Reverse-Lüfter (oder
Reverse Blade Fans) benötigen konstruktionsbedingt oft eine andere Anzahl oder Form von Flügelblättern, um den Luftstrom umzukehren, ohne dass sich die Drehrichtung ändert. Häufig werden sie mit weniger Blättern gebaut, um die nötigen aerodynamischen Zwischenräume zu schaffen und unerwünschte Strömungsgeräusche zu minimieren. [
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Warum diese Designänderung notwendig ist
- Umgekehrter Luftstrom: Bei einem klassischen Lüfter bläst der Luftstrom auf die Seite mit den Haltestreben. Reverse-Lüfter saugen die Luft genau von dieser Seite an und blasen sie zur „offenen“ Frontseite aus. Das dient primär der Ästhetik (z. B. in PC-Gehäusen), da man so die hübsche Vorderseite sehen kann, selbst wenn der Lüfter Luft in das Gehäuse hineinzieht. [1, 2, 3, 4]
- Strömungsdynamik: Da die Luft in die entgegengesetzte Richtung gedrückt werden muss, sind die Krümmung und der Winkel der Rotorblätter komplett gespiegelt. [1]
- Anzahl der Flügelblätter: Um den gleichen statischen Druck und Durchsatz bei umgekehrtem Winkel zu erreichen, nutzen Hersteller oft andere Geometrien. Oftmals werden die Blätter etwas breiter oder massiver gestaltet. Die Reduzierung der Blattanzahl hilft dabei, den Luftwiderstand zu optimieren, Turbulenzen zu verringern und den Motor bei der speziellen Strömungsrichtung effizient arbeiten zu lassen. [1]
Ob sich die Leistung im Vergleich zu Standardlüftern dadurch messbar unterscheidet, wird in Hardware-Foren oft diskutiert. Ausführliche Einblicke in die Technik und Geräuschkulisse bieten diese Diskussionen: [
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