1. Im Überblick

Bester Gaming PC für unter 900 Euro – Gamer PC bis 900 Euro
Stand: Januar 2017!

Alle aktuellen Spiele in sehr hohen Einstellungen mit 60fps und in 1080p (FullHD) Auflösung flüssig spielen

2. Die Komponenten

Komponente Modell Kaufen
Prozessor Intel Core i5-6600 (3,9 Ghz) Klick
Mainboard ASrock H110M-HDV mATX Klick
Grafikkarte KFA2 Geforce GTX 1070 EX (8GB GDDR5) Klick
Grafikkarte (Alternative) Gainward Geforce GTX 1070 (8GB GDDR5) Klick
Arbeitsspeicher 8GB Crucial BallistX DDR4 (2400Mhz) Klick
Festplatte (SSD) 525GB Crucial MX300 Klick
Netzteil 550W Corsair Vengeance (80+ Bronze) Klick
Gehäuse Sharkoon VG4-W Midi Tower (USB3) Klick
Prozessorkühler Be quiet! Pure Rock Klick
DVD-Laufwerk LG GH24NSD1 DVD (Brenner) Klick

3. Details

Jetzt mit Intel Core i5-6600 Prozessor, Nvidia Geforce GTX 1070 (8GB GDDR5) Grafikkarte und großer SSD. Mit diesem Gaming PC sollte es möglich sein alle aktuellen Titel in höchsten Einstellungen (maximalen Details) in FullHD Auflösung mit mindestens 60 Bildern pro Sekunde und sogar in 4K spielen zu können.

Prozessor:

Als CPU setzen wird dabei auf einen Intel Core i5-6600 mit bis zu 3,9 Ghz. Dieser Prozessor ist quasi ein aktueller Core i7-Prozessor, nur ohne die sogenannte Hyperthreading-Technologie von Intel, welche für Spieler ohnehin nur wenig interessant ist. Er hat einen 6MB großen L3-Cache und seine Performance liegt in Spielen in etwa auf dem Niveau des über 100€ teureren Intel Core i7-6700K, womit er in Sachen Preis-Leistung quasi unantastbar ist.

An dieser Stelle Geld in einen teureren Prozessor zu stecken macht in meinen Augen absolut keinen Sinn, da dann an anderer (viel wichtigerer) Stelle wie der Grafikkarte gespart werden muss, welche aber zu einem viel größeren Teil zur tatsächlichen Spieleleistung beiträgt. Die hier empfohlene CPU ist schnell genug um alle aktuellen Spiele ohne Probleme selbst in 4K Auflösung in maximalen Details darzustellen!

Mainboard:

Als Mainboard setzen wir auf ein Asrock H110M-HDV im mATX-Format. Dieses kommt mit PCIExpress 3.0, 4 Sata 3 Ports, USB 3, 2 Ram-Bänken und zwei weiteren PCI-Steckplätzen für Erweiterungskarten. Es bietet also insgesamt eine ziemlich gute Ausstattung – alle für uns benötigen Steckplätze und Anschlüsse und ist daher für unseren Einsatzzweck mehr als ausreichend.

Grafikkarte:

Als Grafikkarte setzen wir auf eine Nvidia Geforce GTX 1070 EX von KFA2 mit sehr großen 8GB GDDR5-Speicher. Diese Grafikkarte aus Nvidias aktuellster Generation bietet außerordentlich viel Leistung und ist dabei stets sehr leise und vor allem stromsparend. Sie ist der direkte Nachfolger der bekannten GTX 970 und liegt leistungsmäßig ganze 70% über ihr!

Sie ist damit schnell genug um selbst aktuelle Spiele in 4K mit flüssigen Frameraten bewältigen zu können. Die Geforce GTX 1070 reicht locker, um alle aktuellen Titel mit maximalen Details und in hohen Auflösungen ohne Probleme absolut flüssig darzustellen und ist in dieser Preisklasse im Moment die alleinige und unangefochtene Empfehlung.

Arbeitsspeicher und Festplatte (SSD):

Zusätzlich kommen zwei Module (Gesamtkapazität 8GB) schneller DDR4 Arbeitsspeicher vom Typ Ballistix Sport LT zum Einsatz, die für mehr Geschwindigkeit im Dual-Channel Modus zusammenarbeiten, was sie schneller als ein Einzelmodul macht. Außerdem verbauen wir diesen Monat zum ersten Mal reinen Flash-Speicher in Form einer großdimensionierten und superschnellen 525GB MX300 SSD von Crucial. Gegenüber einen herkömmlichen Festplatte haben wir hier den Vorteil, dass eine SSD um ein vielfaches schneller ist und der PC so innerhalb von Sekunden hochfährt, sowie, dass sich Programme und Spiele ohne merkliche Verzögerung öffnen. Auch Ladezeiten in Spielen werden extrem verkürzt.

Netzteil:

Ausreichend Energie für unser System stellt das 550 Watt Corsair Vengeance zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein sehr hochwertiges Netzteil, das mit allen nötigen Schutzschaltungen kommt und sogar modulares Kabelmanagement bietet. Außerdem bietet es eine 80+ Bronze Zertifizierung, sodass es sich um ein sehr effizientes Exemplar handelt. Auch DC-DC (Multirail) ist mit an Bord und der Lüfter ist als überaus leise zu beschreiben.

Gehäuse:

Zu guter Letzt werden alle Komponenten im neuen Sharkoon VG4-W Miditower untergebracht. Dieses kommt mit USB 3.0, Kabelmanagement und 2 vorinstallierten Gehäuselüftern, sodass es für ca. 35€ ein unübertreffbares Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Ein anders Gehäuse kann von euch natürlich ebenfalls verwendet werden und dem steht nichts im Wege, sofern alle Komponenten von der Größe her passen.

Optionales:

Wer noch Medien wie DVDs und CDs benutzt, oder sich gerne Blu-Rays auf dem PC ansehen oder brennen möchte, kann sich zusätzlich ein optisches Laufwerk anschaffen. In diesem Fall sollte aber zudem ein weiteres Sata-Kabel dazubestellt werden, um das Laufwerk an das Mainboard anschließen zu können.

Der beiliegende Prozessorkühler ist ausreichend um die CPU vernünftig und zuverlässig zu kühlen, zumal nicht übertaktet werden soll. Es kann jedoch trotzdem Sinn machen einen stärkeren und leiseren Kühler anzuschaffen, wenn es das Budget hergibt. An dieser Stelle sei einem der Pure Rock von be quiet! ans Herz gelegt, welcher ein außerordentlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und nahezu unhörbar ist.

Mehr Leistung für 900€ lassen sich nicht erreichen. Diese Konfiguration stellt jeden anderen (Fertig-)PC für 900€ in den Schatten.

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