestes E-Sport Headset: Razer BlackShark V3 Pro

Im Bereich Esport kommst du um das Razer Blackshark V3 Pro kaum herum. Dessen abnehmbares Boom-Mic zudem eines der besten Headset-Mikrofone überhaupt ist. Dank der ausgezeichneten, präzisen Tonwiedergabe und dem räumlichen Klang der 50 mm Triforce Titanium Treiber eignet sich das Headset perfekt für Shooter und andere kompetitive Spiele, genauso wie für lange Gespräche oder sogar einfache Tonaufnahmen.

Die kabellose Übertragung erreicht eine Latenz von 10 ms, was im Wettkampfumfeld spürbar zu schnelleren Reaktionen auf akustische Reize führt, etwa beim Heraushören von Schritten oder Nachladegeräuschen. Razer hat das Headset zudem direkt mit Profispielern aus CS2 und Call of Duty abgestimmt.

Mit einer Akkulaufzeit von 70 Stunden ist das Wireless Headset ein ausdauernder Begleiter für deine langen Sessions und auch beim Tragekomfort gibt es keine Einwände. Die weichen Ohrpolster aus Memory-Schaum fühlen sich gut auf der Haut an und sind auch luftdurchlässig, was sich umgekehrt aber bei der Geräuschisolation bemerkbar macht. Razer typisch, kannst du alle Einstellungen in der Razer Synapse Software nach Belieben anpassen. Du kannst es per 2,4 GHz und Bluetooth 5.2 mit deinen Geräten verbinden.

Zwar ist die Verkleidung nur aus Plastik, jedoch fühlt sich die matte und angeraute Oberfläche hochwertig an. Das Headset von Razer überzeugt mit einem sehr guten Gesamtpaket aus Tragekomfort, vielen Einstellmöglichkeiten und einem herausragend guten Mikrofon. Wenn deine Gaming-Priorität auf explizierten Esport-Titeln liegt, dann ist das definitiv dein Headset.


Alternative: Acezone A-Spire Wireless

9.1 Alternative: Acezone A-Spire Wireless

Und dann gibt es noch zum Abschluss das Acezone A-Spire Wireless welches wirklich ein Sonderfall ist, und das betonen wir ausdrücklich. Es ist wirklich nur für einen sehr spezifischen Einsatzzweck gedacht, nämlich für den ernsthaften Turniergebrauch und das intensive kompetitive Spielen

Acezone kommt ursprünglich aus dem professionellen Esport-Bereich und hat das A-Spire auf Basis von Technologie entwickelt, die auf echten Turnierbühnen zum Einsatz kommt. Der Fokus liegt ganz klar auf maximaler Klarisolierung von spielrelevanten Sounds. 

Die 40 mm Treiber klingen dabei auf den ersten Blick unspektakulär, sind aber sehr sauber abgestimmt. In Spiele wie CS2 oder Valorant ist die Präzision bei der Ortung von Geräuschen wirklich beeindruckend. In sehr lauten Umgebungen wie auf einem Turnier, kommt das ANC-System erst richtig zur Geltung. 

Das Headset ist nur kabelgebunden für Gaming empfohlen, per USB-C oder 3,5 mm Klinke. Bluetooth hingegen dient in erster Linie für die mobile App und leichten Gebrauch. Die App wird benötigt für EQ-Einstellungen, was aus gutem Grund so gelöst wurde, da die PCs auf Turnieren oft keine Drittanbieter-Software erlauben. So bleiben deine Einstellungen trotzdem anpassbar und du kannst eigene Presets einfach für ein Turnier mitnehmen. 

Für Casual-Gamer daher keine direkte Empfehlung. Wenn du ernsthaft in Multiplayer-Titeln das maximum herausholen willst und dich früher oder später auf der Bühne siehst, ist dieses Headset alle mal eine Überlegung wert.  

10. Fazit

Hier findest du eine Mischung aus Erläuterungen zu unserer Headset-Auswahl, kleine Tipps, um dein Hörerlebnis zu optimieren, und Erklärungen zu allgemeinen Fragen rund um Gaming-Headsets.

Allgemein gilt bei den Headsets natürlich wie überall: Die beste Preis-Leistung findet man in der Mittelklasse! Klar bekommt man z. B. im High-End-Bereich eine bessere Sound- und Mikrofonqualität, diese muss man aber auch teuer bezahlt werden. Was klar sein sollte, ist, dass die hier empfohlenen Headsets klar als Gaming-Headsets gedacht sind. Studioqualität kann man von diesen nur bei den höherpreisigen Modellen erwarten.

Die Entwicklung von Kopfhörern hat in den letzten Jahren an Qualität zugenommen, auch in der breiten Masse. Oft wird bei der Entwicklung von Kopfhörern die sogenannte Harman-Kurve als Ziel-Frequenzkurve verwendet. Aber auch hier handelt es sich nur um eine allgemeine Aussage darüber, welcher Klang von der Mehrheit der Hörer als angenehm wahrgenommen wird. Bestimmte Bässe und Mitten werden hier angehoben, sowie Höhen abgesenkt.

Du kannst dich definitiv an der Harman-Kurve orientieren, um in deinem Equalizer eigene Anpassungen vorzunehmen. Ein simpler Tipp ist, bei neuen Kopfhörern deinen Lieblingssong zu hören und eigene Optimierungen vorzunehmen. Das gilt natürlich nicht nur für Musik, sondern auch fürs Gaming. Hier empfiehlt sich, ein Übungsspiel zu starten und zu testen, wie du wichtige Audiosignale verstärken kannst. Oft lässt sich herausfinden, in welchem Frequenzbereich zum Beispiel Schritte liegen. Grundvoraussetzung ist ein kompatibler Equalizer; sollte vom Hersteller kein passender angeboten werden, ermöglichen dir Plugins oft Abhilfe.

Die "richtige" Wahl bei Kopfhörern zu treffen ist, wie die Kopfform, sehr individuell. Und tatsächlich wirken von der Passform über die Kopfgröße bis hin zu den Ohren und dem Gehörgang viele individuelle Faktoren auf dein Hörerlebnis ein.

Studien deuten darauf hin, dass dadurch manche Töne für Personen anders klingen oder sogar nicht hörbar sind. Auch Alter, Geschlecht sowie Schäden an den Haarzellen auf der Schnecke beeinflussen die Audiowahrnehmung. Hohe Frequenzbereiche, die einem in jungen Jahren noch zugänglich sind, stoßen im Alter auf taube Ohren.

Der in der Regel für den Menschen hörbare Frequenzbereich liegt zwischen 20 und 20.000 Hertz, also lass dich nicht von den Herstellerangaben beeindrucken, die manchmal bis zu 50.000 Hertz versprechen.

Auch die Größe des Treibers sagt nicht zwangsläufig etwas über die Qualität aus. Und ja, eine größere Membranfläche hilft bei Bässen und der Lautstärke, kann aber durch die Trägheit umgekehrt bei kurzen und höheren Tönen Schwächen aufweisen. Im Endeffekt muss man jeden Treiber einzeln und im Gesamtkontext des Kopfhörers beurteilen.

Ein einfacher Weg, um Einfluss auf dein Hörerlebnis zu nehmen, ist der Austausch der Ohrpolster, sollten diese abgenutzt sein. Voraussetzung dafür sind natürlich auch abnehmbare Polster an deinem Gerät. Die hier verwendeten Materialien unterscheiden sich stark in der Isolation von Geräuschen und Wärme. Leder und Kunstleder sind dabei eher isolierendes Material, und Stoff gilt als durchlässiger.

In die gleiche Kerbe schlägt der Aufbau der Kopfhörer. Man unterscheidet hier grundlegend offene und geschlossene Kopfhörer. Auch hier liegen die Unterschiede bei der Isolation, aber auch beim Klang. Offene Kopfhörer lassen dich deine eigene Stimme gut hören und ihnen wird ein besserer räumlicher Klang nachgesagt. Ein geschlossenes Headset ist immersiver und hat positive Auswirkungen auf den Bass, ist dafür aber auch luftundurchlässiger.

Früher und in der Welt von Tonstudios eher verpönt sind Wireless Headsets. Jedoch gab es über die letzten Jahre Fortschritt in allen Belangen. Das Gewicht und die Akkulaufzeit wurden verbessert durch effizientere Akkus, sowie die gesunkenen Kosten der Komponenten. Auch die Komprimierung und die Latenz sind mittlerweile so gut, dass sich im Alltag kein Unterschied zu einem kabelgebundenen Headset feststellen lässt. Die Vorteile bei Komfort und Usability sind dagegen nicht von der Hand zu weisen. Die Verbindung und der Wechsel zwischen mehreren Geräten, die Bewegungsfreiheit und die allgemeine Usability sind Erfahrungen, die man nach dem Wechsel nicht mehr missen möchte.