Die besten PC-Gehäuse - Vergleich, Kaufberatung und Test

Die besten PC-Gehäuse - Vergleich, Kaufberatung und Test

Du bist auf der Suche nach dem besten PC-Gehäuse für deinen PC-Build? Damit du weißt, worauf es ankommt und bei welchen Produkten auch die Preis-Leistung stimmt, haben wir in unserem Hardwaretest ausführlich Gehäuse von vielen Herstellern geprüft und eine Bestenliste für dich zusammengestellt.

Stand: August 2025
ANZEIGE
ANZEIGE

Alle Artikel aus dieser Kaufberatung

Hinweis: Unsere Links sind Affiliate Links. Wir erhalten beim Kauf eine kleine Provision, ohne dass sich euer Preis erhöht.

1. Vorwort

Das PC-Gehäuse ist das optische Fundament jedes Gaming-Systems. Es bestimmt nicht nur den Look deines Rechners, sondern hat auch großen Einfluss auf Kühlung, Lautstärke und Erweiterbarkeit. Ein gutes Gehäuse sorgt dafür, dass deine Hardware genug Frischluft bekommt, Kabel ordentlich verlegt werden können und ein späteres Aufrüsten problemlos möglich ist.

Im Wesentlichen gibt es drei KategorienMidi-Tower bieten den besten Kompromiss aus Größe, Preis und AusstattungBig-Tower setzen auf maximale Kühlleistung und viel Platz für umfangreiche Wasserkühlungen. Kompakte Gehäuse wie Mini- oder Micro-Tower sparen Platz und wirken aufgeräumt, verlangen aber mehr Planung bei der Hardwareauswahl. Daneben gibt es noch besondere Formate, wie zum Beispiel Fishtanks, die eine besondere Sicht auf deine Hardware ermöglichen.

Am Ende hängt es davon ab, welche Prioritäten du setzt: viel Raum für High-End-Hardware und Kühlungmöglichst klein und unauffällig auf dem Wohnzimmer-Sideboard oder eine solide Mischung mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

In dieser Kaufberatung bewerten wir Kühlung, Verarbeitungsqualität, Platzangebot und Preis-Leistung. Außerdem zeigen wir dir, worauf es bei I/O-Konnektivität, Kabelmanagement, Staubfiltern oder Radiator-Kompatibilitätankommt. Unsere Empfehlungen berücksichtigen auch Aufrüstbarkeit und Zukunftssicherheit. Damit findest du schnell das beste Gehäuse für dein Budget.

2. Einsteiger µATX: Montech Air 100

Montech Air 100 ARGB, schwarz, Glasfenster

Unser Einstieg in die Welt der Gehäuse ist das Montech Air 100 ARGB. Dieses µATX-Gehäuse mit 36 Litern Fassungsvermögen und einer Größe von 210 × 425 × 405 mm hat bei uns mit einer sehr guten Verarbeitung, guten Features und dezenter Optik überzeugt. Es ist erhältlich in Schwarz und Weiß und in einer günstigeren Version ohne ARGB.

Im kleinen Format kannst du hier Mainboards im Formfaktor µATXNetzteile bis 160 mm TiefeCPU-Kühler bis 161 mm Höhe und GPUs mit bis zu 330 mm Länge unterbringen. Das IO-Panel ist an der Oberseite angebracht und stellt 2× USB-A 3.01× USB-A 2.0 und Klinke Line-In/Out zur Verfügung.

Guten Airflow erhält dieses Gehäuse vor allem durch die Front, die vollständig aus Mesh-Gitter besteht und über zusätzliche seitliche Lufteinlässe vor den vorderen Lüftern verfügt, die ebenfalls aus Mesh gefertigt sind. Es werden 4× 120 mm Lüfter (3 vorne, 1 hinten) mitgeliefert, die ARGB-fähig sind und über einen mitgelieferten Hub angesteuert werden. Es können noch bis zu 2× 120 mm Lüfter unten und ein 240 mm oder 280 mm Radiator (bzw. 2× 120 mm oder 140 mm Lüfter) oben nachgerüstet werden.

Das Seiten-Panel aus Glas kannst du mit Scharnieren leicht öffnen und der Verschlussmechanismus ist ebenfalls gut gelöst. Auch die Front lässt sich einfach abnehmen. Unser einziger Kritikpunkt an der Ausstattung ist das Fehlen von engmaschigen Staubfiltern. Das Gehäuse verfügt über 2 Kammern, so kannst du deine Kabel gut sortieren, und durch die mit Gummiabdeckungen versehenen Kabelöffnungen sieht es auch hochwertig aus. Insgesamt können wir beim µATX-Formfaktor dem Montech Air 100 eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.

Montech Air 100 ARGB, schwarz, Glasfenster
Montech Air 100 ARGB, weiß, Glasfenster

DeepCool CC360 ARGB


DeepCool CC360 ARGB, schwarz, Glasfenster

Unsere erste Alternative im Bereich µATX ist das DeepCool CC360 ARGB. Dieses ist ebenfalls in Schwarz und Weißerhältlich und mit seinen Abmessungen von 215 × 431 × 418 mm, sowie 39 Litern Fassungsvermögen ist es etwas größer als das Montech Air 100.

Auch hier darf dein Netzteil maximal 160 mm tief sein, beim CPU-Kühler liegt das Limit diesmal bei 165 mm Höhe, dafür darf die GPU nur maximal 320 mm lang sein. Das oben positionierte Front-IO verfügt über 1× USB-A 3.01× USB-A 2.0 und 1× 3,5 mm Klinke Line-In/Out Anschlüsse und ist damit immer noch ausreichend, um z. B. einen Controller und einen USB-Stick anzuschließen.

Für den Airflow ist die Front teilweise aus Mesh-Gitter mit großen Löchern gebaut. Das Gehäuse kommt mit 3 vorinstallierten 120 mm ARGB Lüftern, von denen 2 vorne und 1 hinten eingebaut sind. Hier kannst du einen weiteren Lüfter vorne, sowie zwei Lüfter mit bis zu 140 mm oben nachrüsten. Vorne bietet das Gehäuse genug Platz für einen 360er Radiator, auch wenn hier große AIOs, wie etwa eine Liquid Freezer III, vermutlich schwer mit einer leistungsfähigen und damit längeren GPU zusammen verbaut werden können. Oben kannst du bei Bedarf einen Radiator von bis zu 280 mm Größe montieren.

Das Seiten-Panel aus Glas ist mit 4 Schrauben gesichert und das Gehäuse verfügt ebenfalls über zwei Kammern für ein einfacheres Kabelmanagement sowie einen Staubfilter für die oberen Luftschlitze. Das DeepCool CC360 hat uns mit seiner ordentlichen Ausstattung überzeugt und du kannst es bedenkenlos kaufen, wenn es gerade günstiger ist als das Montech Air 100 oder dir die Optik mehr zusagt.

DeepCool CC360 ARGB, schwarz, Glasfenster
DeepCool CC360 ARGB, weiß, Glasfenster

Silentware Air 10


Silentware Air 10, Glasfenster

Das Silentware Air 10 ist mit 26 Litern Fassungsvermögen und den Maßen 200 × 350 × 375 mm das kleinste der drei von uns empfohlenen µATX-Gehäuse. Hier erhältst du genug Platz für Netzteile im ATX-FormfaktorCPU-Kühler bis 155 mm Höhe und GPUs mit bis zu 340 mm Länge. Damit bietet dir das Air 10 von den drei genannten Gehäusen den meisten Platz für die Grafikkarte.

Das I/O-Panel ist wieder oberhalb angebracht und verfügt über 2× USB-A 3.01× USB-A 2.0 sowie 1× 3,5 mm Klinke. Ein engmaschiges Mesh-Gitter an der Front sorgt für guten Airflow, und für die Oberseite ist ein Staubfilter vorhanden.

Zwei vorinstallierte 140 mm ARGB-Lüfter an der Front saugen die Luft ins Gehäuse, hinten hast du Platz für einen 120 mm Lüfter zum Nachrüsten. Oben bietet das Gehäuse Platz für Radiatoren bis zu 280 mm Größe. Dank zwei Kammern wird dir auch hier das Kabelmanagement erleichtert, und das Seitenteil aus Glas lässt sich schnell und einfach mit vier Schrauben befestigen.

Insgesamt ist das Air 10 die richtige Wahl für dich, wenn du in besonders kleinem Formfaktor einen sehr guten Airflow suchst.

3. Einsteiger ATX: DeepCool CC560 Mesh V2

DeepCool CC560 Mesh V2, schwarz, Glasfenster

Im Bereich der Midi-Tower macht das DeepCool CC560 ARGB V2 den Einstieg, wobei du zwischen einer schwarzenoder weißen Variante wählen kannst. Beide überzeugen mit einem cleanen Look und starkem Airflow dank der vollständig mit Mesh versehenen Front und vier vorinstallierten ARGB-Lüftern. Genau kannst du dir das Gehäuse in unserem Video auf YouTube anschauen.

Falls du eine AiO-Wasserkühlung nutzen möchtest: Oben ist Platz für einen 280-mm-Radiator, und vorne passt sogar ein 360-mm-Radiator, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist, auch wenn du dann Abstriche bei der Grafikkartenlänge machen musst.

Mit seinen Maßen von 215 × 483 × 432 mm und einem Volumen von rund 45 Litern bietet dir das Gehäuse genügend Raum für ein ATX-Mainboard, ein klassisches ATX-Netzteil sowie einen CPU-Kühler bis 165 mm Höhe. Auch längere Grafikkarten bis 370 mm sind kein Problem.

Die Zwei-Kammer-Aufteilung hilft dir dabei, die Kabel ordentlich zu verlegen. Das Gehäuse kommt mit einem Glasfenster, das mit vier Schrauben befestigt wird, sowie Staubfiltern für oben und unten.

Das I/O-Panel sitzt oben am Gehäuse und bietet dir 2 x USB-A 3.0-Anschlüsse sowie einen 3,5-mm-Klinke-Anschlussfür Headset oder Mikrofon. Die Verarbeitungsqualität ist solide und in dieser Preisklasse völlig in Ordnung.

Falls du es dezenter magst: Es gibt auch eine Version ohne Mesh-Front, büßt dafür aber Airflow ein. Unterm Strich bekommst du hier viel fürs Geld, gerade wenn du einen günstigen, gut belüfteten Midi-Tower suchst.

DeepCool CC560 Mesh V2, schwarz, Glasfenster
DeepCool CC560 ARGB V2, schwarz, Glasfenster
DeepCool CC560 Mesh V2, weiß, Glasfenster

Silentware Flow 100


Silentware Flow 100, Glasfenster

Das Silentware Flow 100 ist ein kompakter Midi-Tower mit 36 Litern Volumen und den Abmessungen 215 × 440 × 380 mm. Es richtet sich vor allem an Einsteiger, die ein kleines Gehäuse mit gutem Airflow suchen. Aus diesen Gründen haben das Gehäuse auch in diesem Video verwendet.

Trotz des kleineren Formfaktors bietet es Platz für ein ATX-Mainboard, ein ATX-NetzteilCPU-Kühler bis 170 mm Höhe und Grafikkarten bis maximal 325 mm Länge.

Das Gehäuse setzt auf effektiven Airflow durch ein vollständig aus Mesh gestaltetes Frontpanel, ergänzt durch seitliche LüftungsschlitzeAb Werk sind bereits zwei 140-mm-ARGB-Lüfter an der Front sowie ein 120-mm-ARGB-Lüfter an der Rückseite verbaut.

Für Wasserkühlungen ist Platz für eine 280-mm-AiO an der Oberseite, allerdings musst du hier auf die Höhe des Mainboards achten. Ein Staubfilter schützt die oberen und unteren Lüftungsöffnungen vor Verschmutzung.

Das I/O-Panel an der Oberseite umfasst 1x USB-A 3.0-Port2x USB-A 2.0-Ports sowie 3,5-mm-Klinkenanschlüssefür Line-In und Line-Out. Das getönte Glas-Seitenteil lässt sich mit vier Schrauben abnehmen. Dank des Zwei-Kammer-Aufbaus bleibt das Innenleben ordentlich strukturiert.

Insgesamt ist das Silentware Flow 100 ideal für dich, wenn du einen günstigen ATX-Build mit Fokus auf Kühlungbauen möchtest. Lediglich bei der Grafikkartenlänge musst du aufpassen.

4. Mittelklasse ATX: Silentware Air 100

Silentware Air 100, Glasfenster

Das Silentware Air 100 ist bei uns ein beliebter Allrounder für PC-Builds und aus vielen unserer Videos bekannt. Wir verwenden es immer gern und das liegt nicht nur an der dezenten Optik, sondern auch an den vielen Features, die du hier für unter 100 € bekommst.

Das Gehäuse ist erhältlich in Schwarz und Weiß und mit einer für Airflow optimierten Front aus Mesh ausgestattet.

Die Handhabung und der Bau des Systems im Air 100 geht besonders leicht von der Hand. Du hast durch die Scharniere und schraubenfreie Befestigung des Glasfensters leichten Zugriff auf das Innere des Gehäuses. Das Zwei-Kammer-System und viel Platz auf der Rückwand bieten dir genug Raum für sauberes Kabelmanagement. Auch die Front lässt sich leicht abnehmen, um die vorderen Lüfter schnell zu erreichen. Staubfilter sind vorne, oben und untenbereits verbaut.

Bei den Grafikkarten hast du viele Optionen: In dem Gehäuse mit den Maßen 234 × 448 × 490 mm lassen sich GPUs mit bis zu 383 mm Länge verbauen. Im Lieferumfang liegt eine magnetische GPU-Stütze bei, und das Gehäuse hat zusätzlich noch eine stabile, feste Stütze an der Rückwand verbaut, deine Grafikkarte sitzt also bombenfest. Möchtest du die Karte vertikal einbauen, kannst du die Slotblende einfach mit ein paar Schrauben lösen und um 90 Grad drehen. Anschließend brauchst du nur noch ein passendes Riser-Kabel. Für den CPU-Kühler ist eine maximale Höhe von 174 mm möglich.

Du erhältst vier vormontierte 120-mm-ARGB-Lüfterdrei vorne und einer hinten, die bei richtiger Einstellung dein System leise und effizient kühlen. Platz bietet das Gehäuse vorne und oben für eine 360-mm-AiO, allerdings musst du beim Einbau oben darauf achten, dass die AiO nicht an das Mainboard stößt.

Das Front-I/O ist oben positioniert und stellt dir 2× USB-A 3.0 sowie 3,5-mm-Klinke Line-Out und Line-In zur Verfügung.

Alles in allem sind wir vom Silentware Air 100 sehr überzeugt und können dir versichern, dass du hier für dein Geld eine der besten Preis-Leistungs-Optionen bekommst, die es derzeit auf dem Gehäusemarkt zu finden gibt.

Silentware Air 100, Glasfenster
Silentware Air 100, weiß, Glasfenster

Phanteks XT Pro Ultra


Phanteks XT Pro Ultra Satin Black, schwarz, Glasfenster

Mit dem Phanteks XT Pro Ultra, erhältlich in Weiß und Schwarz, bekommst du das unserer Meinung nach beste Gehäuse, wenn du möglichst große Grafikkarten unterbringen möchtest.

Mit seinen 52 Litern Volumen und Abmessungen von 230×500×450 mm kannst du sogar ein bis zu 280 mm breites E-ATX-Mainboard verbauen. Auf deinem Mainboard finden CPU-Kühler mit bis zu 184 mm Höhe und GPUs mit bis zu 415 mm Länge Platz. Das Netzteil darf dabei bis zu 270 mm tief sein. Damit steht auch absoluter High-End-Hardware nichts mehr im Weg.

Natürlich überzeugt das XT Pro Ultra auch mit einem guten Airflow, der durch das zusätzliche Mesh an der Frontgegeben ist.

Das Gehäuse bringt bereits vier 140-mm-ARGB-Lüfter (3× vorne1× hinten) mit und bietet genug Platz, um oben auch große AiOs wie die Arctic Liquid Freezer III unterzubringen, oder insgesamt bis zu zehn Lüfter zu verbauen. Glasfenster und Staubfilter sind ebenfalls vorhanden.

Das I/O-Panel verfügt über 1× USB-C 3.21× USB-A 3.0 sowie 1× 3,5-mm-Klinke Line-In/Out. Neben dem Zwei-Kammer-System, welches dir das Kabelmanagement erleichtert, zeichnet sich dieses Gehäuse auch als günstigste Empfehlung für Back-Connect-Mainboards aus. Auch die Grafikkarte ist vertikal montierbar.

Wenn du also besonders platzintensive Hardware, wie etwa lange Grafikkarten oder Back-Connect-Mainboards nutzen willst, ist das Phanteks XT Pro Ultra das Gehäuse deiner Wahl.

Phanteks XT Pro Ultra Satin Black, schwarz, Glasfenster
Phanteks XT Pro Ultra Matte White, weiß, Glasfenster

Fractal Design Pop Air


Fractal Design Pop Air Black TG Clear Tint, Glasfenster

Mit dem Fractal Design Pop Air haben wir als zweite Alternative noch ein sehr beliebtes Gehäuse für dich. Das Pop Air besticht durch seine durchdachte Verarbeitung und ausgefallenen farblichen Optionen, die du dir auch in diesem Video anschauen kannst.

Mit nur 46 Litern Volumen und Abmessungen von 215 × 454 × 474 mm ist es das kleinste empfehlenswerte Midi-Tower-Gehäuse. Trotz der kompakteren Bauweise finden hier CPU-Kühler mit einer Höhe von bis zu 170 mm und GPUs mit bis zu 405 mm Länge Platz. Die maximale Tiefe des Netzteils ist bei diesem Gehäuse auf 170 mm begrenzt.

Auch beim Airflow kann das Pop Air überzeugen: Mit einer Mesh-Front im Wabenmuster sowie 2× 120-mm-ARGB-Lüftern vorne und 1× 120-mm-ARGB-Lüfter hinten bist du bestens ausgestattet, um auch High-End-Komponentenzuverlässig mit Frischluft zu versorgen.

Staubfilter oben und unten sind ebenfalls vorhanden. Bei Bedarf lässt sich vorne ein 280-mm-Radiator und oben ein 240-mm-Radiator unterbringen.

Das I/O-Panel sitzt an der Oberseite des Gehäuses und bietet 2× USB-A 3.0 sowie 3,5-mm-Klinke Line-In und Line-Out.

Besonders ist, dass das Pop Air in verschiedenen Farbkombinationen, z. B. GrünCyanMagenta mit Weiß und Schwarz erhältlich ist. Die Farbakzente kommen sehr gut zur Geltung, bleiben aber dennoch recht dezent.

Wenn du also eine etwas ausgefallenere Optik suchst, bist du hier an der richtigen Stelle.

Fractal Design Pop Air RGB Black TG Clear Tint, Glasfenster
Fractal Design Pop Air RGB Green Core TG Clear Tint, Glasfenster
Fractal Design Pop Air RGB White TG Clear Tint, Glasfenster
Fractal Design Pop Air RGB Cyan Core TG Clear Tint, Glasfenster
Fractal Design Pop Air RGB Magenta Core TG Clear Tint, Glasfenster

5. Oberklasse ATX: Lian Li LANCOOL 216 RGB

Lian Li LANCOOL 216 RGB, schwarz, Glasfenster

Das Lian Li Lancool 216 Midi-Tower-Gehäuse steht sowohl für leistungsstarke Gaming- als auch Workstation-Builds. Hier bekommst du eine Kombination aus gutem Airflowdurchdachter Modularität und sauberer Verarbeitung. In unserem Video haben wir es in Schwarz verwendet, es ist aber auch in Weiß erhältlich.

Die Seitenteile sind per Klickmechanismus befestigt und lassen sich einfach abnehmen – genau wie das Tempered-Glass-Seitenfenster, das nach hinten aufklappt. Das Zwei-Kammern-System ermöglicht ein sauberes KabelmanagementFrontOberseite und der Bereich unter dem Seitenfenster bestehen für optimalen Airflow aus Mesh.

Ab Werk sind zwei speziell für das Gehäuse entwickelte 160-mm-Lüfter in der Front und ein 140-mm-Lüfter hinten verbaut.

Du kannst Grafikkarten bis zu einer Länge von 392 mm verbauen – also genug Platz für fast alle High-End-Modelle. Eine GPU-Stütze ist im Lieferumfang enthalten. Der vertikale GPU-Einbau ist ebenfalls möglich, allerdings benötigst du ein separates Riser-KabelLuftkühler passen bis 180 mm Höhe, das Netzteil darf maximal 220 mm lang sein. Mainboards werden bis zu E-ATX (280 mm Breite) unterstützt.

Der Zusammenbau ist durch eine abnehmbare Montagehalterung für den oberen Radiator und eine Drucklecksplattebei kleineren Radiatoren besonders komfortabel. Optional lässt sich sogar ein zusätzlicher Lüfter hinten an der Außenseite montieren, der direkt auf die GPU bläst.

Für AiO-Kühlungen ist reichlich Platz: Oben passen Radiatoren bis 360 mm, und durch den versetzten Deckel bleibt genug Abstand zum Mainboard. Für einen einfacheren Einbau lässt sich das Oberteil des Gehäuses abnehmen.

Das Kabelmanagement wird durch viele Laschen und Befestigungsmöglichkeiten erleichtert.

Das I/O-Panel ist oben an der Front angebracht und bietet 2× USB-A 3.01× USB-C sowie 3,5-mm-Klinke Ein-/Ausgang. Mit etwas Aufwand kannst du das Panel auch unten an der Seite montieren.

Unterm Strich hat uns das Lian Li Lancool 216 rundum überzeugt: Egal ob Luft- oder Wasserkühlungklassischer Aufbau oder vertikales GPU-Mounting – hier bekommst du maximale Flexibilitätstarke Kühlleistung und top Verarbeitung zu einem unschlagbaren Preis.

Lian Li LANCOOL 216 RGB, schwarz, Glasfenster
Lian Li LANCOOL 216 RGB, weiß, Glasfenster

Corsair Frame 4000D RS


Corsair Frame 4000D RS ARGB, schwarz, Glasfenster

Wenn du dein Gehäuse gerne besonders leicht personalisieren und aufrüsten möchtest, empfehlen wir dir das Frame 4000D RS von Corsair, welches uns mit seiner Preis-Leistung wirklich überrascht hat. Die Features kannst du dir ausführlich in unserem Video auf YouTube anschauen.

Mit einem Fassungsvermögen von 57 Litern und den Abmessungen von 239 × 486 × 490 mm finden hier Mainboardsmit einem Formfaktor bis ATXCPU-Kühler bis 170 mm Höhe und Grafikkarten bis 430 mm Länge Platz.

Das Gehäuse ist voll auf Airflow und Modularität optimiert, lässt aber auch die Optik nicht zu kurz kommen. Die Meshfront ist leicht abnehmbar und besitzt ein 3D-Y-Muster, das den Luftstrom der drei vorinstallierten 120-mm-ARGB-Lüfter verbessert. Diese Lüfter sind sowohl oben als auch vorn auf dem sogenannten Infinirail-System verbaut, das den Einbau unterschiedlich großer Lüfter erleichtert und jeweils einen 360-mm-Radiator unterstützt.

Die Seitenwand ist im unteren Bereich auf Höhe des Netzteils (max. 220 mm Tiefe) ebenfalls aus Mesh, während der obere Bereich aus einem abnehmbaren Glasseitenteil besteht.

Das I/O-Panel sitzt standardmäßig vorne an der Unterseite – praktisch, wenn dein Gaming-PC neben dir auf dem Tisch steht. Es bietet 1× 3,5-mm-Kombianschluss2× USB 3.2 Typ-A und 1× USB 3.2 Typ-C.

Die GPU lässt sich bei Bedarf vertikal montieren, allerdings benötigst du hierfür eine zusätzliche Halterung. Das Gehäuse ist zudem kompatibel zu Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen, um dir einen besonders aufgeräumten Look zu ermöglichen. Auch bei klassischen Mainboards sorgen die vorinstallierten Kabelabdeckungen für ein sauberes Erscheinungsbild.

Insgesamt können bis zu 12 Lüfter verbaut werden – genug Spielraum, um deinen perfekten Airflow zu gestalten.

Das Frame 4000D RS eignet sich perfekt für dich, wenn du ein umfassendes Airflow-Konzept umsetzen möchtest und beim Einbau möglichst wenig Stress haben willst.

Corsair Frame 4000D RS ARGB, schwarz, Glasfenster
Corsair Frame 4000D RS ARGB, weiß, Glasfenster

Silentware Air 1000


Silentware Air 1000, Glasfenster

Als weitere Alternative im Oberklasse-Bereich haben wir noch das Silentware Air 1000 für dich.
Dieses 49 l fassende Gehäuse mit den Maßen 234 × 440 × 479 mm versucht den Spagat zwischen Oberklasse-Ausstattung und Budget-Preis.

Hier kannst du CPU-Kühler bis 180 mm HöheATX-Mainboards und Grafikkarten bis maximal 400 mm Längeverbauen. Für ordentlichen Airflow sorgt die Mesh-Front, unterstützt durch 3× 140 mm ARGB-Lüfter vorne und 1× 140 mm ARGB-Lüfter hinten.

Das I/O-Panel an der Oberseite ist mit 2× USB-A 3.0, 1× USB-A 2.0, 1× 3,5 mm Klinke Line-Out und 1× 3,5 mm Klinke Line-In ausgestattet. Auch hier bekommst du eine fest verbaute Grafikkarten-Stütze, ein Zwei-Kammer-System für einfacheres Kabelmanagement sowie ordentliche Staubfilter oben und vorne. Das Glasseitenteil kannst du schraubenfrei abnehmen, um jederzeit leicht an deinem System arbeiten zu können.

Hier erhältst du auf jeden Fall ein ordentliches Gesamtpaket zu einem Hammerpreis,und wir können daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.

6. High End: Fractal Design North XL

Fractal Design North XL Charcoal Black TG Dark, Glasfenster

Wenn du unseren YouTube-Channel regelmäßig verfolgst, kennst du bestimmt bereits das Video zum Fractal Design North XL, in dem auch Manuel seinen aktuellen Gaming-PC gebaut hat. Unverkennbar durch die Holzstreben aus Walnussholz (beim weißen Gehäuse Eiche) an der Front und die erstklassige Verarbeitung ist nicht nur Manuel ein Fan dieses Gehäuses. 

Das North gibt es in der XL- und nicht-XL-Variante, in Schwarz und Weißmit oder ohne Seitenfenster und in der RC-Version, die mit Back-Connect-Mainboards kompatibel ist. Die RC-Version mit Seitenfenster halten auch wir für die optisch ansprechendste, um einen High-End-Gaming-PC einzukleiden.

Wie im Video zu sehen, finden hier ATX-Mainboards Platz. Solltest du ein E-ATX verbauen wollen, musst du auf die Mesh- oder TG-Version zurückgreifen. CPU-Kühler können bei der RC-Version bis zu 169 mm Höhe eingebaut werden, sofern auf die seitliche Lüfterhalterung verzichtet wird – mit dieser sind es noch 155 mm.

Bei der Grafikkarte sind maximal 413 mm möglich, allerdings nur, wenn vorne kein Radiator verbaut ist. Mit Radiator passen noch GPUs bis 380 mm. Die Tiefe des Netzteils ist auf ATX und 290 mm beschränkt.

Für den Airflow sorgen 3× 140-mm-Lüfter hinter der Meshfront mit großen Lüftungsschlitzen. Oben kannst du optional weitere 2× 180 mm2× 140 mm oder 3× 120 mm Lüfter verbauen. Radiatoren finden Platz bis 420 mm vorne360 mm oben und 140 mm hinten.

Das edle I/O-Panel in Gold-Optik sitzt vorne oben und bietet 1× USB-C 3.2 (via USB-Header Key-A), 2× USB-A 3.01× 3,5-mm-Klinke Line-Out und 1× 3,5-mm-Klinke Line-In.

Die Verarbeitung und das Design sind erstklassig und verbinden schlichte Eleganz mit hochwertigen Materialien, das hat jedoch auch seinen Preis. Besonders das komfortable Kabelmanagement und die Walnuss-Front haben uns überzeugt.

Wenn dir diese Kombination gefällt, bist du beim Fractal Design North XL genau richtig. Für einen ausführlicheren Blick kannst du dir unseren Build auf YouTube anschauen.

Fractal Design North XL Charcoal Black TG Dark, Glasfenster
Fractal Design North XL Chalk White TG Clear, Glasfenster

be quiet! Shadow Base 800 FX


be quiet! Shadow Base 800 FX Black, Glasfenster, schallgedämmt

Das be quiet! Shadow Base 800 FX erhältst du nach Bedarf als weißes oder schwarzes High-End-Airflow-Gehäuse, das sich vor allem durch seine Größe auszeichnet. Hier hast du Platz, sowohl oben als auch vorne einen 420-mm-Radiator zu verbauen, und auch Mainboards bis E-ATX finden hier problemlos Platz. Das Design ist eher klassischgehalten, wird aber durch zwei vertikale RGB-Streifen entlang der Meshfront und ein getöntes Seitenfensteraufgewertet.

Mit Maßen von 550 × 247 × 503 mm (L × B × H) und einem Volumen von 62,74 Litern kannst du CPU-Kühler bis 180 mm HöheGPUs bis 430 mm Länge sowie ATX-Netzteile verbauen. Für den Airflow sorgen vier vorinstallierte 140-mm-Light-Wings-ARGB-Lüfter, die bei 1.500 RPM nur 24 dB erreichen sollen. Die Lüfter sind bereits mit einem PWM- und ARGB-Hub verbunden.

Im Inneren sorgen Kabelabdeckungen und ein durchdachtes Kabelmanagement auf der Rückseite für einen aufgeräumten Look. Zudem kannst du die GPU vertikal montieren – das Riser-Kabel muss allerdings separat gekauft werden.

Das Front-I/O an der Oberseite vorne bietet 1× USB-C 3.22× USB-A 3.2 (5 Gb/s) sowie je 1× 3,5-mm-Klinke Line-Out und Line-In.

Der Big-Tower von be quiet! bietet enorm viel Platz für extra große Komponenten, ohne dabei selbst zu wuchtig zu wirken. Der Fokus auf Airflow ist für uns das Hauptargument – die RGB-Ausstattung ist jedoch ein schöner Bonus. Wenn du ein klassisches Airflow-Gehäuse mit sehr viel Platz und starker Belüftung suchst, bist du beim Shadow Base 800 FX genau richtig.

be quiet! Shadow Base 800 FX Black, Glasfenster, schallgedämmt
be quiet! Shadow Base 800 FX White, weiß, Glasfenster, schallgedämmt

7. Fishtank Oberklasse: be quiet! Light Base 600 LX

be quiet! Light Base 600 LX Black, schwarz, Glasfenster

Ein Gehäuse, das du auch schon aus unseren Videos von uns kennst, ist das be quiet! Light Base 600 LX, das unserer Meinung nach der beste Einstieg in die Welt der Aquarium-Gehäuse ist. Hier bekommst du einen variablen Midi-Tower mit optischen Highlights, der uns beim Zusammenbau viel Spaß bereitet hat.

Das Gehäuse misst 450 × 305 × 455 mm (L × B × H) und fasst etwa 60 Liter. Hier finden Mainboards mit Formfaktor bis ATX Platz, die bei Bedarf auch rückseitig angeschlossen werden können. Dein CPU-Kühler darf hier bis zu 170 mm hoch sein, aber viele verwenden bei Fischtank-Gehäusen sowieso eine AIO, wie wir eben auch in unseren Videos. Mit 400 mm passen die meisten gängigen GPUs in das Gehäuse, auch riesige wie eine ROG Astral RTX 5090. Dein Netzteil wird in der hinteren, versteckten Kammer hochkant verbaut und darf maximal 199 mm tief sein.

Einer der Vorteile von dieser Gehäuse-Art ist, dass du hier bis zu 10× 120 mm Lüfter und bis zu zwei 360 mm Radiatoren an drei verschiedenen Stellen verbauen kannst. Solltest du die 360 mm Radiatoren im Deckel und im Boden verbauen, passt sogar noch ein 240 mm Radiator in die Seite. Vergiss hier aber nicht, dass du 6 davon als Reverse-Lüfter benötigst, um den besten Airflow und die beste Optik zu erhalten. Beim Gehäuse sind bereits 4 Light Wings LX 120 mm PWM Lüfter dabei, die du über die zwei vorhandenen ARGB- und PWM-Hubs mit insgesamt 12 Anschlüssen an dein Mainboard anschließen kannst.

Das an der Vorderseite mittig angebrachte I/O-Panel umfasst 1× USB-C 3.22× USB-A 3.2 und 1× 3,5 mm Klinke Line-In/Out.

Das Gehäuse von be quiet! bringt einige besondere Features mit. So ist es in Weiß und Schwarz erhältlich, wobei bei beiden Farboptionen vier 1,33 Meter lange LED-Streifen, die vorne und oben über das Gehäuse verlaufen, das Design zieren. Du kannst es außerdem stehend oder liegend positionieren, um dein System in Szene zu setzen, und musst dafür nur die Füße versetzen. Auch eine GPU-Halterung ist mit an Bord, die deine Grafikkarte auch bei vertikalem Einbaustützt.

Das Light Base 600 LX ist eines unserer Lieblingsgehäuse, bei dem uns nicht nur die Optik überzeugt hat. Die sorgfältig durchdachte Konstruktion macht Spaß beim Zusammenbau und ermöglicht es, Kreativität einzubringen, ohne dabei Praktikabilität oder Airflow einzubüßen.

be quiet! Light Base 600 LX Black, schwarz, Glasfenster
be quiet! Light Base 600 LX White, weiß, Glasfenster

Lian Li O11 Dynamic


Lian Li O11 Dynamic / O11D EVO RGB, schwarz, Glasfenster

Das Lian Li O11 Dynamic wurde mit dem 8auer, einem echten spezialisten im Bereich PC-Kühlung, entwickelt. Auch hier wird dir, unserer Meinung nach, eine sehr gute Preis-Leistung geboten, bei einem etwas klassischeren Aquarium-Gehäuse.

Das Gehäuse misst 272 × 446 × 445 mm und fasst etwa 54 Liter. Hier finden Mainboards mit Formfaktor bis E-ATXPlatz, und dank des Dual-Chamber-Designs kannst du sowohl dein Kabelmanagement besonders sauber gestalten, als auch einen guten Airflow konzipieren. Dein CPU-Kühler darf hier bis zu 155 mm hoch sein, wobei viele bei Fischtank-Gehäusen ohnehin auf eine AIO-Wasserkühlung setzen. Für Grafikkarten steht dir mit bis zu 420 mm Länge reichlich Platz zur Verfügung.

Es können sogar zwei Netzteile verbaut werden, welche jeweils bis zu maximal 255 mm tief sein dürfen. Einer der Vorteile dieser Gehäuse-Art ist, dass du hier bis zu 9× 120 mm Lüfter und gleichzeitig bis zu drei 360 mm Radiatorenverbauen kannst, und zwar oben, seitlich und unten. Ab Werk kommt das O11 Dynamic ohne vorinstallierte Lüfter.

Das an der Front seitlich oben platzierte I/O-Panel umfasst 1× USB-C 3.1 (10 Gb/s)2× USB-A 3.0 (5 Gb/s) sowie 1× 3,5 mm Klinke Line-In/Out. Das I/O-Panel besteht aus gebürstetem Aluminium und sieht absolut hochwertig aus. Erhältlich ist das Gehäuse in Schwarz und Weiß. Eine vertikale GPU-Montage ist mit optionalem Bracket ebenfalls möglich.

Dank modularem Aufbauexzellentem Kabelmanagement und großzügiger Radiator-Unterstützung eignet sich das O11 Dynamic sowohl für luftgekühlte Systeme als auch für aufwendige Custom-Wasserkühlungen. Der Aluminiumrahmen gibt dem Gehäuse eine gute Stabilität, ist zwischen den Glasfronten aber sichtbar.

Lian Li O11 Dynamic / O11D EVO RGB, schwarz, Glasfenster
Lian Li O11 Dynamic / O11D EVO RGB, weiß, Glasfenster

Montech King 95 Pro


Montech King 95 Pro Rose Gold, rosegold, Glasfenster

Das Montech King 95 Pro ist unsere zweite Alternative im Bereich der Fishtanks. Mit seinen Maßen von 475 × 300 × 442 mm und einem Volumen von rund 63 Litern bietet es ausreichend Raum für leistungsstarke Hardware. Eine Besonderheit bei diesem Gehäuse ist die gebogene Verbindung zwischen den beiden Verglasungen, die bei Bedarf durch einen Mesh-Aufsatz mit zusätzlichen Lüftern ersetzt werden kann.

Grafikkarten dürfen bis zu 420 mm lang sein, während CPU-Kühler eine Höhe von maximal 175 mm erreichen können. Mainboards dürfen bis einschließlich der ATX-Größe eingebaut werden, während das Netzteil maximal 185 mm lang sein darf.

Herzstück des Gehäuses ist das Dual-Chamber-Design, das eine klare Trennung zwischen Netzteil- und Hauptkammerschafft. Von dieser Aufteilung profitieren nicht nur der Luftstrom und die Kühlung, sondern auch das Kabelmanagement.

Für die Belüftung ist ab Werk gesorgt: Insgesamt sind sechs ARGB-PWM-Lüfter vorverbaut – 2× 140 mm an der Seite3× 120 mm am Boden sowie 1× 120 mm an der Rückseite. Das Gehäuse bietet eine hohe Flexibilität bei der Montage, etwa mit 3× 120 mm- oder 2× 140 mm-Lüftern im Deckel sowie Radiator-Support bis 360 mm oben und 240 mm seitlich. Ein 10-Port-ARGB- und PWM-Hub ist bereits integriert.

Das Gehäuse verfügt über Staubfilter an Boden, Seite und Deckel, die dafür sorgen, dass das Innenleben sauber bleibt. Das I/O-Panel sitzt im oberen Frontbereich und bietet die Standard-Anschlüsse: 1× USB-C 3.0 (5 Gb/s)2× USB-A 3.0 (5 Gb/s)1× 3,5 mm Klinke Line-Out und 1× 3,5 mm Klinke Line-In. Das Panel ist zudem mit einer RGB-Beleuchtung umrandet, die gerade mit der Glas-Front sehr gut zur Geltung kommt.

Montech macht mit dem King 95 Pro vieles richtig – mit der Flexibilität beim Airflow und Zusammenbau sowie der Optik. Das austauschbare Seitenteil sieht mit dem gebogenen Glas und dem RGB-umrandeten I/O-Panel hervorragend aus. Die Verarbeitung des Gehäuses ist absolut hochwertig, gerade für den Preis und die sechs mitgelieferten Lüfter.

Montech King 95 Pro Gentleman Black, schwarz, Glasfenster
Montech King 95 Pro Pure White, weiß, Glasfenster
Montech King 95 Pro Rose Gold, rosegold, Glasfenster
Montech King 95 Pro Prussian Blue, blau, Glasfenster
Montech King 95 Pro Vibrant Red, rot, Glasfenster

8. Hingucker: Phantekx Evolv X2

Phanteks Enthoo Evolv X2, schwarz, Glasfenster

Beim Phanteks Evolv X2 Gehäuse fällt direkt das außergewöhnliche Design auf, das aus drei Seiten gehärtetem Glasund einem Aluminium- und Stahlrahmen besteht, der wie ein "C" geformt ist. Das Ganze kannst du natürlich auch wieder ausführlich in unserem Video sehen, dort haben wir einen sehenswerten White-Build gebaut. Das Gehäuse gibt es selbstverständlich auch in Schwarz. Ein Highlight beim Build waren für uns die sauber eingelassenen Lüfter, die kaum sichtbar sind.

Mit Maßen von 454 × 228 × 588 mm und einem Volumen von rund 61 Litern bleibt es trotz seiner Größe quasi ein Midi-Tower. Im Inneren bietet das Gehäuse ausreichend Platz für einen CPU-Luftkühler bis zu 170 mm, eine Grafikkarte bis zu 380 mm und ein Netzteil mit bis zu 250 mm Länge. Eine integrierte GPU-Halterung sorgt auch bei schweren Grafikkarten für guten Halt. Das Gehäuse ist auch mit E-ATX Mainboards bis zu einer Breite von 280 mm kompatibel.

Die Kühlung setzt auf ein vertikales Kühlkonzept, bei dem die Luft von unten nach oben durch das Gehäuse strömt. Bis zu sieben 120-Millimeter-Lüfter lassen sich verbauen, drei unten, drei oben und einer an der Rückseite. Das I/O-Panel ist im unteren Frontbereich platziert und bietet zwei USB-3.0-Type-A-Ports, einen USB-C-Port mit USB 3.2, einen kombinierten Audioanschluss sowie Power- und Reset-Tasten.

Zu den Besonderheiten zählen die in das Gehäuse eingelassenen Lüfter unten und der Radiator oben, die im Zusammenspiel mit einem Back-Connect-Mainboard das Gehäuse besonders aufgeräumt aussehen lassen. Mit den integrierten D-RGB-Leuchtstreifen, die sich über die Mainboard-Software oder einen Phanteks-Controller steuern lassen, kann man das gesamte Gehäuse indirekt beleuchten, was gerade mit den Lüftern und den silbernen Metallapplikationen überragend aussieht. Auch die Umsetzung des Kabelmanagements hat uns überzeugt, die durch versteckte Kanäle und Abdeckungen klar strukturiert ist.

Unterm Strich ist das Phanteks Evolv X2 ein sehr hochwertiges Gehäuse, das natürlich sein Hauptaugenmerk auf das Design legt, welches unserer Meinung nach absolut gelungen ist. Wir haben selten ein so aufgeräumtes Gehäuse gesehen, das mit der Menge an Glas trotzdem gut konzipiert ist. Zwar geht so Variabilität beim Zusammenbau verloren, jedoch macht das Gehäuse die Sache, für die es vorgesehen ist, ausgesprochen gut.

Phanteks Enthoo Evolv X2, schwarz, Glasfenster
Phanteks Enthoo Evolv X2, weiß, Glasfenster

SSUPD Xhuttle


SSUPD Xhuttle, schwarz, Glasfenster

Ebenfalls ein Hingucker und ebenfalls bereits in einem Video auf unserem YouTube-Channel zu sehen, ist das Xhuttle von SSUPD. Dort haben wir es als White-Build gebaut, das Gehäuse gibt es aber auch in Schwarz. Das Besondere an diesem Gehäuse ist ein linksseitiges Panoramafenster mit einer vertikalen GPU-Montierung und die Möglichkeit, das Gehäuse sowohl vertikal wie auch horizontal auszurichten.

Die Maße des Mid-Towers sind 417 × 237 × 508 mm bei einem Volumen von 50,21 Litern. Der CPU-Luftkühler kann bis zu 170 mm hoch, die Grafikkarte bis zu 370 mm lang sein. Die Länge des Netzteils ist mit bis zu 190 mm etwas begrenzt, hier musst du also aufpassen. Das Gehäuse ist kompatibel mit Mainboards des ATX-Formfaktors und auch Back-Connect-Mainboards. Das Dual-Chamber-Design ermöglicht dir einen fast kabellosen Look.

Für den Airflow sorgen bis zu zehn 120-mm-Lüfter oder auch zwei 360-mm-Radiatoren, die gleichzeitig unten und an der Seite verbaut werden können. Es werden drei 120-mm-ARGB-Lüfter vorinstalliert. Es passen auf jede Seite drei Lüfter, und ein zusätzlicher Lüfter kann hinter dem Mainboard installiert werden, um von dort direkt die CPU und die umliegenden Spannungsversorger zu kühlen.

Das I/O-Panel an der Front besteht aus 2× USB 3.0 Type-A, 1× USB 3.2 Gen 2 Type-C und einem kombinierten 3,5-mm-Audio & Mic. Das obere Panel beinhaltet außer dem Power-Button auch vier Knöpfe zur Steuerung der LEDs.

Die drei Staubfilter sind eigentlich Standard, das Panoramafenster ist hingegen auf die linke Seite statt die rechte gedreht. Der vertikale Einbau der GPU im Hochkant-Format stellt die Grafikkarte mit ihrer Vorderseite optimal zur Schau, was gerade bei optisch ansprechenden Modellen sehr gut wirkt – und wer möchte das nicht, wenn er dafür tief in die Tasche gegriffen hat. Durch das vertikale Airflow-Konzept kommt auch so genug kühle Luft an die GPU-Lüfter, auch wenn diese auf die Glasseite gerichtet sind. Der RGB-Streifen an der Front rundet diese Optik perfekt ab und macht das Gehäuse einfach zu einem Hingucker.

SSUPD Xhuttle, weiß, Glasfenster
SSUPD Xhuttle, schwarz, Glasfenster

HAVN HS 420


HAVN HS 420 VGPU White, Glasfenster

Im HAVN HS 420 VGPU wurde einer unserer optisch ansprechendsten PC-Builds untergebracht. Das Video dazu ist ebenfalls durchaus sehenswert geworden. Der Midi-Tower zeichnet sich durch einen sehr guten Airflow aus, trotz einteiligem Panorama-Glaspanel, welches durch einen kleinen Winkel einen unversperrten Blick in deinen PC gewährt. Es wurden verschiedene Airflow-Konzepte getestet, die in der angeschrägten Lüftermontage mit Glaspanel zur optimierten Strömungsleitung finalisiert wurden.

Die Maße des Gehäuses belaufen sich auf 541 × 259,5 × 547 mm bei einem Volumen von 76,79 Litern und einem stattlichen Gewicht von 19 kg. Deiner Grafikkarte werden mit einer maximalen Länge von 480 mm quasi keine Grenzen gesetzt. Ebenso wie deinem CPU-Kühler, welcher 185 mm hoch sein darf. Optisch empfiehlt sich bei diesem Gehäuse aber sowieso eine Wasserkühlung. Das Gehäuse ist kompatibel mit Mainboards bis E-ATX (Breite bis 277 mm) und ATX-Netzteilen mit einer maximalen Länge von 220 mm. Auch Mainboards mit rückseitigen Anschlüssenkönnen verbaut werden. Durch die Silikonrillen der Kabel-Slots können die Kabel aber auch vorderseitig vernünftig geführt werden.

Du kannst bis zu elf 140-mm-Lüfter verbauen, wobei drei oben, drei an der Seite, drei am Boden und zwei an der Rückseite angebracht werden können. Es passen auch zwei 420-mm-Radiatoren in das Gehäuse, die an der Seite oder oben montiert werden. Die Lüfterhalterungen und sogar die Schrauben der Lüfterschienen sind mit Gummi ausgestattet, was zur Isolierung dient und Resonanzaufbau verhindern soll.

Das Kabelmanagement ist beim HAVN HS 420 ausgesprochen gut und hilft dir, deine bis zu elf Lüfter mit den zwei PWM-Lüfterhubs (insgesamt 12 Slots) zu verbinden. Das I/O-Panel ist ausgestattet mit 1× USB 3.2 Gen 2 Type-C, 2× USB 3.2 Gen 1 Type-A sowie einem kombinierten 3,5-mm Ein- und Ausgang. Die VGPU-Halterung ist auf einer Schiene verstellbar, das dazugehörige PCIe 5.0 Riser-Kabel ist bereits inkludiert.

Das HAVN HS 420 VGPU verbindet eine vertikale GPU-Montage mit einem einteiligen Panoramaglas und einem ausgeklügelten Airflow. Hier bekommst du ein hochwertiges Gehäuse, das mit vielen kleinen Extras überzeugt. Die Verarbeitungsqualität ist wirklich herausragend, was sich auch im Gewicht bemerkbar macht. Optional kannst du das Gehäuse sogar mit einem maximal 14-Zoll großen Bildschirm statt des seitlichen 420-mm-Radiators ausstatten.

HAVN HS 420 VGPU Black, Glasfenster
HAVN HS 420 VGPU White, Glasfenster

9. Hingucker 2: Thermaltake The Tower 300

Thermaltake The Tower 300 Bubble Pink, rosa, Glasfenster

Das Thermaltake The Tower 300 kommt in einer auffälligen achteckigen Prismenform, die sehr kompaktoptisch ansprechend und trotzdem mit einer außergewöhnlichen Hardware-Kompatibilität überzeugt. Die vertikale GPU-Montage passt sich optisch ausgezeichnet an die Form des Gehäuses an, welches durch ein modulares Design den Zusammenbau vereinfacht und mit sieben verschiedenen Farben dir eine breite Auswahl bietet.

Trotz der außergewöhnlichen Form und den Maßen 551 × 342 × 281 mm passen in das Gehäuse Grafikkarten bis 400 mm Länge, wenn du die Netzteilabdeckung abnimmst. Ansonsten ist die GPU-Länge auf 280 mm begrenzt. Beim Mainboard musst du dich zwischen Mini-ITX (6,7 × 6,7 Zoll) oder Micro-ATX (9,6 × 9,6 Zoll) entscheiden. Das Netzteil darf den ATX-Formfaktor haben, mit einer maximalen Tiefe von 220 mm, und die Höhe des CPU-Kühlers ist auf 210 mm begrenzt.

In unserem Video haben wir eine 360-mm-AiO-Wasserkühlung verbaut, deren Schläuche wir von unten an die CPU geführt haben. Auf der Seite findet sogar ein 420-mm-Radiator oder 3× 140-mm-Lüfter Platz. Oben sind 2× 140-mm-Lüfter vorinstalliert, auf der Netzteil-Abdeckung kann ein bis zu 140-mm-Lüfter montiert werden und auf der Rückseite 2× 120- oder 140-mm-Lüfter.

Das I/O-Panel ist auf der Stirnseite und beinhaltet 1× USB 3.2 (Gen 2) Type-C, 2× USB 3.0, Power-Button sowie jeweils 1× 3,5-mm-Klinke Ein- und Ausgang.

Dank des modularen Aufbaus ist der Zusammenbau des PCs erleichtert, aber gerade, wenn du die Maße der Komponenten ausreizt, ist Geschick notwendig. Wir haben bei der Verkabelung etwas mehr Geduld aufbringen müssen, konnten diese aber gut an den Ecken entlang führen.

Wenn du deinen PC-Build noch etwas extravaganter gestalten willst, gibt es die Möglichkeit, ein 3,9-Zoll-LCD-Bildschirm-Kit separat zu erwerben, welches in den Sockel eingefügt werden kann. Alternativ gibt es ein Chassis-Stand-Kit für eine horizontale Ausrichtung des Gehäuses – dabei solltest du jedoch darauf achten, dass der Radiator höher als die Pumpe liegt.

Thermaltake The Tower 300 Snow, weiß, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Black, schwarz, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Racing Green, grün, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Bumblebee, gelb, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Turquoise, türkis, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Gravel Sand, braun, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Matcha Plum, grün, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Matcha Green, grün, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Peach Fuzz, rosa, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Limestone, grau/weiß, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Hydrangea Blue, blau, Glasfenster
Thermaltake The Tower 300 Bubble Pink, rosa, Glasfenster

10. Kleinigkeiten: Fractal Design Era 2

Fractal Design Era 2 Charcoal Gray, Mini-ITX

Wenn du dir deinen PC in einem kompakteren Format wünschst, das sowohl handlicher als auch platzsparender ist, haben wir ebenfalls Empfehlungen für dich, zum Beispiel das Era 2 von Fractal. Dieses Small Form Factor Gehäuseorientiert sich eher am klassischen Design und integriert dabei den Fractal-typischen Look mit dem oberen Holzpanel, das zusammen mit dem eloxierten Aluminium sehr edel aussieht. Erhältlich ist es in drei Farben, wobei das verwendete Holz variiert.

Die Maße des Gehäuses sind mit 366 × 165 × 314 mm durchaus knapp, da sich jedoch alle Wände und der Deckel entfernen lassen, ist der Zusammenbau ohne große Verrenkungen machbar – auch wenn die Verkabelung die eigentliche Herausforderung ist. Für deinen Build brauchst du ein ITX-Mainboard, auf das Grafikkarten mit den Maßen 326 × 137 × 63–48 mm und CPU-Kühler zwischen 70–55 mm aufgesteckt werden können, je nachdem, wie die um 15 mm verschiebbare Innenwand platziert wird. Das Netzteil muss den SFX- oder SFX-L-Formfaktor besitzen.

Bei den Lüftern kannst du 4× 120 mm oder 2× 120 mm & 2× 140 mm einbauen, wobei die größeren Lüfter an die Oberseite kommen. Dort können auch Radiatoren bis 315 × 140 mm mit einer Gesamtdicke ≤ 52 mm oder 300 × 140 mm mit ≤ 58 mm verbaut werden. Durch die geringe CPU-Kühlerhöhe ist es durchaus eine Überlegung wert, eine AiO-Wasserkühlung zu verbauen, da du dann mehr Platz für deine GPU hast. Das Gehäuse kommt mit zwei vorinstallierten Aspect 12 PWM-Lüftern, die bereits unten eingebaut sind.

Das I/O-Panel an der Unterseite bietet dir 1× USB 3.2 Gen 2x2 Typ-C, 2× USB 3.0 sowie einen kombinierten 3,5-mm-Klinkeausgang.

Mit dem Era 2 bekommst du unverkennbar ein Fractal-Gehäuse, das schlicht und trotzdem elegant aussieht. Wenn du Fan der Holzkomponenten bist und dir außerdem einen kompakten Gaming-PC bauen möchtest, bist du hier bestens aufgehoben. Du solltest dir aber im Klaren sein, dass der Bau eines Mini-PCs anspruchsvoller ist als der eines Midi-Towers.

Fractal Design Era 2 Charcoal Gray, Mini-ITX
Fractal Design Era 2 Silver, Mini-ITX
Fractal Design Era 2 Midnight Blue, Mini-ITX

DeepCool CH170 Digital


DeepCool CH170 DIGITAL, schwarz, Mini-ITX

Wenn du ein vertikales ITX-Gehäuse bevorzugst, das auch über ein stimmiges Airflow-Konzept verfügt, bietet sich das CH170 von DeepCool an. Der kleine Power-Tower, wie er auch vom Hersteller genannt wird, hat an allen Seiten Gitterpanele, die sich für den Zusammenbau und die Reinigung der Staubfilter abnehmen lassen. Die digitale Anzeige am Sockel des Gehäuses gibt dir laufend einen Überblick über die Leistungsdaten von CPU, GPU und Netzteil.

Bei diesem Gehäuse hast du einen Spielraum von 250 × 200 × 380 mm, in welchen du dein Mini-ITX-Mainboard, eine GPU von 230 mm Länge bei Verwendung eines ATX-Netzteils (max. 140 mm) oder eine GPU bis maximal 305 mm bei Verwendung eines SFX/SFX-L-Netzteils einbauen kannst. Die Höhe der Grafikkarte darf dabei 138 mm nicht überschreiten, die Breite ist auf 64 mm begrenzt. Der CPU-Kühler darf trotz des geringen Platzes eine Höhe von bis zu 172 mm einnehmen und im besten Falle zur Optimierung eines vertikalen Luftstroms genutzt werden.

Die sechs 120-mm-Lüfter verteilen sich auf einen oben, zwei an der Rückseite, einen unten sowie zwei an der Seite, welche auch durch einen 240-mm-Radiator ersetzt werden können. Hier lässt sich, unter Berücksichtigung der Grafikkarten-Lüfter und des CPU-Kühlers, ein gutes Lüfterkonzept ausarbeiten, weil dank des Gitters an jeder SeiteFrischluft und Abwärme optimal möglich sind.

Das I/O-Panel befindet sich seitlich an der Stirnseite des Gehäuses. Neben dem Power-Button findest du hier 2× USB 3.0, 1× USB-C und einen kombinierten 3,5-mm-Audioport. Am Sockel, auf der gleichen Seite wie das I/O-Panel, befindet sich die namensgebende Anzeige, die dir abwechselnd Temperatur, Leistungsaufnahme, Lüftergeschwindigkeit und Auslastung von CPU, GPU und Netzteil anzeigen kann.

Das CH170 ist ein funktionales ITX-Gehäuse, das sich sauber auf deinem Schreibtisch einordnet, ohne zu viel Platz einzunehmen. Die Gitterpanele und der möglichst große CPU-Kühler geben dir die Option, einen luftgekühlten ITX-Build umzusetzen, ohne Gefahr zu laufen, direkt ins Thermal Throttling zu geraten. Der Aufbau und die dezenten optischen Highlights machen das Gehäuse absolut empfehlenswert.

DeepCool CH170 DIGITAL, weiß, Mini-ITX
DeepCool CH170 DIGITAL, schwarz, Mini-ITX

MiniNeo S300


MiniNeo S300 Black, Mini-ITX

Wenn du wirklich gar keinen Platz in deinem Zimmer hast oder es mit dem Mini-PC-Build auf die Spitze treiben willst, dann kannst du dir überlegen, ob du dir das MiniNeo S300 zulegst. Mit etwas über 8 Litern Volumen wird hier beim Zusammenbau deine Fingerfertigkeit und dein Geschick auf die Probe gestellt. In unserem Video kannst du dir mal einen Überblick verschaffen, ob du dir das wirklich zutraust, denn die Auswahl der Komponenten sowie der gesamte Zusammenbau ist eine Herausforderung. Belohnt wirst du mit einem PC, den du auch mal bequem spazieren oder auf LAN-Party tragen kannst.

Die Maße dieses Gehäuses liegen bei nur 312 × 135 × 193 mm, und trotzdem kann deine GPU bis zu 305 mm lang und 2,5 Slots breit sein. In unserem Video haben wir herausgefunden, dass eine GPU mit 137 mm Breite zu breit war, daher empfehlen wir dir eine Karte mit maximal 132 mm Breite. Das Mini-ITX-Mainboard darf maximal 170 × 170 mmgroß sein, der CPU-Kühler bis 60 mm hoch. Der Formfaktor des Netzteils ist mit SFX/SFX-L nicht das einzig Relevante, sondern auch die Tiefe, die mit 104 mm bei unserem Build bereits ausgereizt war, weil wir unter dem Netzteil noch einen Lüfter verbauen wollten.

Insgesamt können maximal zwei Lüfter in dem Gehäuse verbaut werden: ein 80-mm-Lüfter (10 mm Höhe) und ein 120-mm-Lüfter (15 mm Höhe). Wir haben bei unserem Build alle Lüfter die Luft nach draußen pusten lassen, um einen Hitzestau entgegenzuwirken, wie du es bei deinem Build machst, bleibt natürlich dir überlassen. Das I/O-Panel ist mit Power-Button, einem USB-C- und einem USB-3.0-Anschluss auf das Nötigste beschränkt.

Beim MiniNeo S300 ordnet sich vieles dem kompakten Design unter. Das heißt: keine AiO, kein RGB und keine Displays! Dafür bekommst du eine ähnliche Mobilität wie mit einem Laptop, aber eben mit Desktop-Leistung. Diesen PC kann man auch mal schnell im Zimmer übersehen, er ist also das pure Understatement.

11. Fazit

Abschließend lässt sich festhalten, dass das PC-Gehäuse weit mehr ist als nur eine Hülle für die Hardware. Es bestimmt maßgeblich, wie zuverlässig und effizient dein gesamtes System arbeitet.

Als wichtigstes Element gilt dabei der verfügbare Platz im Inneren, denn er entscheidet darüber, welche Komponenten eingebaut werden können und wie gut die Luftzirkulation funktioniert. Je größer und durchdachter ein Gehäuse aufgebaut ist, desto einfacher lassen sich Kabel verlegenLüfter oder Radiatoren montieren und ein sauberer Luftstrom sicherstellen.

Um diesen Luftstrom zu gewährleisten, setzen Hersteller auf vorinstallierte oder optionale Gehäuselüfter, die frische Luft von außen ansaugen und warme Luft zuverlässig abführen. Grundsätzlich gilt: je größer die Lüfter und je besser die Positionierung, desto leiser und effizienter die Kühlung. Besonders bei High-End-Gaming-PCs oder Workstations mit hoher Wärmeentwicklung spielt das eine entscheidende Rolle.

Auch die Materialwahl und Verarbeitung sind nicht zu unterschätzen. Ein stabiles Stahl- oder Aluminiumgehäusesorgt für Langlebigkeit, während großflächige Mesh-Elemente eine bessere Kühlung ermöglichen oder Glas-Seitenteile deine Hardware in Szene setzen. Ebenfalls wichtig, aber häufig unterschätzt, ist die Möglichkeit, Staubfilter einzusetzen. Sie halten das System langfristig sauber und leistungsfähig, reduzieren aber den Luftdurchsatz.

Der Formfaktor ist ebenfalls ein zentrales Kriterium: ATX-Gehäuse bieten viel Platz und Flexibilität, während kompakte µATX- oder ITX-Modelle vor allem für platzsparende Setups interessant sind. Manche Big-Tower sind wiederum für größere Mainboards des Typs E-ATX gedacht. Auch musst du auf die Länge der Grafikkarte, die Höhe des CPU-Kühlers sowie die Anzahl und Größe von Lüftern und Radiatoren achten. Außerdem gibt es Netzteile in verschiedenen Formfaktoren, die in das jeweilige Gehäuse passen müssen.

Viele Gehäuse bieten eine zweite Kammer, in der du Kabel, das Netzteil sowie Festplatten diskret unterbringen kannst. Dazu bieten einige Hersteller inzwischen die Möglichkeit, auch Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen zu verbauen. Diese Mainboards haben bei ASUS den Namenszusatz „BTF“, bei MSI „Project Zero“ und bei Gigabyte „Stealth“. Deren Anschlüsse sind über die zweite Kammer leichter erreichbar und sorgen nicht nur für einen einfacheren Zusammenbau, sondern auch für einen absolut cleanen Look im Gehäuse.

Das I/O-Panel (Input/Output) ist für viele Nutzer ebenfalls interessant. Wichtig sind hier vor allem die vorhandenen USB-Anschlüsse (Typ A, Typ C und Geschwindigkeit) sowie die Kopfhöreranschlüsse, ob kombiniert oder separat.

Wir gehen davon aus, dass viele von euch inzwischen M.2-SSDs verwenden wollen, daher sind wir in dieser Kaufberatung nicht auf die Anzahl der Festplattenplätze eingegangen. Falls du dennoch klassische Laufwerke nutzen möchtest, informiere dich am besten direkt auf der Website des jeweiligen Gehäuseherstellers.

Letztendlich hängt die Wahl des passenden PC-Gehäuses entscheidend davon ab, welche Ansprüche du an Leistung, Lautstärke, Optik und Erweiterbarkeit stellst. Nur wenn diese Punkte im Zusammenspiel berücksichtigt werden, erhältst du ein System, das nicht nur stark performt, sondern auch langfristig Freude bereitet.