Die besten ATX Mainboards 2026 - Vergleich, Kaufberatung und Test

Autor: hardwaredealz
5/5 aus 1 Bewertungen

Auf der Suche nach dem besten ATX Mainboard mit dem AM4, AM5, LGA1700 oder LGA1851 Sockel im ATX-Format, ausreichende Spannungsversorgung und Kühlung, M.2-Slots und USB-Anschlüssen, gute PCIe-Anbindung für deine Grafikkarte oder deinen Prozessor in einer bestimmten Preisklasse?

Hier findest du das perfekte Modell mit der besten Preis-Leistung für 100 Euro, 200 Euro bis hin zu über 400 Euro und so weiter.

Stand:

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1. Vorwort

ATX ist nach wie vor der Formfaktor, mit dem du bei einem neuen Mainboard am wenigsten Kompromisse eingehst. Mit rund 305 × 244 mm bietet er dir schlicht den meisten Platz auf der Platine, und das zahlt sich in der Praxis aus: mehr PCIe-Steckplätze für Grafikkarte und Erweiterungskarten, mehr M.2-Slots für SSDs und eine oft großzügiger dimensionierte Spannungsversorgung mit besserer Kühlung als bei kompakteren Formaten. Dazu passt ein ATX-Board in praktisch jedes Midi- oder Big-Tower-Gehäuse, sodass du bei der Gehäusewahl freie Hand hast.


In dieser Kaufberatung zeigen wir dir die besten ATX-Mainboards für AM4, AM5, LGA1700 und LGA1851, vom günstigen Einsteiger-Board bis zum High-End-OC-Modell für Enthusiasten, damit du unabhängig von Plattform und Budget das passende Board für dein neues System findest.


Und falls du auch noch auf der Suche nach anderen empfehlenswerten Komponenten für deinen PC bist, geht es hier zu unseren anderen Kaufberatungen:

AM4 ATX Einsteiger: ASRock B550 Pro4

2. AM4 ATX Einsteiger: ASRock B550 Pro4

Wenn du ein günstiges AM4-System aufbauen willst, zum Beispiel für ein Upgrade auf einen Ryzen-5000-Prozessor, bist du mit dem ASRock B550 Pro4 gut bedient. Den Arbeitsspeicher rüstest du als DDR4 über vier Steckplätze mit bis zu 128 GB aus. Für die Grafikkarte hast du einen PCIe-4.0-x16-Slot. Für schnelle SSDs stehen dir zwei M.2-Steckplätze zur Verfügung, davon einer mit PCIe-4.0- und einer mit PCIe-3.0-Anbindung, dazu kommen sechs SATA-Anschlüsse für klassische Laufwerke. Ein WLAN-Modul ist nicht eingebaut, du kannst es aber leicht über den freien M.2-E-Key-Slot nachrüsten. Dafür hast du einen fest verbauten Gigabit-LAN-Port von Realtek. Die Kühlung der Spannungsversorgung ist einfach gehalten, reicht aber für alle kompatiblen Ryzen-Prozessoren, solange du nicht übertaktest. Auf der Rückseite hast du fünf USB-A-Anschlüsse, einen USB-C-3.1-Anschluss sowie sechs 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter direkt auf dem Board. Insgesamt bekommst du mit dem ASRock B550 Pro4 eine einfache und günstige Basis für dein AM4-System.

AM4 ATX Mittelklasse: GIGABYTE B550 AORUS Elite AX V2 (Rev. 1.1)

3. AM4 ATX Mittelklasse: GIGABYTE B550 AORUS Elite AX V2 (Rev. 1.1)

Wenn du bei AM4 etwas mehr Ausstattung willst, ist das GIGABYTE B550 AORUS Elite AX V2 ein gutes Upgrade für dich. Das größte Extra gegenüber dem Einsteiger-Board ist die Funkausstattung: Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 sind fest verbaut, dazu kommt eine schnelle 2,5-Gigabit-LAN-Buchse. Beim Speicher hast du zwei M.2-Steckplätze: Slot 1 läuft über die CPU mit PCIe 4.0, Slot 2 über den Chipsatz mit PCIe 3.0. Beim Arbeitsspeicher bleibt es bei DDR4 mit vier Steckplätzen und bis zu 128 GB Kapazität. Die Spannungsversorgung ist stärker als bei vielen anderen Mainboards in der gleichen Preisklasse; dadurch erlaubt sie dir auch das Übertakten von Ryzen-9-Prozessoren. Ein USB-C-Anschluss, zwei schnelle USB-3.2-Gen2-Ports und insgesamt fünf 4-Pin-Anschlüsse runden die Ausstattung ab. Wenn du dein AM4-System noch länger nutzen und dabei nicht auf moderne Anschlüsse verzichten willst, ist das AORUS Elite AX V2 die richtige Wahl.

AM5 ATX Einsteiger: ASRock B850 Pro-A

4. AM5 ATX Einsteiger: ASRock B850 Pro-A

Der Einstieg in AMDs aktuelle Plattform AM5 muss nicht teuer sein. Mit dem ASRock B850 Pro-A bekommst du als Einsteiger-ATX-Board eine solide Basis. Den DDR5-Arbeitsspeicher rüstest du über vier Steckplätze mit bis zu 256 GB aus. Die Grafikkarte bindest du mit vollem PCIe-5.0-x16 an, dazu kommt ein zweiter PCIe-4.0-x16-Steckplatz, der aber nur mit vier Lanes angebunden ist. Für SSDs hast du gleich vier M.2-Steckplätze: einer mit PCIe 5.0, zwei mit PCIe 4.0 und einer mit PCIe 3.0, dazu vier SATA-Anschlüsse. Ein WLAN-Modul fehlt, dafür hast du eine fest verbaute 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Realtek und ein Wi-Fi-Modul kannst du problemlos nachrüsten. Die Spannungsversorgung fällt für ein Einsteiger-Board kräftig aus und lässt dir so auch mit stärkeren Ryzen-Prozessoren noch Spielraum. An Anschlüssen hast du zwei USB-C-Ports, einen davon mit bis zu 10 Gbit/s, dazu mehrere schnelle USB-A-Ports und sieben 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter. Wenn du ohne großes Budget auf AM5 setzen willst, bist du mit dem ASRock B850 Pro-A gut bedient.

AM5 ATX Mittelklasse: ASUS TUF Gaming B850-Plus WIFI

5. AM5 ATX Mittelklasse: ASUS TUF Gaming B850-Plus WIFI

Etwas mehr Leistungsreserven bietet dir das ASUS TUF Gaming B850-Plus WIFI. Das Mainboard versorgt auch stromhungrige und übertaktete Ryzen-Prozessoren zuverlässig ohne Probleme. Den DDR5-Speicher rüstest du über vier Steckplätze auf bis zu 256 GB auf. Für die Grafikkarte hast du einen PCIe-5.0-x16-Steckplatz, dazu kommen drei M.2-Steckplätze, von denen der oberste ebenfalls mit PCIe 5.0 angebunden ist. Bei der Funkausstattung ist ASUS hier schon einen Schritt weiter als die Einstiegsklasse: Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 sind mit dabei, dazu eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse. Die Anschlussvielfalt fällt großzügig aus, mit einem USB-C-Port mit bis zu 20 Gbit/s auf der Rückseite und einem zusätzlichen USB4-Header. Insgesamt sieben 4-Pin-Anschlüsse erlauben dir auch eine aufwendigere Kühlung mit mehreren Lüftern oder einer Wasserkühlung. Für die meisten aktuellen Gaming-Systeme mit AM5-Prozessor bietet dir das TUF Gaming B850-Plus WIFI genug Reserven für die Zukunft.

AM5 ATX Oberklasse: MSI MAG X870E Tomahawk WIFI

6. AM5 ATX Oberklasse: MSI MAG X870E Tomahawk WIFI

Mit dem X870E-Chipsatz stellt das MSI MAG X870E Tomahawk WiFi die Oberklasse dar und bringt dir entsprechend viel Ausstattung mit, ohne dabei auf auffällige RGB-Beleuchtung zu setzen. Den DDR5-Arbeitsspeicher rüstest du über vier Steckplätze mit bis zu 256 GB aus; im übertakteten Betrieb erreichst du bis zu 8.400 MT/s. Für SSDs hast du gleich vier M.2-Steckplätze, zwei davon mit voller PCIe-5.0-Anbindung, die anderen beiden mit PCIe 4.0. Bei der Netzwerkanbindung hast du eine 5-Gigabit-LAN-Buchse sowie WLAN 7 und Bluetooth 5.4 zur Auswahl. Das Mainboard bringt dir zwei USB4-Ports mit bis zu 40 Gbit/s, dazu weitere USB-3.2-Anschlüsse und insgesamt acht 4-Pin-Anschlüsse. Die Spannungsversorgung ist kräftig genug für die aktuell stärksten Ryzen-Prozessoren wie die beliebten X3D-Modelle mit ihrem großen 3D-V-Cache. Auch optisch sticht das Board mit seiner schlichten schwarzen Farbe und gelben Akzenten heraus. Wenn du also ein leistungsstarkes Gaming-System bauen willst, das auch in einigen Jahren noch mithalten soll, ist das MSI MAG X870E Tomahawk WiFi eine gute Wahl.

AM5 ATX High-End OC: ASRock X870E Taichi OCF

7. AM5 ATX High-End OC: ASRock X870E Taichi OCF

Das ASRock X870E Taichi OCF richtet sich nicht an den durchschnittlichen Gamer, sondern an dich, wenn du beim Übertakten an die Grenzen gehen willst. Bewusst sind nur zwei statt vier Speicherplätze verbaut. Das verkürzt die Signalwege und erlaubt dir besonders hohe Taktraten. Je nach Prozessor sind offiziell bis zu 10.400 MT/s möglich; die Kapazität des RAM liegt bei bis zu 128 GB. Bei der Erweiterung zeigt sich das Board großzügig: Zwei PCIe-5.0-x16-Steckplätze nehmen mehrere schnelle Erweiterungskarten auf, wobei der zweite elektrisch nur mit acht Lanes angebunden ist. Dazu kommen sechs M.2-Steckplätze, zwei davon mit PCIe 5.0. Die Spannungsversorgung mit massiven Kühlkörpern gehört zu den stärksten, die du aktuell für AM5 bekommst. An Anschlüssen bekommst du zwei USB4-Ports mit bis zu 40 Gbit/s, acht weitere schnelle USB-3.2-Gen2-Anschlüsse und sieben 4-Pin-Anschlüsse für aufwendige Kühllösungen. Wi-Fi 7 und eine 5-Gigabit-LAN-Buchse runden die Ausstattung ab. Wenn du beim Übertakten das Maximum aus deiner Hardware herausholen willst, ist das Taichi OCF die passende Plattform für dich. Für ein normales Gaming-System ist es dagegen zu viel des Guten.

LGA1700 DDR5 ATX Einsteiger: ASRock B760 Pro RS

8. LGA1700 DDR5 ATX Einsteiger: ASRock B760 Pro RS

Für einen einfachen Einstieg in Intels LGA1700-Plattform eignet sich das ASRock B760 Pro RS, ein ATX-Mainboard mit LGA1700-Sockel, das Prozessoren der 12. bis 14. Core-i-Generation unterstützt. Beim Arbeitsspeicher setzt du auf DDR5 mit vier Steckplätzen und Kapazitäten von bis zu 256 GB. Für Erweiterungs- und Grafikkarten hast du gleich vier PCIe-x16-Steckplätze, den ersten mit voller PCIe-5.0-Anbindung für die Grafikkarte, die übrigen mit PCIe 4.0 beziehungsweise PCIe 3.0. Bei den SSDs hast du die Wahl zwischen drei M.2-Steckplätzen mit PCIe-4.0-Anbindung, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Auf ein WLAN-Modul musst du verzichten, dafür sorgt eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Realtek für eine schnelle kabelgebundene Verbindung und ein Wi-Fi-Modul kannst du einfach über den freien M.2/E-Key-Slot nachrüsten. Auf der Rückseite hast du einen USB-C-Port mit bis zu 10 Gbit/s sowie mehrere weitere USB-3.2- und USB-2.0-Anschlüsse, dazu gleich sieben 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter. Wie auch bei der DDR4-Alternative empfehlen wir dir dieses Board eher für Einsteiger- bis Mittelklasse-CPUs mit moderater Leistungsaufnahme. Damit bekommst du mit dem ASRock B760 Pro RS ein großzügig ausgestattetes und trotzdem günstiges ATX-Mainboard für den Einstieg in Intels LGA1700-Generation.

LGA1700 DDR4 ATX Einsteiger: GIGABYTE B760 Gaming X DDR4 GEN5

8.1 LGA1700 DDR4 ATX Einsteiger: GIGABYTE B760 Gaming X DDR4 GEN5

Das GIGABYTE B760 Gaming X DDR4 GEN5 ist im ATX-Format ein guter und günstiger Einstieg in die Intel-Plattform mit LGA1700-Sockel und unterstützt Prozessoren der 12., 13. und 14. Core-i-Generation. Du kannst bis zu 128 GB DDR4-Arbeitsspeicher über vier Steckplätze verbauen; per XMP sind bis zu 5.333 MT/s möglich. Für die Grafikkarte hast du einen vollwertigen PCIe-5.0-x16-Steckplatz, dazu kommen zwei weitere PCIe-3.0-x16-Steckplätze, die allerdings nur mit einer Lane angebunden sind. Für SSDs bekommst du drei M.2-Steckplätze mit PCIe-4.0-Anbindung, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Ein WLAN-Modul fehlt; dafür hast du eine fest verbaute 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Realtek. Die Spannungsversorgung sitzt unter einem großen Kühlkörper und reicht dir für Prozessoren bis etwa 200 Watt Leistungsaufnahme gut aus. An Anschlüssen hast du einen USB-C-Header sowie einen schnellen USB-3.2-Gen2-Typ-A-Port, dazu kommen weitere USB-3.2- und USB-2.0-Anschlüsse sowie sechs 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter. Insgesamt bekommst du mit dem GIGABYTE B760 Gaming X DDR4 GEN5 eine gute und günstige Basis für dein ATX-System auf Intel-Basis.

LGA1700 DDR5 ATX Mittelklasse: MSI MAG Z790 Tomahawk WIFI

9. LGA1700 DDR5 ATX Mittelklasse: MSI MAG Z790 Tomahawk WIFI

Mit dem Z790-Chipsatz richtet sich das MSI MAG Z790 Tomahawk WiFi, ein LGA1700-Mainboard im ATX-Format, an dich, wenn du gegenüber B760 mehr Ausstattung und volle Übertaktungsfreiheit für K-Prozessoren erwartest. Den DDR5-Arbeitsspeicher rüstest du über vier Steckplätze auf bis zu 256 GB aus; per XMP sind Geschwindigkeiten von bis zu 7.200 MT/s möglich. Für die Grafikkarte hast du einen vollwertigen PCIe-5.0-x16-Steckplatz, dazu kommen ein PCIe-4.0- sowie ein PCIe-3.0-Steckplatz. Beim Speicher bietet dir das Board gleich vier M.2-Steckplätze mit PCIe-4.0-Anbindung sowie sieben SATA-Anschlüsse für zusätzliche Laufwerke. Bei der Netzwerkanbindung sind Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 fest verbaut, dazu kommt eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Intel. Auf der Rückseite hast du unter anderem einen schnellen USB-3.2-Gen2x2-Typ-C-Port sowie mehrere weitere USB-3.2-Gen2-Anschlüsse, dazu insgesamt acht 4-Pin-Anschlüsse für Lüfter. Wenn du eine solide Basis für ein leistungsstärkeres Intel-Gaming-System suchst, ist das MSI MAG Z790 Tomahawk WiFi eine gute Wahl für dich.

LGA1851 ATX Einsteiger: ASRock B860 Pro-A WiFi

10. LGA1851 ATX Einsteiger: ASRock B860 Pro-A WiFi

Das ASRock B860 Pro-A WiFi ist eine solide und günstige Basis, wenn du in Intels aktuelle Core-Ultra-Generation auf dem neuen LGA1851-Sockel einsteigen willst. Den DDR5-Arbeitsspeicher rüstest du über vier Steckplätze mit hohen OC-Geschwindigkeiten von deutlich über 8.000 MT/s aus. Für die Grafikkarte hast du einen vollwertigen PCIe-5.0-x16-Steckplatz, dazu einen zweiten PCIe-4.0-x16-Steckplatz mit vier Lanes. Für SSDs bekommst du drei M.2-Steckplätze, einer davon über die CPU mit PCIe-5.0-Anbindung, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Bei der Netzwerkanbindung sind WLAN 6E, Bluetooth 5.3 und eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Realtek fest verbaut. Auf der Rückseite hast du unter anderem einen USB-3.2-Gen2x2-Typ-C-Port mit bis zu 20 Gbit/s. Der klare Vorteil des B860 Pro-A WiFi ist das Gesamtpaket aus PCIe 5.0, drei M.2-Steckplätzen und WLAN 6E zu einem Preis, der für ein B860-Einsteiger-Board ungewöhnlich viel bietet. Damit ist es die richtige Wahl für dich, wenn du günstig, aber ohne große Kompromisse in die neue Plattform einsteigen willst. Die Spannungsversorgung reicht dir sogar für Core-Ultra-7- und Core-Ultra-9-Prozessoren.

LGA1851 ATX Mittelklasse: ASUS TUF Gaming Z890-Plus WIFI

11. LGA1851 ATX Mittelklasse: ASUS TUF Gaming Z890-Plus WIFI

Mit dem Z890-Chipsatz richtet sich das ASUS TUF Gaming Z890-Plus WiFi an dich, wenn du gegenüber B860 volle Übertaktungsfreiheit und mehr Ausstattung willst, ohne gleich zum teuersten Board zu greifen. Den DDR5-Arbeitsspeicher rüstest du über vier Steckplätze mit bis zu 9.066 MT/s aus; für die Grafikkarte hast du einen vollwertigen PCIe-5.0-x16-Steckplatz. Bei den SSDs hast du gleich vier M.2-Steckplätze, einer davon mit PCIe-5.0-Anbindung, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Bei der Netzwerkanbindung sind WLAN 7, Bluetooth 5.4 und eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse von Intel mit an Bord. Auf der Rückseite hast du sogar einen Thunderbolt-4-Anschluss, über den du schnelle externe Speicher oder Displays anschließen kannst. Der große Vorteil des TUF Gaming Z890-Plus WiFi ist die Kombination aus kräftiger Spannungsversorgung, Thunderbolt 4 sowie Wi-Fi 7 in der Mittelklasse. Damit ist es besonders für dich geeignet, wenn du ein langlebiges und zugleich zukunftssicheres Z890-Board suchst.

LGA1851 ATX Oberklasse: MSI MAG Z890 Tomahawk WIFI

12. LGA1851 ATX Oberklasse: MSI MAG Z890 Tomahawk WIFI

Als Oberklasse-Board positioniert sich das MSI MAG Z890 Tomahawk WiFi. Den DDR5-Arbeitsspeicher rüstest du über vier Steckplätze aus und erreichst im übertakteten Betrieb Geschwindigkeiten von bis zu 9.000 MT/s. Für die Grafikkarte hast du einen vollwertigen PCIe-5.0-x16-Steckplatz, dazu zwei weitere PCIe-4.0-Steckplätze mit jeweils vier Lanes. Bei den SSDs bekomst du vier M.2-Steckplätze, einer davon mit voller PCIe-5.0-Anbindung, dazu kommen vier SATA-Anschlüsse. Bei der Netzwerkanbindung sind WLAN 7, Bluetooth 5.4 und eine schnelle 5-Gigabit-LAN-Buchse fest verbaut. Auf der Rückseite hast du neben zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen auch einen USB-3.2-Gen2-Typ-C-Port mit bis zu 10 Gbit/s sowie mehrere weitere schnelle USB-Anschlüsse. Der klare Vorteil des MAG Z890 Tomahawk WiFi ist die durchgehend hochwertige Ausstattung von der Spannungsversorgung über gleich vier M.2-Steckplätze bis zu den Thunderbolt-4-Anschlüssen sowie der 5-Gigabit-LAN-Buchse. Damit eignet es sich hervorragend als Rundum-Basis für dein leistungsstarkes Gaming- oder Creator-System.

LGA1851 ATX High-End-OC: ASUS ROG Maximus Z890 Apex

13. LGA1851 ATX High-End-OC: ASUS ROG Maximus Z890 Apex

Das ASUS ROG Maximus Z890 Apex mit dem LGA1851-Sockel richtet sich klar an dich als Enthusiasten. Bewusst verzichtet das Board dabei auf vier Arbeitsspeicher-Steckplätze und setzt stattdessen auf nur zwei DDR5-Steckplätze, die dafür deutlich höhere Übertaktungsgeschwindigkeiten von bis zu 9.600 MT/s ermöglichen. Für Grafikkarten stehen dir gleich zwei vollwertige PCIe-5.0-x16-Steckplätze bereit, wobei der zweite nur mit acht Lanes angebunden ist. Für SSDs hast du vier M.2-Steckplätze direkt auf der Platine, davon drei mit PCIe-5.0-Anbindung, sowie über die beiliegende DIMM.2-Zusatzkarte zwei weitere M.2-Steckplätze mit PCIe 4.0, für insgesamt sechs M.2-SSDs, dazu vier SATA-Anschlüsse. Bei der Netzwerkanbindung sind WLAN 7, Bluetooth 5.4 und eine 5-Gigabit-LAN-Buchse mit verbaut. Auf der Rückseite hast du zudem noch zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse. Der entscheidende Vorteil des Maximus Z890 Apex ist die auf Arbeitsspeicher-Übertaktung spezialisierte Zwei-Slot-Bauweise in Kombination mit einer der stärksten Spannungsversorgungen der gesamten Plattform. Dieses Mainboard ist die klare Empfehlung für dich, wenn du ohne Kompromisse übertakten willst.

14. Fazit

Ob günstiger Einstieg oder kompromisslose High-End-Plattform: Mit ATX triffst du bei keiner der vier aktuellen Sockel AM4, AM5, LGA1700 und LGA1851 eine falsche Wahl. Der zusätzliche Platz gegenüber Micro-ATX oder Mini-ITX macht sich vor allem bei der Anzahl der M.2-Slots, der Spannungsversorgung und den Erweiterungsmöglichkeiten bemerkbar, wovon du gerade bei aktuellen Prozessoren mit hoher Leistungsaufnahme oder beim Übertakten profitierst. Bei den Einsteiger-Boards bekommst du eine solide und günstige Basis für dein System, während dir die Mittelklasse zusätzliche Reserven bei Anschlüssen, Netzwerkanbindung und Kühlung bietet.


Wenn du noch mehr willst, findest du in der Oberklasse eine kräftigere Ausstattung mit schnellen Schnittstellen und wenn du beim Übertakten wirklich ans Limit gehen möchtest, greif zu den High-End-OC-Boards mit ihrer besonders starken Spannungsversorgung


Achte bei der Auswahl vor allem darauf, welche Plattform zu deinem Prozessor passt und wie viele M.2-Slots sowie Erweiterungskarten du tatsächlich benötigst, dann findest du unter den hier vorgestellten Boards für jedes Budget und jeden Anspruch die passende Basis für dein neues System.