Mittlerweile sind die VRMs deshalb auch in das Licht des Herstellermarketings gerückt. Auf den Mainboards werden sie typischerweise mit Angaben wie „8+3“ oder „10+2“ beworben. Dabei steht die Zahl vor dem Plus für die Anzahl der Regulatoren, die tatsächlich nur für die CPU zuständig sind. Die zweite Zahl verdeutlicht die Menge an Wandlern, die für die restlichen Komponenten der Hauptplatine verantwortlich zeichnen – etwa für den Arbeitsspeicher. Ist die erste Zahl vor dem Plus aber noch größer, beispielsweise „18+1“, dann setzt der Hersteller auf einen sogenannten Doppler. Er ermöglicht es, mehrere Phasen gleichzeitig anzusteuern, ohne tatsächlich weitere Phasen integrieren zu müssen. Zwar sind echte Phasen immer noch besser, aber richtig schlecht ist diese Methode auch nicht.
Und wie beeinflussen die VRMs nun die Leistung der CPU? Je hochwertiger die Bestandteile der Wandler sind, desto zuverlässiger arbeitet der Prozessor, vor allem beim Übertakten. Halten Sie also vor allem Ausschau nach Begriffen wie „japanische Kondensatoren“ oder „Premium Aluminium-Drosseln“. Außerdem sollten sich Kühlblöcke über allen oder den meisten MOSFETs befinden, die zudem auch noch über feine Kühllamellen verfügen.