Review Logitech Pro X2 Superstrike Test

kwadkohr

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Okt 4, 2019
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Heute gibt es einen kleinen Testbericht über Logitech´s neueste Gaming-Maus, die Pro X2 Superstrike.
Ich habe die Maus im Rahmen des Amazon Vine-Programmes zum Test bekommen.
Derzeit nutze ich die Maus seit knapp vier Wochen täglich 2-3 Stunden.

Mein alltägliches Arbeitstier ist eine Razer Basilisk V2 an der ich die Haptik sehr schätze. Die Logitech geht formtechnisch eher in Richtung Standardmausdesign.
Nachdem ich die Maus ausgepackt habe dachte ich mir: "Sehr leicht ist sie ja. Aber was ist das? Sind die Maustasten schon bei Ankunft kaputt?! Nichts klickt!"
Dann habe ich mir die Logitech Software installiert und mich mit den Einstellungen der Maus vertraut gemacht.
Was wirklich verblüffend ist, ist dass das haptische Feedback bei der Betätigung der Maustasten wirklich von gar nicht auf kräftig in fünf Stufen eingestellt werden kann. Das ist wirklich gut umgesetzt (der Klick ist am ehesten mit der Betätigung der Maustasten an einem Trackpad vergleichbar). Dann gibt es noch die Möglichkeit den Auslösepunkt zu verändern. Auch das ist wirklich am Finger bemerkbar.
Natürlich lassen sich auch die Tasten der Maus frei belegen. Auf Wunsch werden auch Makros gespeichert und die Signalrate für kabelgebundenen und kabellosen Betrieb lassen sich seperat einstellen.
Mir persönlich aber fehlt eine Einstellmöglichkeit der Empfindlichkeit vom Mausrad, so wie ich es von meiner Basilisk gewohnt bin.

Bin ich nun mit der Maus in Spielen besser geworden? Nein, ich glaube nicht. Erstens bin ich kein Pro-Gamer und zweitens gehe ich schon auf die 50 zu. Im Alter wird man halt langsamer ;)

An der Verarbeitung, und der Software gibt es von meiner Seite nichts auszusetzen. Die ungewöhnlichen Konfigurationsmöglichkeiten der Tasten sind ein wirkliches Highlight und ein Alleinstellungsmerkmal dieser Maus. Der Preis von knapp 180 Euro ist aber auch kein Schnäppchen. Ich denke ein Durchschnittszocker wird kaum Vorteile im Spiel durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten haben. Jemand der wirklich professionell spielt, wird sicherlich einige Millisekunden rauskitzeln können.