1. Vorwort
Hinweis

2. Die Nintendo Switch 2: bester Spielspaß mit Nintendo-Exclusives
Die Nintendo Switch 2 setzt im Vergleich zur Vorgängergeneration vor allem bei der Hardware und der Displayqualität neue Maßstäbe. Das 7,9" große Display löst mit Full HD (1920x1080) auf und bietet eine deutlich höhere Bildwiederholrate, wodurch Spiele spürbar flüssiger dargestellt werden.
Im Inneren arbeitet ein neuer, deutlich leistungsstärkerer NVIDIA-Chip, der im Vergleich zur alten Switch-Generation sowohl in der CPU- als auch GPU-Leistung massiv zugelegt hat. Dadurch sind erstmals viele moderne Titel mit stabileren Framerates und teils deutlich verkürzten Ladezeiten möglich. Der interne Speicher wurde ebenfalls erweitert und bietet nun mehr Platz für digitale Spiele, zusätzlich bleibt die Erweiterung per microSD-Karte weiterhin möglich.
Die Nintendo Switch 2 bleibt ihrem Konzept treu und kombiniert Handheld- und Docking-Modus. Über die neue Docking-Station sind nun sogar höhere Auflösungen bis 4K (upscaling) am TV möglich, was die Nutzung am Fernseher deutlich attraktiver macht als zuvor.
Insgesamt bleibt der typische Nintendo-Charme erhalten, während die technische Basis endlich deutlich moderner wirkt. Besonders für neue Käufer ist die Switch 2 die klar bessere Wahl, da sie das bekannte Ökosystem mit deutlich mehr Leistung und Zukunftssicherheit verbindet. Der Preis liegt zwar höher als bei der Vorgängergeneration, bleibt im Vergleich zu anderen Gaming-Handhelds aber weiterhin attraktiv.

3. Das Steam Deck OLED: das beste für Unterwegs
Auch das Steam Deck wurde mit einem OLED-Display neu aufgesetzt, zudem wurde die Hardware verbessert. Die effizientere CPU dank des 6 nm-Fertigungsverfahrens, ein um 25 Prozent größerer Akku, ein schnellerer Arbeitsspeicher und der vereinfachte Austausch von Komponenten sind in Zeiten geplanter Obsoleszenz ein willkommener Schritt Richtung Nutzerfreundlichkeit.
Das SteamOS auf Linux-Arch-Basis kann sowohl Fluch als auch Segen sein. Einerseits ist es ein stromsparendes, flexibles Betriebssystem mit einer großen Community, andererseits kann es bei Windows-Anwendungen und -Games zu Problemen kommen, besonders wenn man diese über einen anderen Client startet. Windows-Programme können auf dem Handheld genutzt werden, benötigen aber etwas mehr Arbeit als das Starten der Spiele aus der Steam-Bibliothek.
Was auf dem Papier keine Begeisterungsstürme auslöst, zeigt in der Anwendung, dass es sich beim Steam Deck OLED um ein durchdachtes Handheld handelt, das genau für diese Nutzung konzipiert wurde. Das Steam Deck überzeugt mit einem ausdauernden Akku, einem erstklassigen HDR-OLED-Display und einem cleveren Design. Das Steam Deck punktet genau in den Bereichen, die bei einem Handheld entscheidend sind, auch wenn der aufgerufene Preis ein mehr als stattlicher ist.
Wer eine große Steam-Bibliothek besitzt, nach einem langanhaltenden Zeitvertreib für unterwegs sucht, findet im Steam Deck OLED den perfekten Begleiter.

4. Die ASUS ROG Ally: bestes Handheld für anspruchsvolles Gaming
Beim Spielen mit der ROG Xbox Ally X merkt man gleich, dass man hier näher am Spielerlebnis eines Gaming-Laptops dran ist als an einem Game Boy. Das 7 Zoll große Full-HD-Display mit 120 Hz zeigt dank der leistungsstarken AMD Ryzen AI Z2 Extreme APU flüssige Bilder, auch bei anspruchsvollen Titeln. Die Kombination aus aktueller Zen-5-Architektur und RDNA-3.5-Grafikeinheit sorgt dabei für eine hohe Spieleleistung und eine im Vergleich zur Vorgängergeneration verbesserte Energieeffizienz.
Beim Test hatten wir viel Freude an der ROG Xbox Ally X, und wenn die Netzabdeckung in Deutschland im 21. Jahrhundert ankommt, kann man sich gemeinsames Online-Gaming mit Freunden, wie vor dem heimischen Desktop, gut vorstellen. Verglichen mit dem Steam Deck oder der Nintendo Switch muss man leider feststellen, dass die Freude darüber nur so lange hält wie der Akku, und der ist relativ schnell leer. Auch bereiten uns die Meldungen aus der Community etwas Sorge, die hinsichtlich der Langzeitnutzung Kritikpunkte aufzeigen. Stichworte sind hier Stick-Drift und abnehmende Akkukapazität.
Insgesamt ist die ROG Ally sowohl von innen als auch außen ein Hingucker. Ein immersives Erlebnis mit den bekannten Spieltiteln ist nicht nur möglich, sondern macht auch noch Spaß. Unserer Meinung nach ist die ASUS ROG Xbox Ally X im Moment das beste Handheld in Bezug auf Preis-Leistung im High-End-Segment.

5. Die MSI Claw: die Intel Alternative
Wir haben die erste MSI Claw mit Intel Core Ultra bereits ausführlich getestet und sehen auch in der neuen MSI Claw 8 AI+ eine interessante Alternative zu den zahlreichen Handhelds mit AMD-Prozessor. Im Gegensatz zum Vorgänger setzt MSI nun auf die deutlich leistungsstärkere Intel Lunar-Lake-Plattform mit dem Intel Core Ultra 7 Prozessor und einer spürbar verbesserten Intel Arc Grafikeinheit. Die Schwächen der ersten Claw bei Effizienz und Gaming-Performance wurden damit weitgehend beseitigt, wodurch die Hardware ihr Potenzial deutlich besser entfalten kann.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass die MSI Claw 8 AI+ vieles richtig macht. Das große 8-Zoll-Display mit 120 Hz sorgt für ein angenehmes Spielerlebnis, während der Intel Core Ultra 7 Prozessor in Kombination mit der neuen Arc-Grafik eine überzeugende Gaming-Performance liefert. Besonders positiv aufgefallen sind die Hall-Effekt-Trigger und Hall-Effekt-Analogsticks, die auch langfristig eine hohe Präzision versprechen und Verschleißerscheinungen wie Stick-Drift entgegenwirken können. Hinzu kommen der 80-Wh-Akku und die im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbesserte Energieeffizienz, wodurch die Claw 8 AI+ bei der Laufzeit zu den stärkeren Geräten ihrer Klasse gehört.
Das größte Problem der MSI Claw 8 AI+ bleibt der Preis. Die hochwertige Ausstattung, der große Akku und die aktuelle Intel-Hardware haben ihren Preis, wodurch die Claw 8 AI+ zu den teuersten Gaming-Handhelds auf dem Markt zählt. Wer jedoch Wert auf lange Akkulaufzeiten, moderne Intel-Technik und eine hochwertige Verarbeitung legt, erhält ein rundes Gesamtpaket, das sich nicht hinter der Konkurrenz von ASUS oder Lenovo verstecken muss.
6. Fazit
Wir haben uns intensiv mit den verschiedenen Handhelds auseinandergesetzt, technische Daten verglichen, in die Community gehorcht und getestet. Man sollte sich vor dem Kauf genau überlegen, welche Prioritäten man hat. Ob Nintendo Spiele reichen, man eine lange Akkulaufzeit favorisiert, oder man aktuelle Titel spielen möchte. Man sollte im Kopf behalten, die Handhelds nicht mit Desktop PCs oder Laptops zu vergleichen, preislich gesehen wäre dies auch nicht gerecht. Am Ende ist für jeden etwas dabei, das Freude bereiten kann, um man sich nicht fragen lassen muss "do you guys not have phones?".
