Homeserver

noell

Neuling
Themen-Ersteller
Dez 30, 2025
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Hi, ich bin momentan daran onedrive mit einem persönlichen homeserver/cloud zu ersetzen und werde auch probieren einen plex server (um Filme zu stream) darauf zum laufen zu bringen. Jetzd bin ich momentan dabei ein cwwk 6 bay mainboard welches den cpu (intel n355) schon fix verlötet hat zu kaufen was aber nicht so einfach ist da die motherboards nicht gut verfügbar sind, gerade die n355 variante. Kann man auch schon mit nem n150 cpu eine gute cloudund film streaming betreiben wo sind die limiten oder gibt es Alternativen zu diesen cpus? Wenn ich onedrive etc ersetzen will muss ja darauf achten das mein Server wenig Leistung zieht. Mit dem n355 sind dad gerade mal ca 20 Watt und bisher hab ich nicht wirklich gute Alternativen gefunden. Dachte nur das ich wahrscheinlich nicht der einzige bin der mit dem hadert und wär froh wenn sich jemand da erfahrung hätte.
 
Hey

Was bei Streaming durch Plex enorm hilft ist wenn du Intel Quick-Sync-Video hast. Dadurch laufen die Transcoding Prozesse über die iGPU anstatt über die CPU was deutlich weniger Leistung benötigt. Je nachdem sollten damit 3-6 gleichzeitige 4K Streams möglich sein. Wichtig ist einfach dass du schaust, dass Plex zugriff darauf hat. Je nachdem was du für ein OS nimmst (Proxmox, Truenas & co.) musst du hier ggf. noch zusätzliche schritte befolgen.

Ich denke für deine Anwendungszwecke würde ein n150 auch reichen.
 
Moin, wie wäre es mit einer kleinen älteren Workstation GPU z.B. P1000 oder so. N100 Board mit P1000 (oder was aktuelleres) würde dicke reichen dafür und du bist weit unter 100w Gesamtverbrauch. Diese kleinen Workstation GPUs laufen mit dem Strom vom PCIe Slot, also kein großes Netzteil nötig.VG
 
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Ich habe mir auch überlegt das transcoding auf eine gpu auszulagern spezifisch auf einen pcle 4x slot da diese in nas motherboards recht verbreitet ist. Ich habe mir auch überlegt direkt voll rein zu gehen und einen intel i7 8-11 gen zu kaufen da ich dan ein mitherboard mit genügend headroom in sachen pcle lane verteilung zur verfügung hätte und später aufzurüstenmöglicb wäre. mit dem gedanken habe ich recht lange gespielt aber ihn am ende verworfen da das kostenmässig(anschaffungs/unterhaltskoste) keinen sinn macht und auch ein n305 schon quicksync kann. Mein momentaner favorit ist ein cwwk 6/8 bay motherboard mit einem intel n355/305. Ich denke die cpu sollte dabei ausreichend sein sprich sogar ein wenig headroom haben. Mit meinem anwendungsziel ( onedrive ersatz und plex server für streamingdienste ersatz ). Das einzige was mir an den cwwk motherboards nicht so passt sind das es nur begrenzte ausbaumöglichkeiten gibt. Würde ich beispielsweise eine nvidia t400 gpu einbauen isr der einzige pcle x4 slot belegt. Jedoch sollte das oke sein da ich wahrscheindlich nicht mehr als 8 hdds brauche und das mitherboard schon eine 10gb karte drin hat.
ICh werde dann in zukunft schaurn ob och eine gpu brauche um zu transcodieren was ja nur so ein wird wenn ich mein plex server für meherer leute verfügbar mache oder?
Doppelpost zusammengeführt:

Danke für euren input :). Ich plane übrigens debian als os zu benutzen. Ich studiere momentan elektrotechnik und will elektroignenieur werden und denke das ich beim aufsetzen von debian mit docker und zfs für raid doch noch etwas lernen kann. Oder denkt ihr ich mache mir da nur selber schmerzen ?😅 ich habe noch wenig erfahrung mit linux bin aber auch gamer/techie und habe auch schon hobbymässig overclocked
Doppelpost zusammengeführt:

Moin, wie wäre es mit einer kleinen älteren Workstation GPU z.B. P1000 oder so. N100 Board mit P1000 (oder was aktuelleres) würde dicke reichen dafür und du bist weit unter 100w Gesamtverbrauch. Diese kleinen Workstation GPUs laufen mit dem Strom vom PCIe Slot, also kein großes Netzteil nötig.VG
Wegen dem netzteil hätte ich einfach ein 450w be quiet genommen das ist zwar viel zu viel leistung jedoch kostet es nur ca 50 franken in der schweiz. Würdest du ein anderes empfehlen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ch werde dann in zukunft schaurn ob och eine gpu brauche um zu transcodieren was ja nur so ein wird wenn ich mein plex server für meherer leute verfügbar mache oder?
Kommt halt stark drauf an was du für Medien hast und von wie vielen Leuten du sprichst. Wenn du Quick Sync hast, dann reicht das normalerweise für die meisten Workflows aus. Ausser du hast wirklich permanent 10 Leute die gleichzeitig einen 4K Stream transkodieren müssen. Normalerweise hast du ja Direct Play oder Direct Stream das Transcoding sollte nur bei Inkompatibilität oder schlechter Internetverbindung zum tragen kommen. Letzteres ist bei dir sowieso kein Problem wenn der Client im gleichen Netzwerk ist wie der Server.

Also meine Empfehlung wäre ab so 15+ konstanten Streams über deinen Server könnte man über eine GPU nachdenken, davor macht es meiner Meinung nach keinen Sinn.
Oder denkt ihr ich mache mir da nur selber schmerzen ?
Kann man schon machen, Linux ist sowieso zu empfehlen. Im best case nutzt du halt einen Hypervisor aka Proxmox z.B und nutzt dann LXC Container und VM's. Das ist grundsätzlich sinnvoller als ein Bare Metal Server aber kommt natürlich auch bisschen drauf an wie erfahren du bist. Um Erfahrungen zu sammeln kannst du auch erstmal ein Debian installieren.

Debian ist für mich die Nummer 1 bei Server. Als zweites würde ich Ubuntu Server nehmen. Aber das sieht jeder bisschen anders jeder hat andere präferenzen.
 
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Kommt halt stark drauf an was du für Medien hast und von wie vielen Leuten du sprichst. Wenn du Quick Sync hast, dann reicht das normalerweise für die meisten Workflows aus. Ausser du hast wirklich permanent 10 Leute die gleichzeitig einen 4K Stream transkodieren müssen. Normalerweise hast du ja Direct Play oder Direct Stream das Transcoding sollte nur bei Inkompatibilität oder schlechter Internetverbindung zum tragen kommen. Letzteres ist bei dir sowieso kein Problem wenn der Client im gleichen Netzwerk ist wie der Server.

Also meine Empfehlung wäre ab so 15+ konstanten Streams über deinen Server könnte man über eine GPU nachdenken, davor macht es meiner Meinung nach keinen Sinn.

Kann man schon machen, Linux ist sowieso zu empfehlen. Im best case nutzt du halt einen Hypervisor aka Proxmox z.B und nutzt dann LXC Container und VM's. Das ist grundsätzlich sinnvoller als ein Bare Metal Server aber kommt natürlich auch bisschen drauf an wie erfahren du bist. Um Erfahrungen zu sammeln kannst du auch erstmal ein Debian installieren.

Debian ist für mich die Nummer 1 bei Server. Als zweites würde ich Ubuntu Server nehmen. Aber das sieht jeder bisschen anders jeder hat andere präferenzen.
Oke ja also am anfang werden es sicher nie so viele streams sein also wird eine gpu anfangs nicht nötig sein. Ich bin ehrlich von vms werde ich am anfang dich finger lassen da ich erstmal mit einem os klar kommen muss 😅 habe aber auch gelesen das die moderne angehensweise mit vms ist und in den vms jeweils auch wieder dockercontainers zu haben. Als linux neuling denke ich aber dass dies meine fähigkeiten übersteigt. Momentan bin ich daran auf einem hp prodesk 600 g4 (nicht mehr ganz sicher) debian zu installieren und dan einfavh mal die ssd welche der prodesk hat per netzwerk anzusteuern zu können. Zfs wird auf dem prodesk ja nicht wirklich laufen da es dafür doch mehrere speichermedien sprich hdds braucht. Ich werde mich ebenfalls mal mit dem thema hypervisor auseinanderzusetzen aber das ist ja um vms zu verwalten gedacht? Hast du sonst noch tips( auch gerne quellen wenn du gute documentations oderso kennst) für einen linux noob
Doppelpost zusammengeführt:

Ich bin auch an dem ganzen projekt um etwas von meinem altag weg zu kommen, bin also auch bereit zeut zu investieren. Ich brauch momentan die ablenkung sprich ein thema das ich meinen kopf drauf fokusieren kann
 
Bezüglich ZFS ist es wichtig bei SSD's Enterprise SSD's zu verwenden und bei HDD's Nas oder Enterprise platten. Dazu CMR und keine SMR. Mit ZFS schreibst du deutlich mehr als bei anderen Dateisystemen.

VM's bzw. Virtualisierung macht sinn, weil du dann die eigentlichen LXC Container oder VM's unabhängig von deinem OS laufen lassen kannst. Respektive du hast einen extra Layer, welcher dir hilft bei einem Ausfall schneller wiederherzustellen.

Kurzes Gedankenbeispiel:

Du hast einen Linux Server mit Debian und darauf laufen 10 Applikationen. Dann kannst du entweder den ganzen Server Bare Metal sichern (dafür brauchst du entsprechende Software) oder aber du sicherst nur die Applikations Daten. Wie auch immer, wenn etwas kaputt geht, und du wiederherstellen musst, sind oft alle Applikationen betroffen und der Host selbst auch. Wenn du den ganzen Host restoren müsstest, dann brauchst du zwingend einen USB-Stick und mit vor Ort sein.

Bei der Virtualisierung hast du als Host einen Hypervisor. Darauf läuft ganz normal auch ein Linux aber mit einer Software zur erstellung von VM's oder LXC Containern. Hier hast du den Vorteil dass du Applikationen aufteilen kannst auf verschiedene VM's/Container. Wenn etwas schief läuft, brauchst du nur eine neue VM aufsetzen, oder hast sogar Snapshots was auch noch ein grossen Vorteil bietet. Vor Updates machst du nen Snapshot, wenn was schief gehst kannst du direkt restoren. Zudem kannst du die ganze VM oder den Container sichern, und könntest diese Sicherung einfach auf einem neuen Hypervisor wieder einspielen.

Das ist jetzt natürlich sehr stark runtergebrochen aber soll bisschen das Prinzip erklären.

Wie gesagt Proxmox ist hier eigentlich das go to in Homelabs. Die installation ist sogar teilweise einfacher als ein einfaches Linux, und wenn du bei einer VM Installation später Fehler machst, kannst du einfach nochmals neu starten.

Proxmox Installation:

Hier weitere spannende Videos:

Diesen YouTube Kanal kann ich generel empfehlen: https://www.youtube.com/@christianlempa
 
Dankr für die infos, eventuell werde ich später nochmals was dazu fragen jez mussnich aber erst mal das ganze umsetzen das du geaagt hast.