100€ - 200 Euro Gaming PC

Einen Gaming-PC für unter 100 bis 200 Euro zusammenbauen ist nicht möglich? Doch ist es! Hier findest du eine Komplettanleitung wie du dir deinen eigenen Gamer PC zusammenstellen kannst aus gebrauchten und neuen Teilen für unter 200€ und trotzdem genug Leistung hast für alle aktuellen Spiele!

Stand: Juli 2018

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1. Vorwort

Wir wurden wirklich oft gefragt, ob wir nicht eine Anleitung erstellen können wie man sich selbst einen Gaming PC füt ein so geringes Budget zusammenstellen und zusammenbauen kann. Diese Anleitung zu planen war wirklich alles andere als einfach und es ist quasi unschaffbar alle möglichen Varianten und jede denkbare Konfiguration hier zu behandeln aber wir haben trotzdem unser Bestes gegeben alle wichtigen Punkte anzusprechen.

Das hier ist also eine Anleitung geworden, mit der ihr euch euren eigenen Gaming PC für 100 – 200€ zusammenbauen könnt, mit dem ihr trotzdem quasi alle aktuellen Spiele spielen könnt und der ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

 

2. Planung des Systems

Zunächst die wohl wichtigste Frage: Wie geht man überhaupt an die ganze Sache ran?

Man sollte schon von vornherein genau wissen wieviel Geld man maximal ausgeben möchte und am besten auch schon direkt einen Plan machen wie viel Budget man für genau welche Teile hat. Sonst kann es nämlich schnell passieren, dass man mit einem halben PC zuhause sitzt, aber kein Geld mehr in der Tasche hat.

Also am besten schon vorher auf dem Papier planen was ihr euch etwa für nen PC zusammenbauen wollt und wie viel genau was etwa kosten soll. Als groben Richtwert kann man hier ungefähr die Hälfte des Budgets für CPU, Mainboard und RAM einplanen. Das sieht man auch ganz gut an unseren eigenen Budget PCs, die wir auf unserem Youtube-Kanal vorgestellt haben: Dort wurden nämlich beim 200€ Gaming PC etwa 100€ für dieses Bundle ausgegeben und beim 100€ PC waren es 60 Euro. Den Rest des Budgets planen wir dann für Grafikkarte, Festplatte, Gehäuse und Netzteil ein.

Tipp: Kauft euch Mainboards, CPUs und RAM unbedingt in größeren Bundles. Oft ist sogar auch noch ein Netzteil oder eine Festplatte dabei. So kommt ihr im Ergebnis viel günstiger weg und zahlt verglichen mit den Einzelpreisen oft nur einen kleinen Bruchteil. Bestes Beispiel ist hier der Xeon 5650 – also der 20€ i7-Killer, der von uns in einem älteren Video vorgestellt wurde – dort kosten die x58 Boards, wenn man sie einzeln kaufen will gut und gerne mal 75 – 150€. Im Bundle haben wir den Prozessor aber mit Ram, Kühler und Mainboard für günstige 100€ bekommen. Einzeln wäre es wahrscheinlich mehr als doppelt so teuer geworden und genau gleich sind wir auch beim 100€ PC vorgegangen.

 

Zusammenfassung:

  • Genau planen wie viel Geld man für was ausgeben möchte
  • Ungefähr die Hälfte für ein Bundle(!) aus CPU, Mainboard und Ram einplanen

 

So könnten eure Systeme z.B. aussehen:

3. Auswahl der Komponenten

Aber welche Teile solltet ihr euch überhaupt holen?

Es gibt unzählige alte und gebrauchte Komponenten und wir können hier natürlich nicht auf jede denkbare Konfiguration eingehen. Aber es gibt schon ein paar Dauerbrenner unter den gebrauchten PC Teilen, die ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und ein paar Sachen die man unbedingt beachten sollte:

  • Bei der CPU (Prozessor) solltet ihr auf jeden Fall darauf achten, dass ihr mindestens 4 echte Kerne habt also z.B. keinen alten Dual Core kaufen.
  • Der PC sollte mindestens 6GB, besser noch 8GB Ram (Arbeitsspeicher) haben.
  • Eure Grafikkarte sollte mindestens DirectX 11 unterstützen (Bei Nvidia ab der GTX 400er Reihe, AMD ab der HD5000 Serie). Außerdem solltet ihr darauf achten, dass die Grafikkarte mindestens 1.5GB, besser noch 2GB Grafikspeicher hat – je mehr desto besser. (Was aber natürlich nicht heisst, dass eine Grafikkarte mit mehr Grafikspeicher hat immer schneller ist als eine die weniger hat.)

Wie schnell eine bestimmte Grafikkarte oder ein Prozessor wirklich ist, lässt sich oftmals nicht direkt am Namen erkennen. Viele denken z.B. dass eine GTX 750 alleine wegen der insgesamt höheren Nummerierung schneller ist, als eine GTX 680 – was aber absolut nicht zutrifft.

Der beste Weg die grobe Gaming-Performance einer Karte herauszufinden ist Userbenchmark – hier kann man quasi alle Grafikkarten, die es gibt und irgendwann mal gab miteinander vergleichen und bekommt als Ergebnis einen ziemlich guten Richtwert. Die gerade genannte GTX 680 ist z.B. mehr als doppelt so schnell wie eine GTX 750.

Und um rauszufinden wie sich so ne alte Karte heute schlägt vergleicht ihr sie am besten einfach mit einer aktuellen Karte wie der 1050 Ti, mit der man die meisten Spiele in FullHD und hohen Einstellungen flüssig spielen kann, oder einer esports Karte wie der GT 1030, die für Games wie CS:GO und Lol gedacht ist. Je nach eurem Anspruch.

Genau gleich funktioniert das auch bei Prozessoren. Wenn ihr z.B. sehen wollt wie sich ein i5 2400 schlägt, dann vergleicht ihr diesen am besten mit einem Pentium G4560 – also einer sehr guten und aktuellen CPU, die in vielen Budget PCs um die 400 – 500€ zum Einsatz kommt und für alle aktuellen Spiele ausreichend ist.

Und es gibt natürlich wirklich Unmengen an verschiedenen Komponenten, die für euren PC in Betracht kommen und ihr solltet am besten selbst ein bisschen recherchieren und erstmal schauen an welche Teile ihr überhaupt so rankommen würdet. Trotzdem gibts natürlich – wie schon gesagt – ein paar Komponenten, die ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und auf die werden wir nun näher eingehen. Die Komponenten sind jeweils in drei Preisklassen eingeteilt.

 

Beispiel-Konfigurationen:

Absolute Low-Budget Gaming-PCs unter 100€:

  • Prozessor: Ab Q6600 (Intel)
  • Grafikkarte: Ab GTX 470, GTX 560 Ti (Nvidia) bzw. ab HD 6870 bzw. HD 6950 (AMD)

Mittelklasse Gaming-PCs bis etwa 150 – 200€:

  • Prozessor: Ab i5-750, i7-860 (Intel) bzw. Phenom II X4 955 (AMD)
  • Grafikkarte: Ab GTX 660, GTX 660 Ti, GTX 760 (Nvidia) bzw. ab HD 7870, HD 7950 bzw. R9 270X (AMD)

Hohe Leistung – Also Gaming PCs ab ca. 200€:

  • Prozessor: Ab i5-2500K und i7-2600K bzw. neuere Generationen – Falls man günstig an ein Sockel 1366-Board kommt auch ein Xeon X5650
  • Grafikkarte dann ab: GTX 770 bzw. 960 und R9 280x

Damit habt ihr damit jetzt also ein paar Beispiel-Konfigurationen, an denen ihr euch grob orientieren könnt.

 

4. Teile günstig kaufen

So kommen auch schon direkt zum nächsten Punkt und zwar wo und wie man sich die ganzen Sachen am besten besorgt.

Die Frage nach dem wo ist ganz einfach geklärt. Hier gibt es wirklich viele Anlaufstellen:

Und gerade Letztere sollte man auf keinen Fall unterschätzen! Hier sind die Komponenten teilweise deutlich günstiger als auf eBay, wo die Leute oft extrem unrealistische Preisvorstellungen haben. Außerdem kann man auf diesen Platformen auch gezielt Gesuche nach bestimmten PC-Teilen schalten und der Erfahrung nach sind im HardwareLuxx Forum deutlich mehr Leute unterwegs als selbst auf Ebay Kleinanzeigen.

Und zur Frage nach dem wie wurde ja schon einiges sagt: Und zwar kauf die Sachen unbedingt in so groß wie möglichen Bundles! Versucht also mindestens CPU, Mainboard, Ram und CPU-Kühler in einem Paket zu kaufen und am besten ist z.B. auch gleich noch eine Festplatte und ein Netzteil mit dabei. Und wir versprechen euch: So kommt ihr viel günstiger weg, wie wenn ihr alles einzeln kauft.

Teilweise bzw. sogar in wirklich vielen Fällen kann es sich sogar lohnen einen kompletten gebrauchten PC zu kaufen und einfach nur die Grafikkarte gegen eine neue oder bessere gebrauchte auszutauschen.

Was ihr aber auf jeden Fall mitbringen solltet ist viel Zeit und Geduld. Ihr könnt nicht erwarten, dass ihr einmal auf Ebay Kleinanzeigen geht und direkt alle Teile zu perfekten Preisen findet. Es werden niemals alle Teile an einem Tag gleichzeitig verfügbar sein, sondern ihr müsst hier quasi auf die Schnäppchen lauern und „zuschnappen“, wenn ihr etwas Gutes findet.

Außerdem solltet ihr auf keinen Fall Teile kaufen, die als ungetestet angeboten werden – das ist meistens einfach nur ein Vorwand um defekte Teile an ahnungslose Käufer loszuwerden.

Und damit ist eigentlich alles wichtige angesprochen worden. Von der Planung des PCs, über die richtige Auswahl der Komponenten bis hin zum Kauf solltet ihr jetzt die nötigen Informationen haben, um euch selbst einen richtig schönen Budget PC zusammenzustellen. Ihr müsst den Gaming PC dann nur noch zusammenbauen, Windows darauf installieren, vielleicht Übertakten (wenn ihr euch rantraut) und wenn alles funktioniert solltet ihr auf jeden Fall euren Spaß mit dem Teil haben.

 

5. PC zusammenbauen

Wenn du alle Komponenten gekauft hast, musst du den PC nur noch zusammenbauen und aufsetzen. Auch hier stehen wir dir natürlich mit nützlichen Anleitungen und Tutorials zur Seite. Wie du deinen Gaming PC zusammenbaust und anschließend Windows 10 installierst siehst du in den folgenden Videos:

So baust du den PC zusammen:

Hier findest du eine von uns aufwändig und professionell produzierte Anleitung wie du einen PC ganz einfach selbst zusammenbauen kannst. Es ist wirklich einfach und davor muss niemand Angst haben!
Das Ganze ist verständlich formuliert, gerade für Anfänger und du wirst Schritt-für-Schritt durch den gesamten Zusammenbau geführt.

So wird alles eingerichtet:

Auch zu dem Thema Windows-Installation und Einrichtung des PCs mit installieren aller Treiber usw. gibt es von uns wieder eine einfache Video-Anleitung, damit nichts schlief geht! Natürlich auch Schritt-für-Schritt und für Anfänger einfach erklärt. Windows 10 kann man übrigens ganz legal schon ab 11€ kaufen auf mmoga.de:  Kaufen

6. Budget Gaming Zubehör

Hier auf HardwareDealz findet ihr natürlich auch für euren 100€ – 200 Euro Gaming PC das perfekte Zubehör mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis!

Gaming Monitor

Der beste Budget Gaming Monitor kommt von Samsung und bietet für gerade einmal ca. 130€ ein super hochwertiges IPS-Panel, ein unschlagbares Design, 72Hz und AMD FreeSync! Klick!

Tastatur & Maus

Nicht fehlen darf natürlich hochwertiges Gaming Equipment in Form von Tastatur und Maus. Hier empfehlen wir die Peripherie von Sharkoon – ganz einfach weil sie ein unglaublich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Sehr günstige mechanische(!) Gaming Tastatur: Klick (günstiger aber nicht mechanisch: Klick)

Tolle Gaming Maus mit super Preis-Leistungs-Verhältnis: Klick

Übersicht

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