Kaufberatung PC

Horrax

Neuling
Themen-Ersteller
Nov 28, 2024
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Hallo liebe Technik-Gemeinde,
ich beobachte das Forum seit einer ganzen Weile ohne aktiv zu sein, weil ich mit meinem alten PC noch zufrieden bin und keinen Handlungsbedarf gesehen hatte.
Nun ist es jedoch soweit, dass ich mich an Euch wenden darf um mir Hilfe und Ratschläge einzuholen.
Ich besitze nun seit einem Jahrzehnt einen PC mit folgender Ausstattung:
  • Gehäuse: NZXT Source 340 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz
  • CPU: Intel Core i7 7700K 4x 4.20GHz So.1151 WOF
  • Mainboard: Gigabyte GA-B250-HD3P Intel B250 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail
  • CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Sella Tower Kühler
  • Arbeitsspeicher: 16GB Crucial Ballistix Sport LT grau DDR4-2400 DIMM CL16 Dual Kit (=2 x 8GB)
  • Grafikkarte: 8GB Palit GeForce GTX 1080 Dual OC Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail)
  • Netzteil: 600 Watt be quiet! Pure Power 10 CM Modular 80+ Silver
  • Festplatte:
    • HDD: 2000GB Seagate BarraCuda ST2000LM015 128MB 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s -> Datenablage
    • SSDI: 250GB Samsung 850 Evo 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC Toggle (MZ-75E250B/EU) -> Betriebssystem
    • SSD II: 1 TB SANDISK Extreme Pro M.2 intern
  • Betriebssystem: Windows 11 Home (Durch Umwege konnte ich die Kompatibilität erreichen)
  • Monitore: 2x 1440p; 1x 27 Zoll / 1x 31,5 Zoll
Grundsätzlich bin ich hiermit weiterhin sehr zufrieden und Aufgaben wie Office-Arbeiten, Surfen, aber auch Charting im Trading-Bereich laufen flüssig.
Im Bereich des Gamings muss man schon Abstriche machen, entweder in der Grafikqualität oder aber das Spiel läuft erst gar nicht - ältere Spiele wie Witcher III, RDR2, Squad, Hunt Showdown usw. laufen glüssig mit angepasster Grafikeinstellungen!
Aus diesem Grund bin ich in den letzten Jahren immer mehr zur PS5 gewechselt um am Abend, wenn ich mal 1-2 Stunden komplett für mich habe, nach der Arbeit und seinen Verpflichtung in einer Fantasy-Welt abzutauchen.
Mit der PS5 spiele ich auf meinem 1440p-27 Zoll Monitor.

Aktuell stecke ich zwischen den Stühlen, da mich das Spiel "Wardogs" sehr interessiert, ob ein neuer PC Sinn ergibt, solange mein alter noch läuft.
Grundsätzlich hätte ich meinen PC weiter behalten und fühle mich auch sehr wohl mit der aktuellen Kombi aus PC für Arbeit und PS für den Abend.
Aber aktuell liegt mir ein Angebot von einem guten Bekannter vor, der seinen Gaming-PC verkaufen möchte, welchen er im Dezember 2025 für ~1700€ zusammengestellt hat:
  • CPU: Intel Core Ultra 5 245K
  • CPU-Kühler: Thermalright Phantom Spirit 120 SE
  • Mainboard: MSI PRO Z890-P WIFI
  • Arbeitsspeicher: Kingston Fury Beast DDR5 32 GB (2x16 GB) 6000 CL30
  • SSD: 2x Samsung 990 PRO Heatsink 2 TB
  • Grafikkarte: Gigabyte GeForce RTX 5070 Windforce OC SFF 12 GB
  • Netzteil: be quiet! Pure Power 12 850 W
  • Gehäuse: Montech AIR 903 MAX White
  • Windows 11
  • bereits zusammengebaut
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Was haltet Ihr von der Ausstattung?
Ist diese genauso zukunftstauglich wie meine aktuelle Ausstattung es war?
Was wäre ein vernünftiger Preis für einen wenig gebrauchten PC mit dieser Ausstattung (Preise sind ja um knapp 500€ gestiegen!)?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe und Ratschläge, denn ich kenne mich nicht wirklich gut in dieser ganzen Thematik mit all den neuen Bauteilen aus.

Viele Grüße
 
Moin
Ich hätte da paar Punkte die mir auffallen. Der Intel Sockel ist nicht zukunftsfähig, er wird bald abgelöst, wahrscheinlich Herbst.
Den Ram solltest du als Kit kaufen, dann ist er aufeinander abgestimmt, als Einzelmodul läuft er auch aber manchmal harmonieren die Riegel mit einander nicht so wie man sich das denkt.
Gigabyte GPUs sind recht laut und es gibt Berichte das die RTX Modelle auslaufen, eine spezielle Wärmeleitpaste die gerne der Schwerkraft folgt.
Das PurePower gibt es bereits als 13m für den gleichen Preis.
Der Intel 245K ist ein Overclocking CPU, in Verbindung mit dem Z Mainboard kann man den CPU Knechten. Da könnte dann dein auserwählter CPU Kühler an seine Grenzen kommen. Hier wäre eine AIO von Vorteil
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

zu deinen Fragen:

Was haltet Ihr von der Ausstattung?
Ist ein qualitativ ordentliches und performantes "Alround-System" der Mittelklasse mit guter Leistung sowohl in Games als auch in produktiven Anwendungen. Taugt für flüssiges Gameplay @ WQHD auch in grafisch anspruchsvollen Spielen bei guter Grafikqualität vor allem auch dank nVidias DLSS.

Ist diese genauso zukunftstauglich wie meine aktuelle Ausstattung es war?

Leider nur bedingt: Die CPU ist nicht mehr mit künftigen Modellen aufrüstbar, da der Intel Sockel LGA 1851 bereits in Q1/2027 durch den neuen Sockel LGA 1954 und die Nova Lake CPUs abgelöst wird. Bei der GPU könnten zudem die 12 GB VRAM aiuf längere Sicht bei einigen Spielen zum "Flaschenhals" werden.

Was wäre ein vernünftiger Preis für einen wenig gebrauchten PC mit dieser Ausstattung (Preise sind ja um knapp 500€ gestiegen!)

Man rechnet allgemein grob mit ca. 10-15% Abschlag pro Jahr vom Neupreis. 1.700 € wäre daher mMn ein faires Angebot,. natürlich nur, sofern der pC einwandfrei läuft, also auf jeden Fall vorher ausgiebig testen ;)

LG N.
 
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Wenn der Kumpel den PC im Dezember 2025 für 1700 Euro zusammengebaut hat, fänd ich (unter Freunden) 200 - 300 Euro weniger als "Abschreibung für Abnutzung" ok, also 1400 - 1500 Euro. Durch die immensen Preissteigerungen bei Speichermedien wäre eine Neuanschaffung jetzt zwar viel teurer, und einem Fremden würde ich das auch weitergeben, aber wenn's ein guter Bekannter ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
ach man, ich habe wieder mal nicht alles richtig gelesen. Den PC gibt es ja schon und du willst ihn gebraucht kaufen. Da kannst du den PC mal selber testen und meine Kritikpunkte teilweise abarbeiten ;) wie laut wird die GPU unter Last mit FurMark, Schafft der Kühler einen Dauerloop in Cinebench für 30min ? Ich denke das er auch ein Ram Kit verbaut hat.
 
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Wenn du objektiv-realistisch gesehen diesen neuen Gaming PC nicht nutzen würdest oder nur sehr geringfügig, dann lohnt sich das vermutlich gar nicht. Sparst dir diesbezüglich Geld und kannst damit was anderes anfangen.
Nachteil ist halt natürlich, dass Technik einfach eben Technik ist und dazu da ist, um irgendwann zu versagen. Ist das dann ein (wirtschaftlicher) Totalschaden müssen neue Komponenten her, das ist aktuell (und in weiterer absehbarer Zeit über 1-2 Jahre vermutlich auch noch) aber extrem kostspielig und wie gesagt eine große Besserung ist nicht in Sicht. Wobei sich die Frage stellt ob man präventiv kaufen soll, meines Erachtens nach nicht, außer man weiß die Hardware steht kurz vor dem Tod.

Ich denke mal aber ein Preis unter Freunden und Bekannten von 1500-1600€ ist in Ordnung - wenn du das dann auch nutzen würdest.
 
Okay, ich hab' auch nicht alles richtig gelesen... :sneaky:

1.700 € ist ja offenbar nicht das Angebot, sondern der Neuwert zum Zeitpunkt des Zusammenbaus. Daher wäre in der Tat ein gewisser Abschlag angemessen. Andererseits müsste man eben JETZT rd. 2.170 € alleine für die Konponenten bezahlen´, also fast 500 € mehr. Da muss man irgendwo eine "gesunde Mitte" finden. Hat er dir denn überhaupt schon einen Verkaufspreis angeboten und falls ja, wie hoch?

LG N.
 
Hallo miteinander,
vielen Dank für Eure antworten und ersten Ratschläge.

Zuerst ein paar ergänzende Fakten:
  • Der PC besteht bereits in der obigen Konfiguration.
  • Angebotspreis: 1.500€
Ein paar Hintergrundinformationen:
Grundsätzlich würde ich mit meinem aktuellen PC weiterarbeiten, aber stets mit dem Hintergedanken das er bereits ein Jahrzehnt Arbeitsleistung hinter sich hat.
Nachwievor werde ich den PC tägich nutzen für Office-Arbeiten, Surfen und neuerdings auch Trading mit einer Börsenhandelsoftware.
All dies betreibe ich bereits jetzt täglich nach der Arbeit in meiner Freizeit und alles läuft flüssig und einwandfrei.
Wenn die Zeit am Abend es zulässt verbringe ich auch gerne mal die ein und andere Stunde im Gaming.
Hier musste ich in der Vergangenheit immer mehr Abstriche machen, weshalb ich auf die PS5 umgestiegen bin.
Auch habe ich den PC regelmäßig Innen und Außen abgestaubt, sowie zurückgesetzt und alles neu aufgespielt in der Hoffnung damit die Langlebigkeit zu verbessern.

Die Gedanken an einen neuen PC kamen in der Vergangenheit immer mal wieder auf, nicht weil ich unbedingt was Neues benötige, sondern vielmehr an folgenden Tatsachen:
- Für Windows 11 hatte ich grundsätzlich keine Upgrade-Möglichkeit, so musste ich die Systemanforderungen umgehen - hatte geklappt.
- Neue Games konnte ich mit der Zeit langsam aber stetig nicht mehr genießen.
- Was wäre, wenn auf Grund der langen Lebensdauer von Jetzt auf Gleich ein Teil meines alten PCs den Geist aufgibt? Ob er schon Anzeichen machte, keine Ahnung bislang läuft er für mich rund.
- Jetzt mit dem Angebot des Bekannten kam der Gedanke ein weiteres Mal auf und da die gesamte Technik so teuer geworden ist dachte ich, dass ich dadurch vielleicht etwas gutes bekomme zu normalen Preise bekomme, siehe:
Ist ein qualitativ ordentliches und performantes "Alround-System" der Mittelklasse mit guter Leistung sowohl in Games als auch in produktiven Anwendungen. Taugt für flüssiges Gameplay @ WQHD auch in grafisch anspruchsvollen Spielen bei guter Grafikqualität vor allem auch dank nVidias DLSS.

Eure Antworten:
Verunsichert war ich auch, nachdem ich bei meiner Recherche folgendes YT-Video gesehen hatte: Aktuelle Intel-CPU ist bald "tot" oder ein YT-Video bei dem negativ auf den Arbeitsspeicher von 12GB der 5070 gesprochen wurde, dass dieser schnell ausgeschöpft sein wird.
Aus diesem Grund wollte ich mich an Euch wenden und ihr habt die Kritik bestätigt:
CPU
Der Intel Sockel ist nicht zukunftsfähig, er wird bald abgelöst, wahrscheinlich Herbst.
Die CPU ist nicht mehr mit künftigen Modellen aufrüstbar, da der Intel Sockel LGA 1851 bereits in Q1/2027 durch den neuen Sockel LGA 1954 und die Nova Lake CPUs abgelöst wird.

GPU
Bei der GPU könnten zudem die 12 GB VRAM aiuf längere Sicht bei einigen Spielen zum "Flaschenhals" werden.

Resultat:
Der PC des Bekannten wäre definitiv eine Steigerung gegenüber meinem, aber auf Grund der Intel-Problematik müsste in absehbarer Zeit wieder Geld in die Hand genommen werden um das Mainboard und die CPU upzugraden.
Auch die GPU ist nicht schlecht, aber auch nicht besonders toll für langfristige Ruhe.
Ein AMD-basiertes System wäre Zukunftsträchtigere gewesen.

Somit ist das System an sich nicht schlecht, aber man muss damit rechnen in nächster Zeit (2-3 Jahre?) wieder Geld in die Hand nehmen zu müssen um upzugraden - wenn dies überhaupt möglich ist.

Habe ich dies so richtig verstanden?
Falls ja, dann wären die 1.500€ für den PC keine wirklich gute Investition um langfristig seine Ruhe damit zu haben.
Aber etwas vergleichbares für dieses Geld ist nicht drin, oder?
Zumal benötige ich keine 4 TB Speicherplatz.

Meine Anwendung:
Aktuell spiele ich nur ältere Spiele wie Witcher III usw., sowie neuere Spiele auf der PS5, z.B. Ragnarök.
Das erste neuste Spiel, welches ich auf dem PC spielen würde, wäre das Spiel "Wardogs", sonst habe ich mich auch nicht mehr mit neueren Spielen beschäftigt.
Und ich bin aktuell Konsolengrafik gewohnt, sodass ich nicht derjenige bin der jedes Spiel auf Ultra spielen muss: Hoch ist für mich ebenfalls ausreichend auf meinem 1440p-Monitoren (Monitor 1: Dell S2719DGF | Monitor 2: Lenovo D32q-20). Also 4K-Gaming kommt für mich nicht in Betracht.
Richtig dringlich benötige ich keinen neuen PC, solange mein alter noch weiterläuft und zuverlässig bleibt. Denn alles was ich bislang mache, packt mein Alter noch.
Mich in Bewegung gesetzt für einen neuen PC hat nur das angebot des Bekannten mit dem Gedanken etwas Neues zu vernünftigen Preisen zu bekommen - aber mit der Intel-Problematik bin ich etwas abgeschreckt. Wobei meine alte CPU, Intel Core i7 7700K 4x 4.20GHz So.1151 WOF, auch sehr lange viele Generationen überlebt hat.

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, die Zukunftssicherheit ist ein Zweiseitiges Schwert. Wenn man PCs , so wie ich zB über Jahre hinweg benutzt, überspringt man Generationen, dann kauft man sich ehh gleich was komplett neues und nutzt das wieder 5 Jahre ohne Upzugraten. Ich hatte mich vor zwei Jahren, für den Sockel AM4 entschieden, komme vom Intel 4770K, also imenser Generationen wechsel, im nach hinein war die Entscheidung für AM4 dumm, ich sitz in einer Sackgasse, mal aus der Laune hinaus 200€ in einen schnelleren CPU zu investieren geht nicht. Ich fahre bereits einen 5700X, da gibt es kaum noch was drüber und wenn da für viel Geld und wenig Leistungszuwachs. Deshalb wäre es bei dir von Vorteil entweder den neuen Intel Sockel abzuwarten, in der hoffnung das Intel diesen mal für 3-4 Generationen behält oder AM5. Wenn du aber sagst, mir wurscht ich fahre die Kiste bis 2030 und dann gibt es was komplett neues, dann sind die 1500€ ein guter Preis. Die 12GB VRAM können ein Problem werden aber müssen nicht. Es gibt immer Möglichkeiten die Grafik des Games anzupassen. Die 5070 ist eine gute Karte, leider etwas zu teuer wenn man sie neu kauft.