1. Vorwort
OLED-Monitore waren lange ein teures Nischenprodukt, sind mittlerweile aber deutlich erschwinglicher geworden. Ein OLED-Monitor kostete vor einigen Jahren noch um die 1000 Euro oder mehr, heute bekommst du schon welche ab rund 300 Euro, mit perfektem Schwarz, hohem Kontrast und sehr niedrigen Reaktionszeiten.
In dieser OLED-Monitor-Kaufberatung stellen wir dir für jede Preisklasse von 300 Euro bis 700 Euro eine Empfehlung vor. Dabei berücksichtigen wir neben Auflösung, Bildwiederholrate und Bildschirmgröße auch Details wie Panel-Technologie (QD-OLED, WOLED, Tandem-OLED), Farbraumabdeckung, HDR-Zertifizierung und Anschlüsse.
Denn bei OLED lohnt sich ein genauerer Blick: Hinter dem Namen stecken mittlerweile unterschiedliche Panel-Generationen, die sich in Helligkeit, Farbdarstellung und Langlebigkeit teils spürbar unterscheiden. Im Fazit erklären wir dir die wichtigsten Begriffe rund um OLED kurz und verständlich.
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2. Bester Budget OLED Monitor: Acer Predator X27UW3
Der Acer Predator X27UW3bmiiprx zeigt, dass QD-OLED inzwischen auch im Einsteigerbereich angekommen ist. Für rund 300 Euro bekommst du ein 26,5 Zoll großes QD-OLED-Panel mit WQHD-Auflösung und 240 Hz Bildwiederholrate.
Beim Input-Lag ordnet sich der Monitor im oberen Bereich ein. Das native Kontrastverhältnis bei satten 1.500.000:1 und die Farbraumabdeckung von 99 % DCI-P3 sorgt für kräftige, aber nicht überzogene Farben.
Mit AMD FreeSync Premium Pro und einer durchschnittlich guten HDR-Helligkeit, ist der Predator klar auf Gaming ausgelegt. Bei den Anschlüssen bekommst du 2x HDMI 2.1 sowie 1x DisplayPort 1.4, und bei der gängigen Ergonomie bietet der Monitor auch alles.
Für wenig Geld im OLED-Bereich bekommst du hier einen waschechten QD-OLED mit allen Vorzügen gegenüber VA- oder IPS-Panels.
Inzwischen kommst du schon für 300 Euro in den Genuss eines QD-OLED-Monitors mit 240 Hz, ohne bei Kontrast oder Farbe Abstriche zu machen.

2.1 Alternative: GIGABYTE GO27Q24G
Möchtest du lieber auf ein WOLED-Panel setzen, dann bist du mit dem GIGABYTE GO27Q24G gut bedient. Für um die 350 Euro bekommst du einen 27 Zoll großen WOLED-Monitor mit LG-Panel der dritten Generation, samt Micro Lens Array+ (MLA+) Technologie, welche die typische WOLED-Helligkeit spürbar anhebt.
Die SDR-Helligkeit liegt im oberen Bereich, zudem sind im HDR-Peak-1300-Modus bis zu 1.300 Nits möglich. Die Auflösung beträgt WQHD mit 240 Hz, der Monitor ist zudem nach VESA DisplayHDR True Black zertifiziert. Die Farbraumabdeckung von 99 % DCI-P3 ist ebenfalls stark. Kleinere Abstriche gibt's bei der Konnektivität: kein USB-Hub, kein KVM-Switch und USB-C nur mit 15 W Power Delivery.
Wir können auf jeden Fall sagen, dass sich WOLED-Panels mit MLA+ vor allem durch die bessere SDR-Helligkeit von QD-OLED-Konkurrenten dieser Preisklasse absetzen können. Gerade weil dieser Monitor die True-Black-Glossy-Technologie verbaut hat, und diese bis zu 40 Prozent mehr Spiegelungen schlucken kann, ist das ein guter Kompromiss, wenn dir die Alltagshelligkeit wichtiger ist als eine maximale Farbsättigung.
Dank MLA+ ist das aktuell einer der hellsten WOLED-Monitore seiner Preisklasse, ideal wenn du viel bei Tageslicht arbeitest oder zockst.

3. Bester 400 Euro OLED: AOC Q27G4SDR
Dank VESA DisplayHDR True Black Zertifizierung erreicht der Monitor bis zu 1.000 Nits Spitzenhelligkeit. Ausgestattet ist der Monitor mit G-Sync-Kompatibilität, 2x HDMI 2.1, 1x DisplayPort 1.4 sowie einem kleinen USB-Hub. AOC gewährt zudem drei Jahre Garantie inklusive Einbrenn-Schutz. Lediglich bei feinem Text zeigt sich die für QD-OLED-Panels dieser Generation typisch leichte Unschärfe an Kontrastkanten.
Wenn du aber nur zocken willst, ist das der perfekte OLED-Monitor für dich. 360 Hz und dazu noch eine top Farbgenauigkeit findest du in dieser Preisklasse sonst nirgends.

4. Bester 500 Euro OLED: Lenovo Legion Pro 27UD-10
Wenn du den Sprung auf 4K (UHD) wagen willst, findest du im Lenovo Legion Pro 27UD-10 aktuell die beste Option für gut 500 Euro. Der Monitor nutzt ein 26,5 Zoll großes QD-OLED-Panel und löst in UHD bei einer Pixeldichte von starken 166 ppi auf.
Trotz der hohen Auflösung erreicht der Legion Pro 240 Hz und eine sehr geringe Latenz. Das Kontrastverhältnis liegt bei 1.500.000:1 und dank VESA DisplayHDR True Black 400 Zertifizierung sind Spitzenwerte von bis zu 1.300 Nits möglich. Die Farbraumabdeckung von 99 Prozent DCI-P3 und ein werkskalibrierter DeltaE-Wert unter 2 machen den Monitor auch für Bildbearbeitung interessant. Zusätzlich unterstützt er Dolby Vision und AMD FreeSync Premium Pro. An Konnektivität gibt es 2x HDMI 2.1, 1x DisplayPort 1.4, USB-C sowie mehrere USB-A-Anschlüsse.
Einziger Kritikpunkt ist die glänzende Panel-Oberfläche ohne Entspiegelung, wodurch der Monitor in hellen Räumen empfindlich auf Reflexionen reagiert.
Dennoch ist dieser Monitor eine klare Empfehlung in seiner Preisklasse. 4K und 240 Hz zusammen findet man nicht allzu oft, und dieser Monitor bietet dir beides zu einem fairen Preis.

4.1 Alternative: Acer Predator X27UF5bmiippruzx
Der QD-OLED Acer Predator X27U F5bmiippruzx überzeugt mit einer außergewöhnlichen Ausstattung, glänzt mit den OLED-typischen Paradedisziplinen und einer beeindruckenden Geschwindigkeit.
Bei dem Monitor kommt ein 26,5 Zoll großes Panel von Samsung zum Einsatz. Die WQHD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln sorgt in Kombination mit den 500 Hz für eine Bildwiederholrate, die selbst kompetitive Shooter mühelos flüssig darstellt, und eine Reaktionszeit von 0,03 ms lässt Ghosting praktisch verschwinden.
Das stellt der Predator X27U F5 auch mit seiner DCI-P3-Farbraumabdeckung von 99 % unter Beweis, sodass digitale Bildbearbeitung kein Problem für dich darstellt.
Der Einsatz im Gaming ist mit G-Sync-Kompatibilität und AMD FreeSync Premium Pro Unterstützung ebenfalls gesichert. Für die optimale Ausrichtung besitzt der Monitor alle wichtigen Ergonomiefunktionen eines höhenverstellbaren Standfußes.
Besonders praktisch für deinen Arbeitsplatz ist die üppige Anschlussausstattung: Ein DisplayPort 1.4 sowie zwei HDMI 2.1 Anschlüsse sorgen für eine unkomprimierte Signalübertragung, während der USB-C-Anschluss mit 65 Watt Power Delivery dein Notebook nebenbei mit Strom versorgt.
Zusammen mit dem USB-B-Upstream und den beiden USB-A-Downstream-Ports lässt sich der Monitor auch unkompliziert als Schaltzentrale für mehrere Zuspieler nutzen.
Der Acer Predator X27U F5bmiippruzx überzeugt mit den ausgezeichneten Eigenschaften eines QD-OLEDs und begeistert mit der enormen Geschwindigkeit, die er zusätzlich mitbringt, vor allem für diesen Preis.

5. Bester 600 Euro OLED: Dell Alienware 34 AW3425DW
Der Dell Alienware AW3425DW ist aktuell der Ultrawide-Monitor mit der besten Preis-Leistung, denn er bietet dir eine starke Farbraumabdeckung für Bildbearbeitung im digitalen Bereich und eignet sich mit seinen 240 Hz auch ideal fürs Gaming.
Der 34,2 Zoll große UltraWide (21:9) Monitor von Alienware bietet die außergewöhnliche UWQHD-Auflösung bei einem extrem guten und farbgetreu auflösenden 1800R Curved QD-OLED-Panel.
QD-OLEDs sind für die beste Bildqualität bei OLEDs bekannt, tendieren in hellen Räumen aber zu einem schwarz mit lila Stich. Der sRGB-Farbraum und DCI-P3 sind bei dem Monitor voll abgedeckt, AdobeRGB zu 95 %.
Natürlich kannst du auch bei diesem Monitor auf variable Bildsynchronisierung mit FreeSync Premium Pro zurückgreifen. Es handelt sich hier um einen Gaming-Monitor, das zeigt auch das gemessene Input-Lag, weches bei 2,6 ms liegt. Ultrawide-Monitore eignen sich besonders für ein immersives Spielerlebnis, gerade bei Curved-Monitoren verstärkt sich dabei der Eindruck.
Von allen vergleichbaren Ultrawide-Displays hat der Alienware aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn du auf der Suche nach einem passenden UltraWide-Monitor für dich bist, bekommst du hier das meiste für dein Geld.

5.1 Alternative: AOC Agon AG326UD
Willst du lieber ein 32" Display anstatt eines Widescreens, dann solltest du dir den AOC Agon AG326UD ansehen. Der Monitor bietet ein 31,5 Zoll großes QD-OLED-Panel von Samsung mit nativer 4K-Auflösung, allerdings bei nur 165 Hz.
Der Kontrast liegt OLED-typisch bei 1.500.000:1. Die Zertifizierung nach VESA DisplayHDR True Black 400 und die brillante Farbdarstellung machen den AG326UD sowohl für Gaming als auch für Bildbearbeitung interessant. Praktisch ist, dass das Panel passiv gekühlt ist und damit auch lautlos. Anschlussseitig gibt es 2x HDMI 2.1 und 1x DisplayPort 1.4, lediglich ein USB-C-Port fehlt.
Was noch wichtig zu erwähnen ist: 165 Hz mögen nach wenig klingen, sind für ein 4K-Panel aber absolut ausreichend, da kaum eine Grafikkarte in nativer UHD-Auflösung mehr Frames liefern kann.
Was diesen Monitor aber zu einer Empfehlung macht, ist nicht nur der Preis, sondern auch die Größe des Displays, die dir mehr Immersion bietet, gerade in RPGs oder Shootern.

6. Bester 700 Euro OLED: LG UltraGear OLED GX7
Wenn du die Bildwiederholrate über alles stellst, dann ist der LG UltraGear OLED GX7 27GX790B-B aktuell das Nonplusultra. Der 26,5 Zoll große WOLED-Monitor nutzt LGs neuestes RGB-Tandem-OLED-Panel der 4. Generation und bietet einen Dual-Mode, das heißt 540 Hz Bildwiederholrate bei WQHD oder 720 Hz bei 720p.
Das Tandem-OLED-Panel bietet eine höhere Helligkeit, was dazu führt, dass die Spitzenhelligkeit bei bis zu 1.300 Nits in HDR liegt. Zudem ist der Monitor VESA DisplayHDR True Black 500 zertifiziert. Die Farbraumabdeckung erreicht 99,5 % DCI-P3. Für die volle Bandbreite bei 540 Hz sorgt der DisplayPort-2.1-Port, zusätzlich gibt es noch zweimal einen HDMI-2.1-Anschluss. Unterstützt werden zudem sowohl AMD FreeSync Premium Pro als auch NVIDIA G-Sync.
Unserer Meinung nach ist das der beste Monitor für den Preis wenn man mehr FPS haben möchte, ohne an Grenzen zu stoßen. Gerade wenn du eine starke Grafikkarte hast und kompetitiv unterwegs bist, bekommst du hier aktuell mit die niedrigste Bewegungsunschärfe, welche auf dem Markt erhältlich ist.

7. Bester OLED Monitor: LG UltraGear evo AI OLED GX9
Dieser Monitor kommt mit einem 39 Zoll RGB-Tandem-Display von LG, einer Auflösung von 5120 × 2160 mit 142 ppi und 165 Hz. Zudem gibt es auch noch einen Dual-Mode, mit dem du den Monitor auf Ultrawide-Full-HD stellen kannst und eine Bildwiederholrate von 330 Hz erreichst. Das macht den Monitor nicht nur fürs Gaming zu einer Besonderheit, sondern ermöglicht dir auch im Alltag einen doppelten Nutzen, ohne Einbußen bei der Fenstergröße hinnehmen zu müssen.
Das RGB-Tandem-WOLED-Panel liefert ein Kontrastverhältnis von 1.850.000:1, eine extrem niedrige Latenz, bis zu 1.500 Nits HDR-Spitzenhelligkeit und eine Zertifizierung nach VESA DisplayHDR True Black 500. Die Farbraumabdeckung liegt bei 99,5 % DCI-P3 und die matte Panel-Oberfläche macht den Monitor zudem auch bei hellerem Umgebungslicht gut nutzbar. Angeschlossen wird der Monitor über DisplayPort 2.1 mit UHBR20, zwei HDMI 2.1 oder USB-C mit 90 W Power Delivery. Unterstützt werden zudem AMD FreeSync Premium Pro und NVIDIA G-Sync.
Für einen wirklich hohen Preis bekommst du einen voll ausgestatteten OLED-Monitor, der auch in der Ergonomie alles bietet, was man in dieser Preisklasse erwartet. Auch kleine Details wie eine beleuchtete Rückseite machen den Monitor zu einem echten Hingucker.
Also das perfekte Display für produktives Arbeiten und Gaming, aber nur, wenn das Budget für dich keine Rolle spielt.
8. Fazit
Wenn du dich für OLED entscheidest, dann zahlst du zwar etwas mehr als bei einem Monitor mit VA oder IPS Panel, dafür bekommst du aber die beste Bildqualität für dein Gaming Erlebnis die du dir nur vorstellen kannst. Wir haben mehrere OLED Monitore unter die Lupe genommen und geschaut welche die besten in ihrer Preisklasse sind.
Dabei ist aber auch erst einmal wichtig zu Wissen, was die Unterschiede zwischen OLED und klassischen LCD-Panels wie VA oder IPS sind. Bei OLED leuchtet jeder Pixel selbst, statt von einer Hintergrundbeleuchtung durchschienen zu werden. Ein Pixel, das kein Licht zeigen soll, wird einfach abgeschaltet. Das Ergebnis ist ein absolutes, echtes Schwarz statt des leichten Grauschleiers, den LCDs mit sich bringen. Daraus ergibt sich auch der sehr hohe Kontrast. Weil Schwarz wirklich schwarz ist, wirken helle Bildinhalte davor noch strahlender, was besonders bei HDR-Inhalten einen Unterschied macht.
Hinzu kommt eine sehr niedrige Reaktionszeit von oft nur 0,02 bis 0,03 Millisekunden, wodurch Bewegungen praktisch ohne Schlieren dargestellt werden. Die Reaktionszeit ist dabei nur ein Teil des sogenannten Input Lags, also der Zeit von deiner Eingabe bis zur sichtbaren Reaktion auf dem Bildschirm. Dieser setzt sich aus drei Faktoren zusammen: der Zeit, die dein Eingabegerät und der PC zur Verarbeitung brauchen, der internen Signalverarbeitung im Monitor selbst und schließlich der Reaktionszeit des Panels. Je niedriger diese Werte insgesamt, desto direkter fühlt sich das Bild beim Spielen an.
Auch die Blickwinkelstabilität ist besser als bei LCDs, da Farbe und Kontrast auch aus schrägen Winkeln stabil bleiben. Der einzige Kompromiss: OLED-Pixel nutzen sich mit der Zeit ab, weshalb moderne Monitore automatische Pixel-Refresh-Routinen gegen Einbrennen mitbringen. Bei normaler Nutzung ist das aber in der Regel kein praktisches Problem mehr. Das kann jedoch bei älteren Modellen noch vorkommen, weshalb wir bei OLED eher zu einem Neukauf raten.
Innerhalb von OLED gibt es zudem unterschiedliche Panel-Technologien. Bei QD-OLED erzeugt eine blaue Lichtquelle das Grundlicht, das über eine Schicht aus Quantenpunkten in reines Rot und Grün umgewandelt wird. Bei WOLED kommt neben Rot, Grün und Blau zusätzlich ein weißer Subpixel zum Einsatz, der helle Flächen heller macht und die Textdarstellung verbessert. Eine Weiterentwicklung davon ist MLA (Micro Lens Array): Eine zusätzliche Mikrolinsen-Schicht lenkt das Licht gezielter zum Betrachter, wodurch die Helligkeit steigt, ohne die Pixel stärker zu belasten. Noch einen Schritt weiter geht dann Tandem-OLED, bei dem mehrere lichterzeugende Schichten übereinandergestapelt werden, was die maximale Helligkeit erhöht und die Lebensdauer des Panels verlängert.
Manche Panels bieten außerdem einen Dual-Mode, bei dem sich zwischen höherer Auflösung mit etwas niedrigerer Bildwiederholrate und niedrigerer Auflösung mit sehr hoher Bildwiederholrate wechseln lässt. Bei gebogenen Monitoren gibt eine Zahl wie 1800R den Krümmungsradius an. Je kleiner die Zahl, desto stärker die Krümmung, was besonders bei Ultrawide-Formaten für ein immersiveres Spielgefühl sorgt.
Auch die verschiedenen Anschlussarten sind ein entscheidender Faktor für hohe Bildwiederholraten. Für Gaming am PC ist DisplayPort meist die beste Wahl, da aktuelle Standards wie DisplayPort 2.1 mit UHBR20 extrem hohe Datenraten ermöglichen und dadurch hohe Auflösungen mit maximalen Bildwiederholraten ohne zusätzliche Komprimierung unterstützen können.
Für den Konsolen-Bereich kommt HDMI ins Spiel. Bei aktuellen Next-Gen-Konsolen sollte der Anschluss mindestens HDMI 2.1 unterstützen, um Funktionen wie 4K bei 120 Hz nutzen zu können. Allerdings bieten viele Monitore über HDMI nicht die maximal mögliche Bildwiederholrate, die über DisplayPort verfügbar ist.
Bei der Bildqualität lohnt sich außerdem ein Blick auf die HDR-Zertifizierung nach VESA DisplayHDR True Black, die speziell für OLED-Panels hohe Anforderungen an Schwarzwert und Kontrast stellt, sowie auf die Farbraumabdeckung, meist angegeben in Prozent von DCI-P3. Werte um 99 % bedeuten, dass ein Monitor nahezu das komplette relevante Farbspektrum abdeckt. Der DeltaE-Wert gibt zusätzlich Auskunft über die Farbgenauigkeit. Je niedriger, desto originalgetreuer ist die Darstellung, wobei Werte unter 2 bereits als sehr gut gelten. Mit einem OLED-Monitor bekommst du gegenüber klassischen LCD-Panels spürbare Vorteile bei Kontrast, Farbe und Bewegungsschärfe, und das inzwischen zu deutlich zugänglicheren Preisen als noch vor wenigen Jahren.
