Hey zusammen
,
Ich bastle seit vielen Jahren gerne an PCs — allerdings meistens nicht einfach nach „mehr FPS“, sondern eher nach bestimmten Konzepten oder absurden Rahmenbedingungen.
Einen klassischen High-End-Rechner zu bauen war cool… danach wurde es für mich aber irgendwie langweilig.
Am Ende limitieren dort meistens nur noch das eigene Budget oder die Marktverfügbarkeit.
Spannender finde ich Systeme mit klaren Limits oder verrückten Ideen.
Und genau daraus entstand dieses Projekt hier:
(ich versuche das Thema hier aktuell zu halten, daher kann sich der Thread immer mal wieder verändern)
Phase I:
Einschalten – Controller nehmen – Couch – fertig.
Das Ziel war dabei bewusst NICHT maximale Leistung pro Euro.
Natürlich bekommt man für mehr Watt und größere Hardware deutlich mehr rohe FPS. Aber genau das war hier nicht die Idee.
Ich wollte möglichst lautlos, wohnzimmertauglich und effizient daddeln — aber trotzdem souverän.
Also nicht nur „läuft irgendwie“, sondern mit modernen Features wie DLSS, Raytracing und genug Reserven, damit sich das System nie gestresst anfühlt.
Meine Hauptgamingzeit war damals PS3 und Xbox 360.
Und genau diese Ära + moderne Indies + Pixelgames wollte ich komplett stressfrei und gemütlich auf der Couch spielen können.
Mein Ziel-Leistungsniveau war irgendwo zwischen PS4pro und PS5 um nötige Reserven zu haben.
Kein Multiplayer-300Hz-Wahnsinn — lieber entspannt durch Anor Londo schlendern mit smoothen 60 Frames
Wenn es dann doch mal Night City in 4K mit Pathtracing sein soll, habe ich dafür andere Hardware. Die ist allerdings absolut nicht wohnzimmertauglich.
Die Hardware:
Mainboard – ASRock N100DC-ITX
Das Board war praktisch die Grundlage der gesamten Idee:
Der kleine 6W-N100 lässt sich vom Gaminggefühl her tatsächlich ungefähr auf dem Niveau älterer i5-Systeme der 4000er-Serie einordnen — nur eben bei einem Bruchteil von Stromverbrauch, Hitze und Lautstärke.
GPU – RTX 2000 Ada Generation (16GB)
Ursprünglich war eine RTX 3050 6GB 75W im System.
Die hat aber überhaupt nicht zur Philosophie gepasst — zu nervös, zu hektisch und irgendwie ständig unter Strom.
Die Ada fühlt sich komplett anders an:
Die 3050 wirkt wie ein hochdrehender Sportmotor. Die Ada dagegen wie ein S600 V12 auf der Landstraße — mit massig Headroom
.
Begleitet wird das Ganze von:
Viele Titel aus der Xbox-360-, PS3- und PS4-Ära liefen zwar problemlos, aber mein eigentliches Ziel wurde oft verfehlt:
Stabile 60 FPS mit maximalen Details.
Keine 120 FPS, keine Benchmark-Jagd, sondern klassisches Konsolenfeeling auf der Couch.
Die RTX 2000 Ada langweilte sich dabei meist komplett, während der N100 am Anschlag lief.
Also zurück an den Schreibtisch und recherchiert.
Die ursprüngliche Idee wollte ich nicht aufgeben: LOW WATT.
Denn für mich ist genau das der Hebel eines Wohnzimmer-PCs. Mehr Watt bedeuten größere Kühler, mehr Abwärme, mehr Lüfterdrehzahl und damit mehr Geräusch. Genau das wollte ich vermeiden.
Was ist es nun geworden? (die Upgrades zur vorherigen Version in lila)
Mainboard: Minisforum BD775i SE (mega kompakt, verlöteter Ryzen7 7745HX (8c/16th), sodimm ddr5, 2x m2 Slot
RAM: 32gb Crucial 5600mhz (das Board kann nur 5200 - aber wayne
)
PSU: bequiet Pure Power 13M 650w
SSD: 256gb Fangxiang NVME (rein fürs OS, die 2tb NVME für Games bleibt erhalten)
GPU: RTX2000ada 16gb
Case: Jonsbo V12
RGB: Nollie + NZXT
CaseScreen: IPS 1920x480


tja... was soll ich sagen?
- Das Upgrade hat das System in eine komplett andere Liga katapultiert.
Es ist nach wie vor kein kompromissloses 4K-System für aktuelle AAA-Titel – und das war auch nie die Absicht. Dann wären wir sofort wieder bei mehr Watt, mehr Wärme und mehr Lautstärke.
Stattdessen hat sich ein anderer Sweet Spot herauskristallisiert:
1440p, hohe bis maximale Details, stabile 60 FPS und entspanntes Gaming auf dem 75-Zoll-TV.
Genau dafür scheint die RTX 2000 Ada wie gemacht zu sein. Moderne Ada-Architektur, aktuelle Treiber und vor allem f***ing 16 GB VRAM in einem Leistungsbereich von 70 Watt.
Und die 16 GB sind keine Spielerei.
Steelrising belegt in meinen Settings bereits über 11 GB VRAM. Chernobylite gönnt sich auf Ultra ebenfalls ordentlich. Die Ada so "Jo, her damit".





Energieverbrauch:
Ja, hier muss man ehrlich sein. Das neue Setup durchbricht die ursprünglich angepeilte 100-Watt-Marke deutlich.
Aber die Philosophie dahinter bleibt dieselbe.
Gemessen direkt an der Steckdose lag das System bei realer Nutzung (Gaming, Benchmarks und Idle gemischt) bei maximal 172,3 Watt.

Das Ergebnis:
Aus einem stromsparenden Wohnzimmer-PC für Retro- und ältere AAA-Titel wurde ein nahezu lautloses 1440p-Ultra-System mit 16 GB VRAM, moderner CPU-Plattform und genug Reserven für aktuelle Spiele.
Und genau das macht arasakaONE für mich so spannend:
Nicht maximale FPS.
Nicht maximale Benchmark-Punkte.
Sondern maximale Atmosphäre und Ruhe pro Watt.
...to be continued
Ich bastle seit vielen Jahren gerne an PCs — allerdings meistens nicht einfach nach „mehr FPS“, sondern eher nach bestimmten Konzepten oder absurden Rahmenbedingungen.
Einen klassischen High-End-Rechner zu bauen war cool… danach wurde es für mich aber irgendwie langweilig.
Am Ende limitieren dort meistens nur noch das eigene Budget oder die Marktverfügbarkeit.
Spannender finde ich Systeme mit klaren Limits oder verrückten Ideen.
Und genau daraus entstand dieses Projekt hier:
(ich versuche das Thema hier aktuell zu halten, daher kann sich der Thread immer mal wieder verändern)
Phase I:
Die Idee: arasakaONE
Ich wollte eine vollwertige Windows-11-Wohnzimmerplattform bauen:- nahezu lautlos
- mit dedizierter GPU
- unter einem harten 100W-Gesamtlimit
- und trotzdem „erwachsen“ spielbar.
- irgendein RetroPie-Gebastel,
- kein Tiny-Ryzen-Mini-PC von der Stange,
- kein Gaming-Laptop-Brüllwürfel

eine Steam-/Epic-/Desktop-Wohnzimmer-Konsole.
Einschalten – Controller nehmen – Couch – fertig.
Das Ziel war dabei bewusst NICHT maximale Leistung pro Euro.
Natürlich bekommt man für mehr Watt und größere Hardware deutlich mehr rohe FPS. Aber genau das war hier nicht die Idee.
Ich wollte möglichst lautlos, wohnzimmertauglich und effizient daddeln — aber trotzdem souverän.
Also nicht nur „läuft irgendwie“, sondern mit modernen Features wie DLSS, Raytracing und genug Reserven, damit sich das System nie gestresst anfühlt.
Meine Hauptgamingzeit war damals PS3 und Xbox 360.
Und genau diese Ära + moderne Indies + Pixelgames wollte ich komplett stressfrei und gemütlich auf der Couch spielen können.
Mein Ziel-Leistungsniveau war irgendwo zwischen PS4pro und PS5 um nötige Reserven zu haben.
Kein Multiplayer-300Hz-Wahnsinn — lieber entspannt durch Anor Londo schlendern mit smoothen 60 Frames
Wenn es dann doch mal Night City in 4K mit Pathtracing sein soll, habe ich dafür andere Hardware. Die ist allerdings absolut nicht wohnzimmertauglich.
Die Hardware:
Mainboard – ASRock N100DC-ITX
Das Board war praktisch die Grundlage der gesamten Idee:
- direkter 19V-DC-Anschluss
- externes 180W-Notebook-Netzteil ohne Lüfter
- passive N100-Onboard-CPU
- sehr niedriger Grundverbrauch
- fast vollwertiger PCIe-Slot (PCIe 3.0 x4)
Der kleine 6W-N100 lässt sich vom Gaminggefühl her tatsächlich ungefähr auf dem Niveau älterer i5-Systeme der 4000er-Serie einordnen — nur eben bei einem Bruchteil von Stromverbrauch, Hitze und Lautstärke.
GPU – RTX 2000 Ada Generation (16GB)
Ursprünglich war eine RTX 3050 6GB 75W im System.
Die hat aber überhaupt nicht zur Philosophie gepasst — zu nervös, zu hektisch und irgendwie ständig unter Strom.
Die Ada fühlt sich komplett anders an:
- effizienter
- ruhiger
- souveräner
- entspannter.
Die 3050 wirkt wie ein hochdrehender Sportmotor. Die Ada dagegen wie ein S600 V12 auf der Landstraße — mit massig Headroom
Begleitet wird das Ganze von:
- 32GB DDR4 RAM
- 2TB NVMe SSD
Phase II:
Nach einigen Stunden mit unterschiedlichsten Spielen bin ich noch immer baff, was der kleine 10-Watt-N100 überhaupt leisten konnte. Trotzdem wurde irgendwann klar: Er ist das Bottleneck.Viele Titel aus der Xbox-360-, PS3- und PS4-Ära liefen zwar problemlos, aber mein eigentliches Ziel wurde oft verfehlt:
Stabile 60 FPS mit maximalen Details.
Keine 120 FPS, keine Benchmark-Jagd, sondern klassisches Konsolenfeeling auf der Couch.
Die RTX 2000 Ada langweilte sich dabei meist komplett, während der N100 am Anschlag lief.
Also zurück an den Schreibtisch und recherchiert.
Die ursprüngliche Idee wollte ich nicht aufgeben: LOW WATT.
Denn für mich ist genau das der Hebel eines Wohnzimmer-PCs. Mehr Watt bedeuten größere Kühler, mehr Abwärme, mehr Lüfterdrehzahl und damit mehr Geräusch. Genau das wollte ich vermeiden.
Was ist es nun geworden? (die Upgrades zur vorherigen Version in lila)
Mainboard: Minisforum BD775i SE (mega kompakt, verlöteter Ryzen7 7745HX (8c/16th), sodimm ddr5, 2x m2 Slot
RAM: 32gb Crucial 5600mhz (das Board kann nur 5200 - aber wayne
PSU: bequiet Pure Power 13M 650w
SSD: 256gb Fangxiang NVME (rein fürs OS, die 2tb NVME für Games bleibt erhalten)
GPU: RTX2000ada 16gb
Case: Jonsbo V12
RGB: Nollie + NZXT
CaseScreen: IPS 1920x480


tja... was soll ich sagen?
Es ist nach wie vor kein kompromissloses 4K-System für aktuelle AAA-Titel – und das war auch nie die Absicht. Dann wären wir sofort wieder bei mehr Watt, mehr Wärme und mehr Lautstärke.
Stattdessen hat sich ein anderer Sweet Spot herauskristallisiert:
1440p, hohe bis maximale Details, stabile 60 FPS und entspanntes Gaming auf dem 75-Zoll-TV.
Genau dafür scheint die RTX 2000 Ada wie gemacht zu sein. Moderne Ada-Architektur, aktuelle Treiber und vor allem f***ing 16 GB VRAM in einem Leistungsbereich von 70 Watt.
Und die 16 GB sind keine Spielerei.
Steelrising belegt in meinen Settings bereits über 11 GB VRAM. Chernobylite gönnt sich auf Ultra ebenfalls ordentlich. Die Ada so "Jo, her damit".





Energieverbrauch:
Ja, hier muss man ehrlich sein. Das neue Setup durchbricht die ursprünglich angepeilte 100-Watt-Marke deutlich.
Aber die Philosophie dahinter bleibt dieselbe.
Gemessen direkt an der Steckdose lag das System bei realer Nutzung (Gaming, Benchmarks und Idle gemischt) bei maximal 172,3 Watt.

Das Ergebnis:
Aus einem stromsparenden Wohnzimmer-PC für Retro- und ältere AAA-Titel wurde ein nahezu lautloses 1440p-Ultra-System mit 16 GB VRAM, moderner CPU-Plattform und genug Reserven für aktuelle Spiele.
Und genau das macht arasakaONE für mich so spannend:
Nicht maximale FPS.
Nicht maximale Benchmark-Punkte.
Sondern maximale Atmosphäre und Ruhe pro Watt.
...to be continued
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